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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Hallo, Tsunami,
lies doch nochmal den Eingangsbeitrag. Und wenn aus Deiner Sicht etwas ergänzt werden sollte, dann mach es doch bitte. Und vergiss bitte nicht, Deine Meinung im Bereich Schuld zwischen Menschen, Schuld Dir selbst gegenüber, darzustellen. Und weil ich weiss, dass Du den Begriff Schuld nicht magst, dann darfst Du diesen gerne durch einen Dir erscheinenden besseren Begriff ersetzen. Alles ist diskutabel...

Und Deine Lösungsvorschläge, wenn vorhanden, sind auch willkommen.
 
Dazu braucht man keinen Gott, keinen Glauben, kein Studium, nichts - nur seinen natürlichen Menschenverstand, sein Bauchgefühl.
Und, na gut, vielleicht noch eine gute Erziehung, aber auch ein Räuber hat ein natürliches Bauchgefühl, denn er will ja auch nicht beklaut werden. Gerade sie wissen, wen man "erschlägt", erschlagen muß: um seine Stellung nicht zu verlieren.

Parallelen dazu sind natürlich erlaubt.😉😛
FG

Das erinnert mich an: Das Bewusstsein teilt dem Menschen mit, dass er falsch gehandelt hat, obwohl er es besser wusste. Und dies unabhängig von einer gesellschaftlichen Definition von Schuld. Also Schuld entsteht, wenn der Mensch entgegen dem, was ihm selbst als richtig bewusst ist, handelt.
Hattest Du es so gemeint?
LG; Nordrheiner
 
Hallo, Tsunami,
lies doch nochmal den Eingangsbeitrag. Und wenn aus Deiner Sicht etwas ergänzt werden sollte, dann mach es doch bitte. Und vergiss bitte nicht, Deine Meinung im Bereich Schuld zwischen Menschen, Schuld Dir selbst gegenüber, darzustellen. Und weil ich weiss, dass Du den Begriff Schuld nicht magst, dann darfst Du diesen gerne durch einen Dir erscheinenden besseren Begriff ersetzen. Alles ist diskutabel...

Und Deine Lösungsvorschläge, wenn vorhanden, sind auch willkommen.

Okay, kein Ding.

Es wurden zuletzt Moral und Ethik erwähnt. Im Handeln dafür oder dagegen könnte man Schuld verorten. Ist das aber wirklich so?

Wenn es um meine vor geraumer Zeit formulierte und eventuell zu revidierende Moral geht, dann lautet diese knapp und simpel wie folgt: Keinem Menschen bewusst körperlichen oder geistigen Schaden zufügen.

Was hälst du davon?
 
Das Objektive ist die Betrachtungsweise die nicht subjektiv geprägt ist.

Ein Mensch muss sich quasi von sich selbst lösen und alles individuelle weg lassen und nur das betrachten was auch noch existieren würde, wenn es ihn selbst nicht mehr gibt.

.

Der Mensch ist immer Subjekt und daher hat er subjektive Ansichten, Empfindungen. Dies ist auch in Bezug dieses Fadenthemas Schuld so. Es kann sein, dass eine Einzelmeinung von vielen geteilt wird. Dann ist es eine Meinung vieler Subjekte, aber deshalb nicht objektiv. Wenn Du alles Individuelle (an Dir, Dich selbst) weglässt, ist das lediglich eine Beschreibung der Welt aus Deiner subjektiven Sicht - nur eben ohne Dich auf und in dieser Welt. Eine Betrachtungsweise dieser Welt "wie sieht die Welt aus, wenn ich nicht in und auf ihr lebe?" ist nicht objektiver als die Betrachtungsweise ohne das Wörtchen "nicht".

LG, Nordrheiner
 
Okay, kein Ding.

Es wurden zuletzt Moral und Ethik erwähnt. Im Handeln dafür oder dagegen könnte man Schuld verorten. Ist das aber wirklich so?

Wenn es um meine vor geraumer Zeit formulierte und eventuell zu revidierende Moral geht, dann lautet diese knapp und simpel wie folgt: Keinem Menschen bewusst körperlichen oder geistigen Schaden zufügen.

Was hälst du davon?

...oft richtig. Es gibt nach meiner Meinung auch eine Schuld, die uns nicht immer sofort bewusst ist.
Geh einfach mal auf die Straße und schiess einen Fußball über das nächste Haus. Geh wieder nach Hause und warte ab, was passiert. Viele erfahren erst dann von ihrer Geschwindigkeitsübertretung, wenn sie einen Brief vom Straßenverkehrsamt im Briefkasten finden. Und manche Eltern erfahren von ihren "Schulden" erst dann, wenn sie z.B. 20 Jahre später von ihren Kindern darauf aufmerksam gemacht werden.
 
