Hier meine kleine Selbstreflexion als Abschluss für mich und jene, die es interessiert und die sich, wie ich ebenfalls, Inspirationen holen und beflügeln lassen, wie auch zum Nach und Andersdenken kommen durch die geschriebenen Worte ( denn: Im Anfang war das Wort😉 ):
Ich frage mich in erster Linie immer ( und ich kann es mittlerweile nicht nur destruktiv sondern auch konstruktiv nutzen ) " was stimmt nicht mit mir " weil ich hier angegriffen, angepampt, zur Aussage genötigt usw.
Ich fange an, immer mehr auf mein Gefühl zu achten, welches ich mir aus mehreren Gründen, aber der wichtigste Beweggrund ist wohl der, schlichtweg überleben zu wollen, abtrainiert und so abgespalten habe, dass ich selbst lange keinen Zugang mehr zu mir hatte🙁
Hier fühlt ich mich sehr angegriffen und deswegen habe ich mich kurz zurückgezogen und mir folgende Frage gestellt:
Was macht das mit mir? Was löst es in mir aus? Wieso kann ich gar nicht mehr antworten, wenn es doch von der Sicht der Fragenden ganz normale Fragen sind?
Und dann kam mir eine kleine Erkenntnis zur Hilfe...
Es sind eben keine normalen Fragen, wenn man fast schon dazu genötigt wird, endlich preiszugeben, was man beruflich so macht, oder auch nicht.
Denn sie dienen nur dem Zweck, dass der Fragende endlich ein Bild geliefert bekommt, damit er sich etwas drunter vorstellen kann. Passt es in sein Schema, wird man in Ruhe gelassen. Passt es jedoch nicht, wird man angegriffen.
Und es ist eine gesunde Reaktion, auf nicht normale Fragen irritiert zu reagieren.
Denn die Fragen waren und sind kein ehrliches Interesse an mir und meiner Person, sondern dienen lediglich der Informationssammlung des Fragenden, um die Einteilung, Strukturierung und Eingliederung abzuschließen.
" Sage mir, was du arbeitest und ich kann mir dann was drunter vorstellen ( Selbstzweck) und kann auf dich ( als Muster) reagieren "
Etwas nicht definieren zu können, etwas sein lassen können, ohne es begreifen zu können, dazu sind die wenigsten in der Lage.
Dabei ist es doch so essentiell, das Werden und die Werdenden sein zu lassen.