Anzeige(1)
Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.
Hallo _Tsunami_,
schau mal hier: Eigene Schuld - fremde Schuld. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Die Fähigkeit zur Selbstreflexion setzt in allererster Linie Ehrlichkeit voraus, den Unwillen, sich selber fromm zu belügen, auch wenn die Wahrheit oft weh tut. Wer zu und über sich selbst ehrlich sein kann, braucht gar nicht viel "Hilfe von Dritten", denn auch Dritte können nicht hervorkitzeln, was gar nicht vorhanden ist. Und ich bin (leider oder zum Glück) der ehrliche Typ, der sich über sich selber nicht allzu vielen Illusionen hingibt, oder wenn, dann nur in Wunschträumen, aber nicht in realer Anmaßung.Da muss ich Dich enttäuschen. Das Unterbewusstsein ist sehr dominierend und dies ist uns in seinen Auswirkungen eben nicht bewusst - sonst hiesse es nicht Unterbewusstsein. Es gehört sehr viel Selbtreflexion und oftmals auch Hilfe Dritter dazu, zu entdecken, was in unserem Unterbewusstsein passiert.
Da beschreibst Du leider ein sehr armseliges Menschenbild, nämlich den Menschen, der nie erwachsen wird, der sich lebenslänglich vor dem Monster unterm Bett und dem Schwarzen Mann im Kleiderschrank fürchtet. Erwachsen werden heißt auch, sich von seinen kindlichen (kindischen) Ängsten zu trennen, die Prägung aufzulösen (das geht - ist nicht einfach, aber es geht) und kindliche/kindische Lösungen als solche zu erkennen und sie in der Rumpelkammer eines abgelegten Lebensalters zu entsorgen. Erst dann kann man von einem ausgereiften Verstand sprechen.Du scheinst davon auszugehen, dass der Mensch grundsätzlich logisch handelt. Ich nicht. Der Mensch ist vorwiegend geprägt durch seine Ängste, die er als Kind eben nicht logisch und nicht immer positiv verarbeitete. Wir sollten berücksichtigen, dass die im Kindesalter gefundenen Lösungen oft nicht zukunftsfähig sind und auf emotionaler Auswertung der Situation angewiesen sind, denn der Verstand ist noch nicht voll ausgereift.
Und wenn es im Koran und in der Bibel sinngemäß heißt:
“Du sollst deine Mitmenschen nicht töten, sondern sie zu deinen Freunden nehmen."
Was ist das Problem damit?
Knapp vorbei ist auch daneben. Nicht "Angst" ist das Wort, sondern ganz schlicht "Enttäuschung". Das Mittel der Wahl gegen Enttäuschung ist nicht Verdrängung - sondern die Enttäuschung zu artikulieren. Durch Worte und durch Taten, zum Beispiel durch "Abstimmung mit den Füßen", denn etwas Besseres als etwas, was einen enttäuscht hat, findet man überall. (Frei nach den Bremer Stadtmusikanten.)Wenn ich mich nicht irre, bist Du in einer scheinfrommen Umgebung aufgewachsen. Da ist von mir als Aussenstehender zu vermuten, dass sich Angst breit machte, die sich im Unterbewusstsein bis heute erhalten hat. Du hast Dir vermutlich ein Verdrängungskonzept erarbeitet... Aber Dein Lösungs- oder Verdrängungskonzept ist nicht gleich auch das anderer Menschen. Und natürlich bedeutet "ein Konzept zu haben" nicht auch damit die gewünschte Lösung zu erreichen. Ich würde Dir auch nicht raten, Dich Deinen Grundängsten alleine zu stellen. Dass sie im Unterbewussten unbewusst in einer Schublade liegen, hat oft seinen Grund in einer wichtigen Selbstschutzfunktion.
... im NT wurde das auf den Kopf gestellt, um der Missionierung durch die neue Religion willen, und auch der Islam war auf Missionierung angewiesen, immer wenn man nicht einfach gewaltsam unterwerfen und den neuen Glauben aufzwingen konnte.
Daher diese Aussage.
Und wenn es im Koran und in der Bibel sinngemäß heißt:
“Du sollst deine Mitmenschen nicht töten, sondern sie zu deinen Freunden nehmen."
Was ist das Problem damit?
Da beschreibst Du leider ein sehr armseliges Menschenbild, nämlich den Menschen, der nie erwachsen wird, der sich lebenslänglich vor dem Monster unterm Bett und dem Schwarzen Mann im Kleiderschrank fürchtet. Erwachsen werden heißt auch, sich von seinen kindlichen (kindischen) Ängsten zu trennen, die Prägung aufzulösen (das geht - ist nicht einfach, aber es geht) und kindliche/kindische Lösungen als solche zu erkennen und sie in der Rumpelkammer eines abgelegten Lebensalters zu entsorgen. Erst dann kann man von einem ausgereiften Verstand sprechen.
Auch solche Leute gibt es, manche schreiben hier im Forum, die nie über kindische Ängste hinwegkommen, vielleicht weil sie sie nicht als solche erkennen, mangels Wissen über Psychologie, das ihnen die Augen geöffnet hätte, oder weil die diffusen Ängste vor dem Schwarzen Mann durch sehr reale Mißbrauchsfälle verstärkt wurden.
Aber - auch der hartnäckigste Mensch bleibt nicht ewig Kind. Irgendwann kommt das Erwachsenwerden, entweder sanft-freiwillig oder durch irgendeinen gewaltsamen Sturz aus erträumten Höhen.
Anzeige (6)
Anzeige (6)
Anzeige(8)
Anzeige (2)