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einer prostituierten gute geschäfte wünschen ?

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Ikewa, wenn es ein Job wie jeder andere war, warum hast Du dann nicht weiter gemacht?

@ Günter
Weil ich nachdem die Schulden getilgt waren wieder Zugang zu Jobs hatte, die mehr meinen Interessen, meiner Ausbildung und meiner individuellen Qualifikation entsprachen.

Hast Du auch inhaltlich noch etwas bereicherndes beizutragen oder erschöpft sich Dein Engagement im Pauschalisieren und dem Stellen monoton-provokanter Fragen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann kehren wir es doch einfach einmal um. Wir wünschen Prostituierten nicht einfach nur gute Geschäfte. Das ist zu passiv. Wir engagieren uns!

Prostituierte sind nicht nur Menschen, wie andere Menschen auch, Prostitution ist ein Beruf, der vollkommen zu Unrecht im gesellschaftlichen Abseits steht. Laßt uns einen Verein zur Förderung der Prostitution gründen.

Und was fordern wir? Ein Bordell neben jedem Supermarkt? Oder vielleicht besser neben jedem Verwaltungsgebäude? Verwaltungsangestellte sollen ja ganz heiß auf einen Ausgleich zu ihrem nüchternen Berufsalltag sein. Imbißbuden siedeln sich ja auch nicht willkürlich an.

Oder neben jeder Schule? Als Alternative. Warum sollten unsere Kinder in jungen Jahren zur Schule gehen? Da erzielen sie doch die besten Preise. Es reicht vollkommen aus, wenn sie mit 30 in die Erwachsenenbildung gehen. Der Körper wird schlaff, die Preise fallen, der Kopf funktioniert noch einigermaßen. Dann haben sie auch schon etwas fürs Leben gelernt, wenn sie die Schulbank drücken.

Wer macht mit?

Günter
 
Die Menschen, die ich aus dem Milieu kennengelernt habe, können nicht umschalten. Sie haben zu lange im Milieu gelebt. Ich muss auf mein Geld aufpassen, wenn ich mit ihnen umgehe. Ich muss akzeptieren, dass Körper sich verkaufen lassen, dass ein F*** für ein paar Minuten gleichbedeutend mit einem 20-Euro-Schein ist, den ich beim Aldi an der Kasse abgebe.

Es sind andere Lebensumstände, andere Werte.
Könnte es sein, dass die Menschen die du kennen gelernt hast bei dir nicht umschalten wollten? Also, dass sie dich nicht als Mensch, sondern als Kunden gesehen haben?

Ich kenne einen Steuerberater, der in seinen Mandanten auch immer weniger den Menschen und immer mehr die Cash-Cow sieht, seitdem er für sich und seine Familie ein Eigenheim baut. Seine Lebensumstände sind wahrscheinlich anders als die im Millieu - aber ich hab so meine Zweifel, dass seine Werte unterm Strich anders sind.
Er schaltet übrigens auch um: Daheim sorgt er für seine Familie - im Job sorgt er für seinen Profit. Er wird dafür aber nicht ins gesellschaftliche Abseits gestellt. Eher im Gegenteil.


Verwaltungsangestellte sollen ja ganz heiß auf einen Ausgleich zu ihrem nüchternen Berufsalltag sein. Imbißbuden siedeln sich ja auch nicht willkürlich an.

Oder neben jeder Schule? Als Alternative. Warum sollten unsere Kinder in jungen Jahren zur Schule gehen? Da erzielen sie doch die besten Preise. Es reicht vollkommen aus, wenn sie mit 30 in die Erwachsenenbildung gehen. Der Körper wird schlaff, die Preise fallen, der Kopf funktioniert noch einigermaßen. Dann haben sie auch schon etwas fürs Leben gelernt, wenn sie die Schulbank drücken.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass mit deinem Vorschlag einige Verwaltungsangestellte ein ausgeglicheneres Leben führen würde. Und wenn Prostitution nicht mehr im gesellschaftlichen Abseits stünde, würden sich möglicherweise auch ein paar von den Dingen verändern, die du aus dem Millieu kennst.

Wenn sich alle prostituieren, gäbs allerdings keinen Markt für Prostituierte mehr. Genauso wie man als Steuerberater kein Geld mehr machen könnte, wenn alle diese Ausbildung hätten.
Prostituition würde sich dann eher in die Richtung bewegen, wie in den Erzählungen von Herodot.

Ich für meinen Teil hab aber immer mehr den Eindruck, dass es dir in diesem Thread um etwas anderes, als um einen Verein zur Förderung der Prostitution geht.
 
Wir fordern:
  • Unbeschränkte Geschäftsfähigkeit ab 16 Jahren.
  • Berufsvorbereitende Praktika bereits vor der sexuellen Selbstbestimmung Jugendlicher mit 16 Jahren. Junge Menschen müssen auf den Berufsalltag vorbereitet werden.
  • Kurse ab 12 Jahren mit dem Ziel, Menschen auf den Beruf als Prostituierte vorzubereiten. Es ist inakzeptabel, dass junge Frauen unvorbereitet mit einem Berufsbild konfrontiert werden, das hohe Anforderungen an die körperliche Konstitution, die Körperpflege und die Verhandlungsfähigkeit besitzt.
Günter
 
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