Unter Umständen doch, weil die Frage ist, warum Du Dich aufopferst? Willst Du da bei anderen, bewußt oder unbewußt, Schuldgefühle erwecken, das Gefühl sie wären Dir was schuldig?Wenn ich das Bestmögliche für einen anderen Menschen tue, mich nahezu aufopfere, liegt darin keine Schuld, oder?
Oder hat man Dir mal eingetrichtert, daß Du Dich für andere aufopfern müßtest?
In diesem Fall wären die betreffenden Personen schuld daran, denn so eine Eintrichterung hat ihren Grund in der Regel in purem Egoismus, denn wer sich für andere aufzuopfern bereit ist, ist ein bequemer Arbeitssklave, der nie aufmucken wird, ein Masochist, der sich auch noch gut dabei fühlt, wenn er selber lebenslänglich von anderen ausgenutzt und untergebuttert wird.
Leute, die andere ausnutzen wollen, sind angewiesen auf Leute, die sich ausnutzen lassen, die sich "freiwillig aufopfern". Sofern man bei offensichtlicher Indoktrination von "freiwillig" reden kann.