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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Das Problem sehe ich darin, dass viele Menschen kein Interesse haben, sich zu ändern oder etwas zu lernen und das Gelernte umzusetzen. Und wenn, dann wollen viele Menschen möglichst sofort einen (materiellen) Vorteil für sich erkennen. Erst dann wären sie bereit...evt.....

Wenn ich Schüler habe, die Empfehlungen nicht verstehen, dann erwarte ich dass sie nachfragen... mich löchern. Das Stellen von Fragen ist ein wichtiges Zeichen von grundsätzlichem Interesse. Ich habe das auch so gemacht. Wenn ich etwas wissen wollte, habe ich gelesen und gelesen und wenn das nicht ausreichte, habe ich mir jemanden gesucht, der von der Sache Ahnung hat. Und wenn dieser doch nicht genügend weiterhelfen konnte, dann suchte ich mir einen anderen Ratgeber oder eben einen praktischen Helfer. Ich habe selten aufgegeben, ohne mein Ziel erreicht zu haben.

Es kommt eben auch darauf an, wie sehr jemand echtes Interesse hat.

Fair enough.
 
Wenn es keine Argumente für Deinen Gott gibt, warum hast Du ihn dann gewählt?

Es gibt die Geschichte, dass sich ein Mann ärgerte, dass sein Stamm hölzerne und steinerne Götter anbetete. Die Geschichte geht in etwa so:

Der Mann zerschlug mit einem Hammer alle Figuren, lehnte der letzten Figur den Hammer an die Beine. Nach einer Weile kamen die Stammesmitglieder und waren entsetzt, weil sie die zerschlagenen Götzenfiguren sahen. Sie fragten den Mann: „Wer hat das getan?“ Er sagte: „Der da“ und zeigte auf die letzte Figur. Da sagten die Stammesmitglieder: „Aber das ist doch nur eine Figur, die kann doch nichts tun.“ Da fragte der Mann: Wenn sie nichts tun kann, warum betet ihr sie dann an?

Für meinen Gott gibt es keine Argumente. Mein Gott IST das Argument.

Der Rest deines Beitrags ist - aus meiner Sicht - einigermaßen knülle.
 
Erstmal dazu. Mein Gott hat es nicht nötig, zu missionieren oder irgendjemanden loszuschicken, um dies zu tun. Mein Gott IST einfach.

Mein Gott liebt Menschen.
Mein Gott sieht, dass Menschen Kriege führen, sich gegenseitig betrügen, miteinander lieblos umgehen.
Mein Gott ist nicht gleichgültig. Deswegen schickt Er seine Boten los mit der Mission, den Menschen mitzuteilen, wie ER sich Lebensführung der Menschen vorstellt. Er gibt Hilfestellung und ist bereit, Schuld, Versagen zu verzeihen.
ER lässt mitteilen: Weil ich Euch liebe sollt ihr euch auch lieben. Und wo ihr schwach seid, will Ich euch stärken. Wenn ihr traurig seid, will Ich euch trösten, wie eine Mutter ihr Kind tröstet.

Menschen, die Seine Worte ernst nehmen, haben Orientierung im Leben.
 
Ist nicht einfach sachlich, auf den Punkt oder ohne Füllwörter zu formulieren, grad wenn es um Gefühle geht.
Ausschweifende Kommentare als Bewertungen meines Verständnisses der sozialen Kompetenz als Christ:
Der Missbrauch des emotionalen Aspektes ist eine klassische Technik um eine rationale Analyse und den gesunden Menschenverstand eines Individuums zu umgehen.
Darüber hinaus öffnet eine emotionale Rede Tür und Tor Ideologien, Bedürfnisse, Ängste und Unruhen, Impulse und bestimmte Verhaltensweisen im Unterbewußtsein hervorzurufen.
Wandelt Widerstand in das Gefühl schlechten Gewissens um!
Das beherrschen die Kirchen aus dem Ef-Ef!

Was ist der richtige Umgang mit Gefühlen?

Auch aus meiner Sicht ist es wichtig zu erkennen, dass der Mensch nicht nur eine sachliche Denkmaschine ist. Wenn ich z.B. einen Besucher habe, möchte ich, dass er sich wohl fühlt. Daher überlege ich im Vorfeld, wie ich sein Wohlgefühl unterstützen kann.

Trotzdem sind Gefühle n.m.M. nicht geeignet, wichtige Entscheidungen zu treffen. Plötzlich eintretende Situationen, wie z.B. bei Gefahr, ausgenommen. Da können spontante, instinktive bzw. emotionale Reaktionen lebenswichtig sein.

Wenn emotionale Reden gehalten werden, sollen auch Emotionen angesprochen werden. Ich bin erwachsen. Daher entscheide ich, ob ich das Gesprochene überdenken will oder nicht.

Du sprichst von Widerstand. Widerstand gegen was oder wen? Ich widerstehe der Versuchung, jemandem zuzustimmen, nur weil es sich gut anfühlt.
 
Wenn es keine Argumente für Deinen Gott gibt, warum hast Du ihn dann gewählt?

Es gibt die Geschichte, dass sich ein Mann ärgerte, dass sein Stamm hölzerne und steinerne Götter anbetete. Die Geschichte geht in etwa so:

Der Mann zerschlug mit einem Hammer alle Figuren, lehnte der letzten Figur den Hammer an die Beine. Nach einer Weile kamen die Stammesmitglieder und waren entsetzt, weil sie die zerschlagenen Götzenfiguren sahen. Sie fragten den Mann: „Wer hat das getan?“ Er sagte: „Der da“ und zeigte auf die letzte Figur. Da sagten die Stammesmitglieder: „Aber das ist doch nur eine Figur, die kann doch nichts tun.“ Da fragte der Mann: Wenn sie nichts tun kann, warum betet ihr sie dann an?

