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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Aus meiner Sicht ist der Mensch auf sich alleine gestellt, der keine Antwort findet. Menschen klagen über ihr Alleinesein. Sie klagen, nur auf sich allein gestellt zu sein. Ich empfinde dies oft als schuldhaften Vorwurf anderen Menschen oder gar Gott gegenüber, so in dem Sinne: Ich tue nicht, was in meiner Verantwortung steht - aber andere (ggf. Gott) sind schuld.

Wen genau willst du damit verarschen? Mich, meinen Gott oder die Allgemeinheit? Dein Aussage trieft nur so davon, Menschen in eine christliche bzw. Bibelecke drängen zu wollen. Wenn du wenigstens erklären würdest, was daran gut und richtig ist, aber das kannst/tust du ja offensichtlich nicht.

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Du kannst dich gerne dein ganzes Leben lang mit einem Gott des Unglücks und der Unmöglichkeiten beschäftigen, aber ich beschäftige mich lieber mit einem Gott des Glücks und der Möglichkeiten.

Und dazu stehe ich mit meinem ganzen Leben. So wahr ich hier stehe bzw. schreibe.

Du versuchst mir Schuld einzureden? Versuche es lieber bei schwächeren Menschen.
 
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Schau', Nordrheiner, deine Hochnäsigkeit steigt gen Himmel.

Ich behaupte, dass du und dein Gott nicht im Geringsten gegen mich und meinen Gott anstinken könnt.

~~~

Hat dir dein Gott keine Demut beigebracht? Nein? Dann solltest du auch nicht so reden, als hättest du irgendwas von dieser Welt verstanden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anders gefragt:

Du meinst, dass sich die Größe Gottes nicht mal erahnen lässt, aber das Christentum der Weisheit letzter Schluss ist?

Was verstehst Du unter Christentum?
Und nein, Menschen haben nie die Weisheit bzw. deren letzten Schluß für sich gepachtet. Das hat aber aus meiner Sicht nichts damit zu tun, dass sie an Gott glauben oder nicht, sondern das ist so, weil sie Menschen sind. So denke ich jedenfalls.
 
Was verstehst Du unter Christentum?
Und nein, Menschen haben nie die Weisheit bzw. deren letzten Schluß für sich gepachtet. Das hat aber aus meiner Sicht nichts damit zu tun, dass sie an Gott glauben oder nicht, sondern das ist so, weil sie Menschen sind. So denke ich jedenfalls.

Ist nicht einfach sachlich, auf den Punkt oder ohne Füllwörter zu formulieren, grad wenn es um Gefühle geht.
Ausschweifende Kommentare als Bewertungen meines Verständnisses der sozialen Kompetenz als Christ:
Der Missbrauch des emotionalen Aspektes ist eine klassische Technik um eine rationale Analyse und den gesunden Menschenverstand eines Individuums zu umgehen.
Darüber hinaus öffnet eine emotionale Rede Tür und Tor Ideologien, Bedürfnisse, Ängste und Unruhen, Impulse und bestimmte Verhaltensweisen im Unterbewußtsein hervorzurufen.
Wandelt Widerstand in das Gefühl schlechten Gewissens um!
Das beherrschen die Kirchen aus dem Ef-Ef!
 
Schau', Nordrheiner, deine Hochnäsigkeit steigt gen Himmel.

Ich behaupte, dass du und dein Gott nicht im Geringsten gegen mich und meinen Gott anstinken könnt.

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Hat dir dein Gott keine Demut beigebracht? Nein? Dann solltest du auch nicht so reden, als hättest du irgendwas von dieser Welt verstanden.

"Der Herr, der König Israels, sagt zu den Göttern der Völker: Stellt euch auf zum Prozess! Bringt eure Beweise vor! Lasst uns hören, was ihr vollbracht habt! Erzählt es uns, wir lassen uns gerne belehren. Oder sagt uns, was ihr in Zukunft vollbringen wollt! Dann werden wir euch glauben, wenn es eintrifft. .... Aber ihr seid ja nichts und könnt auch nichts. Wer euch liebt, ist mir verhasst." Jesaja 41, 21 ff

Weisst Du, Tsunami, ich habe bei Dir den Eindruck, dass Du auch gerne einen Gott hättest. Dabei missbrauchst Du diesen Begriff. Damit erinnerst Du mich an Julien Green, der sagte: "Die Worte sind ein Strom, gegen den wir schwimmen müssen. Wer sich von ihm fortreißen lässt zerschellt. Denn wer die Worte lange Zeit mißbraucht hat, kann sie nicht mehr die Wahrheit sagen lassen."
 
Und vergebe uns unsere Schuld...nur ein erfreulicher Nebeneffekt;
Haben die Menschen Religion und Götter nicht nur deshalb erfunden, weil sie Angst vor dem Tod haben?
Viele Gläubige können sich zwar nicht vorstellen, dass man auch ohne Gott getröstet sterben kann und keineswegs völlig verzweifelt auf den Tod zugeht.
Umgekehrt habe ich auch erlebt, dass sehr gläubige Menschen große Angst vor dem Tod haben können.
Weil sie vermeidliche Schuld auf sich geladen haben, wegen der zehn Gebote.
Jeder „Gott“, den ich beweisen könnte, wäre alles, aber sicher nicht Gott.
Und bei ( gesunden ) gibt es auch so etwas wie eine natürliche Todessehnsucht aber die Todesfurcht hindert uns daran, uns zu früh oder zu leichtfertig aus dem Leben zu verabschieden.
Die Todesfurcht einfach als gegeben hinzunehmen und dann auch noch für eigene Schuld sühnen zu müssen, und Religionen als Reflex darauf zu interpretieren, erscheint mir zu billig und oberflächlich.
Für Buddhismus z. B. eignet sich diese Erklärung überhaupt nicht, weil Buddhisten das Nirwana anstreben und weniger den Tod als vielmehr die Wiedergeburt in den Kreislauf der Leiden fürchten.
 
Und vergebe uns unsere Schuld...nur ein erfreulicher Nebeneffekt;

Nebeneffekt ... von was?

Haben die Menschen Religion und Götter nicht nur deshalb erfunden, weil sie Angst vor dem Tod haben?

Meinst Du damit Tsunami?


Jeder „Gott“, den ich beweisen könnte, wäre alles, aber sicher nicht Gott.
Und bei ( gesunden ) gibt es auch so etwas wie eine natürliche Todessehnsucht aber die Todesfurcht hindert uns daran, uns zu früh oder zu leichtfertig aus dem Leben zu verabschieden.
Die Todesfurcht einfach als gegeben hinzunehmen und dann auch noch für eigene Schuld sühnen zu müssen, und Religionen als Reflex darauf zu interpretieren, erscheint mir zu billig und oberflächlich.

Religion ist also für Dich lediglich ein Reflex?
Und wie gehst Du dann teuer und tiefgründig mit Schuld um?


Für Buddhismus z. B. eignet sich diese Erklärung überhaupt nicht, weil Buddhisten das Nirwana anstreben und weniger den Tod als vielmehr die Wiedergeburt in den Kreislauf der Leiden fürchten.

An was glaubst Du - wenn ich mal direkt fragen darf? Wenn Du an irgendwas oder irgendwen glaubst...wie lautet Dein persönliches Glaubensbekenntnis und wie gehst Du mit der Frage nach dem Tod um?
 
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