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desira drake
Gast
Liebe Katharina,
ich kann Dir nur zustimmen, nicht jeder hätte die Kraft ein Todesurteil in ein Leben umzuwandeln, ich begreife auch nicht ganz wie Sie dies getan hat - aber ich bewundere Sie unendlich dafür.
In der Biographie von Lance Armstrong (Profi-Radsportler) kann man ähnliches lesen............diese Menschen erleben ihr Todesurteil als Befreiung zum positiven und nicht als Ende von Allem.
Schwer davon zu schreiben............ich weiss nicht wie ich reagieren würde, wenn ich in diese Situation kommen würde, generell stufe ich mich eher in Richtung "ich würde die schlechte Prognose anerkennen" ein und es wohl nicht als Befreiung von allen Grenzen erleben, aber wünschen würde ich es mir, dadurch einfach völlig losgelöst zu sein - von ALLEM.
Man kann ja in dieser Situation nichts mehr falsch machen, hat nichts mehr zu verlieren - zumindest nach Aussage der Ärzte.
Bei mir wäre ein verschweigen der Situation auch nicht möglich, dafür bin ich medizinisch zu bewandert, zudem möchte ich Dinge immer wissen !
Wir haben auch Ärzte im Freundeskreis die unterschiedliche Meinungen zum Thema: "Austherapiert" haben - die die gegen das offene Aussprechen des "Wir können nichts mehr für Sie tun sind" erlebe ich aber auch als Privatmenschen eher zurückhaltend in der Auseinandersetzung mit dem Tod, ich glaube Sie würden dadurch in Situationen kommen, die Sie nicht aushalten könnten weder als Arzt noch als Privatperson und vermeiden es deshalb.
Meine Meinung ist, dass viele Ärzte fachlich wunderbar sind aber die "Psychologische Seite" in der Ausbildung eine zu untergeordnete Rolle spielte, deshalb stoßen Sie hier an Grenzen oder möchten sich auch einfach nicht damit auseinandersetzen..............weil Sie ihre Arbeit auf das Gebiet des medizinisch Möglichen sehen und nicht weiter.
Es ist einfach so, dass die Auseinandersetzung mit dem Tod Kraft kostet und Stärke braucht - noch mehr wenn alles so Nah ist.
Ich wünsche Dir Kraft, Stärke und Zuversicht.
Sonnige Grüße an einem trüben Morgen
Desira
ich kann Dir nur zustimmen, nicht jeder hätte die Kraft ein Todesurteil in ein Leben umzuwandeln, ich begreife auch nicht ganz wie Sie dies getan hat - aber ich bewundere Sie unendlich dafür.
In der Biographie von Lance Armstrong (Profi-Radsportler) kann man ähnliches lesen............diese Menschen erleben ihr Todesurteil als Befreiung zum positiven und nicht als Ende von Allem.
Schwer davon zu schreiben............ich weiss nicht wie ich reagieren würde, wenn ich in diese Situation kommen würde, generell stufe ich mich eher in Richtung "ich würde die schlechte Prognose anerkennen" ein und es wohl nicht als Befreiung von allen Grenzen erleben, aber wünschen würde ich es mir, dadurch einfach völlig losgelöst zu sein - von ALLEM.
Man kann ja in dieser Situation nichts mehr falsch machen, hat nichts mehr zu verlieren - zumindest nach Aussage der Ärzte.
Bei mir wäre ein verschweigen der Situation auch nicht möglich, dafür bin ich medizinisch zu bewandert, zudem möchte ich Dinge immer wissen !
Wir haben auch Ärzte im Freundeskreis die unterschiedliche Meinungen zum Thema: "Austherapiert" haben - die die gegen das offene Aussprechen des "Wir können nichts mehr für Sie tun sind" erlebe ich aber auch als Privatmenschen eher zurückhaltend in der Auseinandersetzung mit dem Tod, ich glaube Sie würden dadurch in Situationen kommen, die Sie nicht aushalten könnten weder als Arzt noch als Privatperson und vermeiden es deshalb.
Meine Meinung ist, dass viele Ärzte fachlich wunderbar sind aber die "Psychologische Seite" in der Ausbildung eine zu untergeordnete Rolle spielte, deshalb stoßen Sie hier an Grenzen oder möchten sich auch einfach nicht damit auseinandersetzen..............weil Sie ihre Arbeit auf das Gebiet des medizinisch Möglichen sehen und nicht weiter.
Es ist einfach so, dass die Auseinandersetzung mit dem Tod Kraft kostet und Stärke braucht - noch mehr wenn alles so Nah ist.
Ich wünsche Dir Kraft, Stärke und Zuversicht.
Sonnige Grüße an einem trüben Morgen
Desira