Warum fallen mir bei dieser Geschichte unwillkürlich die Fanatiker ein, die jahrhundertealte Buddhastatuen und Tempel in die Luft sprengen, die religiöse Bilder mit Säure übergießen oder die "heilige" Bäume abholzen wie gewisse christliche Missionare?
Nicht an etwas glauben ist eine Sache, Vandalismus etwas ganz anderes, das völlig zu Recht bestraft wird. Oder wäre es an der Zeit, auch alle anderen falschen Götter samt ihrer Tempel (Kirchen, Moscheen etc.) zu zerstören?
 
Warum fallen mir bei dieser Geschichte unwillkürlich die Fanatiker ein, die jahrhundertealte Buddhastatuen und Tempel in die Luft sprengen, die religiöse Bilder mit Säure übergießen oder die "heilige" Bäume abholzen wie gewisse christliche Missionare?
Nicht an etwas glauben ist eine Sache, Vandalismus etwas ganz anderes, das völlig zu Recht bestraft wird. Oder wäre es an der Zeit, auch alle anderen falschen Götter samt ihrer Tempel (Kirchen, Moscheen etc.) zu zerstören?

Interessanter Gedanke.
Falsche Götter gibt es eigentlich nicht. Jedoch gibt es falsche Vorstellungen, was oder wer Gott sein könnte. Falsche Vorstellungen führen zu falschen Handlungen. Ich halte es schon für richtig, falschen Götter den Zugang zum eigenen Leben radikal zu verwehren. Es kommt mir vor wie bei einem Fußballspiel, bei dem ein halbes Dutzend Schiedsrichter auf dem Spielfeld rumlaufen und Anweisungen geben. Das kann nicht gut gehen.
 
Interessanter Gedanke.
Falsche Götter gibt es eigentlich nicht. Jedoch gibt es falsche Vorstellungen, was oder wer Gott sein könnte. Falsche Vorstellungen führen zu falschen Handlungen. Ich halte es schon für richtig, falschen Götter den Zugang zum eigenen Leben radikal zu verwehren.
Wenn es keine falschen Götter gibt, können sie auch keinen Zugang zu irgendetwas bekommen. Sondern nur die falschen Vorstellungen. Und - wie "radikal" ist noch erlaubt? Bis zum Zerstören von Kunstwerken und Menschheitserbschaften? Bis zum Ermorden derjenigen, die (vermeintlich) "falschen" Göttern anhängen?

Grundsätzlich ist derjenige auf der falschen Seite, der Verbrechen wie Vandalismus, Sachbeschädigung etc. bis hin zu Mord begeht, selbst wenn er meint, daß seine Handlungen durch "echte" Götter gerechtfertigt seien. Wer dagegen "nur" das falsche glaubt, aber immer das richtige tut, sprich sich von Verbrechen aller Art fernhält - auf wessen Seite stehen dann Ethik und Moral?
 
Wenn es keine falschen Götter gibt, können sie auch keinen Zugang zu irgendetwas bekommen. Sondern nur die falschen Vorstellungen. Und - wie "radikal" ist noch erlaubt? Bis zum Zerstören von Kunstwerken und Menschheitserbschaften? Bis zum Ermorden derjenigen, die (vermeintlich) "falschen" Göttern anhängen?

Grundsätzlich ist derjenige auf der falschen Seite, der Verbrechen wie Vandalismus, Sachbeschädigung etc. bis hin zu Mord begeht, selbst wenn er meint, daß seine Handlungen durch "echte" Götter gerechtfertigt seien. Wer dagegen "nur" das falsche glaubt, aber immer das richtige tut, sprich sich von Verbrechen aller Art fernhält - auf wessen Seite stehen dann Ethik und Moral?

Ich bezweifel, dass man das verallgemeinern kann: Das Falsche glauben - aber das Richtige tun

Falscher Glaube führt auch zu falschem Tun. Es stellt sich nur die Frage, ob eben das falsche Tun gesellschafts- und sozialverträglich ist, also gesetzlich akzeptabel, tolerabel ist. Dabei ist auch nach der Basis der jeweiligen Gesetze zu fragen. Im 3. Reich waren Mord und Verfolgung auch gesetzlich akzeptabel. Man brauchte nur den gesetzlich richtigen Grund zu haben. Falsches Glauben führt eben auch dazu, dass in letzter Konsequenz Böses gut und Gutes böse genannt wird. Das ist das grundsätzliche Problem, wenn Ethik und Moral gesellschaftsabhängig definiert sind.

Umgekehrt - das Richtige glauben führt noch lange nicht auch immer zum richtigen Tun. Dafür sind wir zu sehr Menschen.

Für mich ist wichtig, dass das gute Tun - welches den Lebensbereich anderer Menschen berührt - auch diesen Menschen zu Gute kommt. Wenn ich z.B. einem Alkoholiker die Schnapsflasche wegnehme, dann wird er meckern. Ich finde, das ist eine gute Tat. Trotzdem werde ich das Grundproblem damit nicht lösen. Meine gute Tat wird ggf. sogar kontraproduktiv sein - und wäre dann schlecht. Daher halte ich es für wichtiger, die Grundprobleme anzugehen, dann erledigt sich das mit den falschen Göttern (oder der Alkoholkrankheit) weitgehend von alleine. Denk ich mal.
 
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