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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Nordrheiners Definition von echt-fromm und scheinfromm ist exzellent. Der wahre Fromme lebt seine Frömmigkeit, oft ganz heimlich und versteckt, so daß nur sein Gott sie sehen kann, während der Scheinfromme sie wie ein auffälliges, teures Kleidungsstück nach außen trägt, während innendrin alles faulig und stinkend ist und wo Schein und Handeln extrem auseinanderdriften.
Deshalb steht irgendwo in der Bibel auch, daß der wahre Fromme versteckt und heimlich in seinem Kämmerlein beten soll, während die Heuchler draußen auf der Straße und im vollen Prunk im Tempel beten, auf daß die anderen Menschen sie sehen und bewundern sollen wegen ihrer Gläubigkeit. Der echte Fromme tut gute Taten heimlich und anonym, ohne sie jemals auch nur zu erwähnen, weil sie ihm selbstverständlich sind - während der Heuchler auch damit fleißig angibt und protzt, weil sie seine sonstigen Untaten überdecken sollen. Die einzige Ausnahme für den echten Frommen besteht dann, wenn er andere inspirieren soll - aber auch dann dezent, das eigene Licht unter den Scheffel stellend, sich nicht an die Heuchler angleichend, nur seine Taten sollen für ihn sprechen, nicht großartige Worte.
Sowas wie hier: Flüchtlinge aufnehmen: Ein Deutscher und ein Syrer erzählen - SPIEGEL ONLINE
 
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Ich nehme mir mal die Freiheit, Empathie und Annahme durch den Begriff Liebe zu ersetzen. Aus meiner Sicht hat Liebe eine hohe Heilwirkung. Geht Liebe vom Therapeuten aus, ist dies nach meinem Dafürhalten ein wichtiger Heilungsfaktor.
Nein, das darf man nicht vermischen. Empathie ja, aber wenn Liebe dazwischenkommt, wird es gefährlich, weil sich dann ganz schnell Abhängigkeiten entwickeln, und die sind in Therapien NICHT erwünscht! Liebe hat mit Besitzstreben zu tun, was man liebt, will man nicht wieder verlieren und so weiter. Aber der Therapeut muß seinen Patienten irgendwann freigeben, wenn dieser sich so weit erholt hat, daß er allein weiterkommt. Dann gibt es bei Liebe im harmlosesten Fall gebrochene Herzen.
Der Therapeut muß immer professionell bleiben, und das funktioniert nicht mehr, wenn Liebe dazwischenkommt. Zumal diese Liebe eine sehr einseitige wäre, weil der Therapeut seinen Einfluß auf den Patienten nicht dazu mißbrauchen darf, daß der eine Gegenliebe entwickeln "muß".
Deshalb: differenzieren. Empathie und Annahme ja, Liebe definitiv nein.
Außer Du meinst sowas wie eine allumfassende Liebe zu jedem und alles, auch zu denen, die per se nicht liebenswert sind - aber das ist mit Empathie und Annahme bereits voll abgedeckt. Ein Mehr als das soll dem eigenen Partner, Kindern, Freunden gelten, aber nicht abhängigen Patienten.
 
Tatsächlich wünschen sich viele Menschen Partner, Familienmitglieder und allgemein Menschen, die so liebenswert und liebevoll sind, wie sie selbst sein sollten.
 
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