Das ist keine philosophische, sondern eine logische Frage die sich jedem vernünftigen und kritisch denkendem Menschen aufdrängen muss. Wenn Gott den Menschen erschaffen hat, so hat er ihm auch den Verstand gegeben und das vermutlich nicht nur zur Zierde, sondern um ihn zu benutzen. Das kritische Hinterfragen, das Forschen und Suchen liegt so tief verwurzelt in de menschlichen Natur, dass es, sofern es Gott gibt, einen Grund dafür geben muss. Und der Grund wird mit Sicherheit nicht sein alles kritische Denken fahren zu lassen.Bis auf Deinen ersten Satz - bin ich mit Dir. Jedoch gebe ich zu bedenken: Wenn Gott Himmel und Erde erschaffen hat, werden unsere 5 Sinne sowie unser Verstand nicht ausreichen, Ihn auch nur annähernd zu verstehen. Insofern habe ich Bedenken bei Deiner Stein-Frage.
Habe ich angezweifelt das Gott alles erschaffen hat? Nein. Habe ich angezweifelt das es ihn gibt? Nein. Habe ich angezweifelt, dass er so mächtig wie Menschen es sich nicht vorstellen können? Nein. Habe ich gesagt das ich einen Grund suche seine Hilfe abzulehnen? Nein.
Aber klare Ja-Antworten, eine klare Stellungnahme Deiner "Position" hast Du auch nicht gegeben. Lässt Du mich gerne im Dunkeln raten?
Respekt und Ehrfurcht bedeuten übrigens auch nicht, dass man das Gegenüber einfach so hinnimmt.
Jedoch stellt sich die Frage, wie Du Ehrfurcht und Respekt Gott gegenüber zeigst.
Auf mich wirkt es gerade eher so, als ob du dich in eine Ecke gedrängt fühlst, weil in dir Zweifel keimen. Wenn du keine Zweifel hättest, würdest du nicht so aufbrausend werden.
Nee, da liegt ein Mißverständnis vor. Stell' Dir vor, dass ich hier ganz entspannt sitze und mich freue, wenn jemand ernsthaft über Fragen zu Schuld und andere nachdenkt. Gegenteilige Meinungen regen mich nicht auf, sondern an.
Ich stelle auch nicht Gott in Frage, sondern seine Allmächtigkeit und Allwissenheit.
Was ist der Sinn und Zweck? Das verstehe ich nicht. Das würde ich gerne von Dir wissen.
Kritik übe ich auch nicht an Gott, sondern an dir, da du unangenehme Fragen einfach mit einer völlig irrelevanten Bemerkung beiseite fegst und dann meinst, du hättest die Frage beantwortet.
Na ja, also wenn Du meine Bemerkung irrelevant empfindest, so nehme ich das zur Kenntnis. Der Grund für meine "irrelevante Bemerkung", wie Du schreibst, liegt darin, dass ich mit Deiner Frage nichts verbinden kann, was ich mit "angebracht, sinnvoll, zweckmäßig, zielführend" bezeichnen kann. Aber evt. kommt dazu ja noch Deine Aufklärung.
Das du mich als dumm bezeichnest empfinde ich übrigens als ausgesprochen unverschämt.
NEIN, bitte, da hast Du meinen bezüglichen Satz mehr auf Dich bezogen, als ich es gemeint habe. Sorry, wenn ich für diese falsche Annahme den Grund lieferte. Ich habe mich da etwas mißverständlich bzw. unsensibel ausgedrückt.
Interessant finde ich, dass du dir anmaßt zu entscheiden welche Fragen relevant sind oder mir eine Schuld gegenüber Gott unterstellst und mir zudem unterstellst ich würde sie kleiner machen wollen indem ich ihn kleiner mache. Für mich klingt das alles in erster Linie nach verletztem Stolz deinerseits.
Teilweise Widerspruch! Sicher entscheide ich, welche Fragen ich als relevant erkenne und welche nicht. Aber diese Entscheidung gilt für mich. Sie entspricht dem, was ich als sinnvoll erkenne. Wenn Du den Zweck Deiner Frage - den Sinn warum Du Gottes Allmacht - in Frage stellst, mitteilst, dann habe ich eine neue Basis zu überlegen, ob Deine Frage nicht doch relevant sein könnte. Füttere mich einfach mit genügend Hintergrundinfos, dann hilfst Du mir, Dich zu verstehen. Wäre das ok für Dich?
Ich sehe Gott auch nicht als Feind, wieso sollte ich auch? Er hat mir nie etwas getan, das ändert aber nichts an den Tatsachen.