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Eine Frage zum Umgang mit Offenheit im literarischen Austausch

Hier ist die möglichst präzise Übersetzung des Textes:

Nun gut, die Abrechnung naht, liegt mit dir im Schnee.
Und ich – und ich lüge nicht einmal –
irre als Eis im Wasserrohr.
Und durch den Tod schmelze ich im Himmelszelt.
Mich selbst? Wozu? – Ich schone mich nicht.

Die Realität der Gefühle verlangsamt ihren Lauf,
beschleunigt nur den Lauf der Ereignisse!
Schon wieder dieser blutige Schnee
und die Vereinigung verkrümmter Leichen,
wo unsere Sünde ihr Dasein beendete!

Der Mond schaukelt verspielt,
Gin mit Tonic – ein Schrei aus der Kehle.
Hier ist keine kriminelle Lektüre.
Die Wüste tanzt nur unerquicklich.
Hinter ihr – ein Zauberer, ein blinder Greis.

Ohne die Niedertracht in sich selbst zu sehen,
wird er nicht auf die Bremse treten.
Duck dich, wenn das Gewitter losbricht,
und schrei zum Himmel: „Lichter Gott!“
„Sieh hin – ich war doch gar nicht dafür.“

Er liebte keine Gesetze,
bei denen der Hebel überhaupt nicht greift.
Und all das – ein verfluchter Magier.
Natürlich, ein Zauberer der Natur!
Schon wieder hat er Mist gebaut.

Und so fliegen sie zur Ergötzung
der bösen, doch fügsamen Menge,
die auch die Demut in die Tasche steckt,
mit eiserner Hand die Münder bedeckt,
und in der Blendung der Nacktheit.
Da steht auch er. Und ich. Und du.

Und seherisch war zu jener Zeit der Zar
und zeigte mit dem Stab auf das Untier.

Doch das Untier, ganz in seiner eigenen Hast,
lachte –
dem Satan verwandt.

Ntl. klingt es aufrussisch anderes.
 
Das kann ich gut nachvollziehen. Ich sehe solche Situationen so: Du hast ein Angebot gemacht und etwas von dir gezeigt. Ob und Wie andere darauf reagieren, liegt nicht mehr in deiner Hand.
Wenn die Resonanz, die vom anderen zurückkommt, nicht dem entspricht was du beabsichtigt hast, könntest du entweder, wenn es sich passend anfühlt, deine Intention nochmal deutlicher machen- oder dem anderen seine Interpretation einfach lassen.
Da ihr diesen speziellen Kontext habt und es dir eher nicht um Persönliches ging, würde ich an deiner Stelle ihm dann auch seine Metaphorik gönnen. ; )
Wie Abendtau auch schon schrieb, wäre es sehr gut möglich, dass es hier einfach sein Weg war, mit der sehr intimen Information umzugehen.
Danke dir, das sehe ich im Grunde ähnlich.
Ich bedauere nicht, mich geöffnet zu haben – das war für mich stimmig.
Überrascht hat mich eher die Art der Antwort, weniger ihr Inhalt.

Mir ging es dabei tatsächlich nicht um eine persönliche Nähe, sondern um einen bestimmten Kontext, den ich teilen wollte.
Seine Metaphorik kann und lasse ich so stehen. Wahrscheinlich war es genau sein Weg, mit dieser Offenheit umzugehen.
 
Übrigens: Es ist erschreckend, dass mir auf dieser literarischen Plattform vonseiten der Redaktion Geld angeboten wurde, um positive Rezensionen zu schreiben.
Das habe ich Sergej mit deutlicher Verärgerung und auch mit einer gewissen Verachtung gegenüber der Redaktion mitgeteilt.
Ab diesem Punkt verlief der weitere Austausch ausschließlich auf dieser Ebene.
 
Was mich allerdings noch zuvor verunsichert hat: Als wir über Filme schrieben, erwähnte er The Cell und sagte, er assoziiere sich selbst mit dem Killer-aus dem Film. Ich wusste in dem Moment nicht, wie ich das einordnen soll und was ich davon halten soll.
 
Was mich allerdings noch zuvor verunsichert hat: Als wir über Filme schrieben, erwähnte er The Cell und sagte, er assoziiere sich selbst mit dem Killer-aus dem Film. Ich wusste in dem Moment nicht, wie ich das einordnen soll und was ich davon halten soll.
Halllo JPreston,
so eine Äußerung hätte bei mir Fragen aufgeworfen. Geht es um den Missbrauch in der Kindheit oder um die Gedankenwelt als Mörder? Zweiteres wäre gruselig bis verstörend.
LG
 
Ich rate dir, dich über Literatur auszutauschen, aber dich ansonsten von dem Typ abzugrenzen. Das weißt du alles wahrscheinlich selber. Hier wurde dir bereits bei anderen deiner Threads geraten, nicht zu viel persönliches preiszugeben, das hast du damals empört zurück gewiesen.

Und der Kontakt scheint ja nicht so angenehm zu sein. Also setze gleich Grenzen.

Und dann rate ich dir noch, dich zurückzuhalten mit unsachlicher Kritik über das Forum, wenn du dann doch wieder "Hilfe" hier brauchst. Das macht dich in höchstem Maße unglaubwürdig.
 
Kunst darf creepy sein.
Je verstörender sie ist, umso besser. Schließlich ist Kunst da um Emotionen anzusprechen, und da sollte auch, oder gerade, für die Emotionen platz sein, die im Alltag keinen Platz hat und als Tabu gilt, weil man im angepassten Alltag lieber Heile-Welt hat.
 
Kunst darf creepy sein.
Je verstörender sie ist, umso besser. Schließlich ist Kunst da um Emotionen anzusprechen, und da sollte auch, oder gerade, für die Emotionen platz sein, die im Alltag keinen Platz hat und als Tabu gilt, weil man im angepassten Alltag lieber Heile-Welt hat.

Da gebe ich dir recht Kylar. Nur wenn er Mord in die Tat umsetzt dann wäre es Creepy dann schon.

Es gibt aber meiner Meinung nach auch bei Kunst Grenzen. Sobald sie verletztend wird.
 
Nur weil man sich mit Killern aus Filmen assoziiert, zieht man ja nicht los und begeht wirklich einen Mord.
Mich hätte da sehr die Antwort interessiert, warum er sich mit dem Killer assoziiert. Hast du ihn das mal gefragt, JPreston?
Auf jeden Fall scheint er ein Vertrauensverhältnis zu dir zu haben, wenn er dir das anvertraut.
Meist ist man eben, wenn man nur ansatzweise solche Gedanken ausspricht "der creepy Guy" mit dem keiner mehr was zu tun haben will, obwohl ich denke, die meisten Menschen haben mal recht dunkle Gedanken.
Also könnte man das als "Kompliment" sehen, dass er da mit dir so offen drüber spricht.
 

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