_Tsunami_
Urgestein
Er schuf Deinen, gab ihm nur angemessenere Bezeichnungen als "Gott".
Lol. Das ist natürlich ein schlagendes Argument. 😀
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Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.
Er schuf Deinen, gab ihm nur angemessenere Bezeichnungen als "Gott".
Hallo _Tsunami_,
schau mal hier: Eigene Schuld - fremde Schuld. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Das Problem sehe ich darin, dass viele Menschen kein Interesse haben, sich zu ändern oder etwas zu lernen und das Gelernte umzusetzen. Und wenn, dann wollen viele Menschen möglichst sofort einen (materiellen) Vorteil für sich erkennen. Erst dann wären sie bereit...evt.....
Wenn ich Schüler habe, die Empfehlungen nicht verstehen, dann erwarte ich dass sie nachfragen... mich löchern. Das Stellen von Fragen ist ein wichtiges Zeichen von grundsätzlichem Interesse. Ich habe das auch so gemacht. Wenn ich etwas wissen wollte, habe ich gelesen und gelesen und wenn das nicht ausreichte, habe ich mir jemanden gesucht, der von der Sache Ahnung hat. Und wenn dieser doch nicht genügend weiterhelfen konnte, dann suchte ich mir einen anderen Ratgeber oder eben einen praktischen Helfer. Ich habe selten aufgegeben, ohne mein Ziel erreicht zu haben.
Es kommt eben auch darauf an, wie sehr jemand echtes Interesse hat.
Wenn es keine Argumente für Deinen Gott gibt, warum hast Du ihn dann gewählt?
Es gibt die Geschichte, dass sich ein Mann ärgerte, dass sein Stamm hölzerne und steinerne Götter anbetete. Die Geschichte geht in etwa so:
Der Mann zerschlug mit einem Hammer alle Figuren, lehnte der letzten Figur den Hammer an die Beine. Nach einer Weile kamen die Stammesmitglieder und waren entsetzt, weil sie die zerschlagenen Götzenfiguren sahen. Sie fragten den Mann: „Wer hat das getan?“ Er sagte: „Der da“ und zeigte auf die letzte Figur. Da sagten die Stammesmitglieder: „Aber das ist doch nur eine Figur, die kann doch nichts tun.“ Da fragte der Mann: Wenn sie nichts tun kann, warum betet ihr sie dann an?
Erstmal dazu. Mein Gott hat es nicht nötig, zu missionieren oder irgendjemanden loszuschicken, um dies zu tun. Mein Gott IST einfach.
Ist nicht einfach sachlich, auf den Punkt oder ohne Füllwörter zu formulieren, grad wenn es um Gefühle geht.
Ausschweifende Kommentare als Bewertungen meines Verständnisses der sozialen Kompetenz als Christ:
Der Missbrauch des emotionalen Aspektes ist eine klassische Technik um eine rationale Analyse und den gesunden Menschenverstand eines Individuums zu umgehen.
Darüber hinaus öffnet eine emotionale Rede Tür und Tor Ideologien, Bedürfnisse, Ängste und Unruhen, Impulse und bestimmte Verhaltensweisen im Unterbewußtsein hervorzurufen.
Wandelt Widerstand in das Gefühl schlechten Gewissens um!
Das beherrschen die Kirchen aus dem Ef-Ef!
Wenn es keine Argumente für Deinen Gott gibt, warum hast Du ihn dann gewählt?
Es gibt die Geschichte, dass sich ein Mann ärgerte, dass sein Stamm hölzerne und steinerne Götter anbetete. Die Geschichte geht in etwa so:
Der Mann zerschlug mit einem Hammer alle Figuren, lehnte der letzten Figur den Hammer an die Beine. Nach einer Weile kamen die Stammesmitglieder und waren entsetzt, weil sie die zerschlagenen Götzenfiguren sahen. Sie fragten den Mann: „Wer hat das getan?“ Er sagte: „Der da“ und zeigte auf die letzte Figur. Da sagten die Stammesmitglieder: „Aber das ist doch nur eine Figur, die kann doch nichts tun.“ Da fragte der Mann: Wenn sie nichts tun kann, warum betet ihr sie dann an?
Warum fallen mir bei dieser Geschichte unwillkürlich die Fanatiker ein, die jahrhundertealte Buddhastatuen und Tempel in die Luft sprengen, die religiöse Bilder mit Säure übergießen oder die "heilige" Bäume abholzen wie gewisse christliche Missionare?
Nicht an etwas glauben ist eine Sache, Vandalismus etwas ganz anderes, das völlig zu Recht bestraft wird. Oder wäre es an der Zeit, auch alle anderen falschen Götter samt ihrer Tempel (Kirchen, Moscheen etc.) zu zerstören?
Wenn es keine falschen Götter gibt, können sie auch keinen Zugang zu irgendetwas bekommen. Sondern nur die falschen Vorstellungen. Und - wie "radikal" ist noch erlaubt? Bis zum Zerstören von Kunstwerken und Menschheitserbschaften? Bis zum Ermorden derjenigen, die (vermeintlich) "falschen" Göttern anhängen?Interessanter Gedanke.
Falsche Götter gibt es eigentlich nicht. Jedoch gibt es falsche Vorstellungen, was oder wer Gott sein könnte. Falsche Vorstellungen führen zu falschen Handlungen. Ich halte es schon für richtig, falschen Götter den Zugang zum eigenen Leben radikal zu verwehren.
Wenn es keine falschen Götter gibt, können sie auch keinen Zugang zu irgendetwas bekommen. Sondern nur die falschen Vorstellungen. Und - wie "radikal" ist noch erlaubt? Bis zum Zerstören von Kunstwerken und Menschheitserbschaften? Bis zum Ermorden derjenigen, die (vermeintlich) "falschen" Göttern anhängen?
Grundsätzlich ist derjenige auf der falschen Seite, der Verbrechen wie Vandalismus, Sachbeschädigung etc. bis hin zu Mord begeht, selbst wenn er meint, daß seine Handlungen durch "echte" Götter gerechtfertigt seien. Wer dagegen "nur" das falsche glaubt, aber immer das richtige tut, sprich sich von Verbrechen aller Art fernhält - auf wessen Seite stehen dann Ethik und Moral?
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