Der Mensch ist immer Subjekt und daher hat er subjektive Ansichten, Empfindungen. Dies ist auch in Bezug dieses Fadenthemas Schuld so. Es kann sein, dass eine Einzelmeinung von vielen geteilt wird. Dann ist es eine Meinung vieler Subjekte, aber deshalb nicht objektiv. Wenn Du alles Individuelle (an Dir, Dich selbst) weglässt, ist das lediglich eine Beschreibung der Welt aus Deiner subjektiven Sicht - nur eben ohne Dich auf und in dieser Welt. Eine Betrachtungsweise dieser Welt "wie sieht die Welt aus, wenn ich nicht in und auf ihr lebe?" ist nicht objektiver als die Betrachtungsweise ohne das Wörtchen "nicht".

LG, Nordrheiner

Einen kleinen Unterschied gibt es schon. Wenn du niemals existiertest, wüsstest du nichts, weil du eben nicht existierst und somit auch keinerlei Bewusstsein oder Wahrnehmung hast. Sobald du aber existierst, kannst du in die Vergangenheit schauen und in die Zukunft projizieren. Dieser kleine Glimmer an Existenz bedeutet jedoch nicht, dass die Welt nicht vor dir existiert hätte und auch nach dir existieren würde.
 
Der Mensch ist immer Subjekt und daher hat er subjektive Ansichten, Empfindungen. Dies ist auch in Bezug dieses Fadenthemas Schuld so. Es kann sein, dass eine Einzelmeinung von vielen geteilt wird. Dann ist es eine Meinung vieler Subjekte, aber deshalb nicht objektiv. Wenn Du alles Individuelle (an Dir, Dich selbst) weglässt, ist das lediglich eine Beschreibung der Welt aus Deiner subjektiven Sicht - nur eben ohne Dich auf und in dieser Welt. Eine Betrachtungsweise dieser Welt "wie sieht die Welt aus, wenn ich nicht in und auf ihr lebe?" ist nicht objektiver als die Betrachtungsweise ohne das Wörtchen "nicht".

LG, Nordrheiner

Nimm das mit der Welt bitte nicht so wörtlich. Das war ein beispiel Gedanke welcher die Hoffnung hatte einen entsprechenden Impuls zu aktivieren, der dich diesen Gedanken weiter denken lässt um dort hin zu kommen was ich eigentlich sagen will. Das ist auch das einzige was in meiner Macht steht, ich kann die Anfangsstrukturen beschreiben und muss hoffen, dass diese Gedanken weiter gedacht werden können.
Es geht um die Metaebene.
Das Problem ist, dass das was ich sagen will nicht direkt beschreibbar ist mit Worten.
Ich kann nur an den Rand kratzen mit Worten und hoffen, dass diese ausreichen das Auto der Gedanken in die richtige Richtung zu lenken.
Selbst, wenn du es nicht schaffst dich sozusagen kommplet aus zu klinken
(und das geht, ich könnte dir da Sachen erzählen, das würde mir aber kein Mensch glauben... daher lass ich das)
das musst du garnicht zu 100% schaffen. Es reicht aus, wenn du... ich hab dafür einfach keine Worte.

Schau mal, du hast Gefühle. Du kannst Freude oder Zorn empfinden. Genauso wie du das kannst, können das andere Menschen auch. Man kann sich die Frage stellen warum können das alle Menschen? Was ist der Grund dafür, dass wir das alle können obwohl wir doch "verschiedene Menschen" sind.
Die Analogie aller Dinge ist ein sehr gutes Erkenntniswerkzeug um an das rann zu kommen was ich meine.
Ich kann ja mal irgendwann versuchen das mal sehr ausführlich zu beschreiben, was ich mit der Analogie aller Dinge meine.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schwierig ist das Leben wirklich nicht. Man muss tief und/oder weit genug schauen. Teils ist das den natürlichen Begabungen geschuldet, teils den Umständen und teils dem Willen. Nimmt sich alles nicht viel, nicht wirklich.

Eine Schuldfrage stellt sich - zumindest aus meiner Sicht - nicht wirklich.

---

Wichtig sind auch immer die Grade bzw. das Verhältnis zwischen Determinismus und "freiem Willen".

(Ein Mensch mit absolut freiem Willen würde augenblicklich sterben.)

(Solange ein Mensch irgendetwas will, so lange wird er nicht frei sein. Der Wille des Menschen ist sein Gefängnis.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wichtig sind auch immer die Grade bzw. das Verhältnis zwischen Determinismus und "freiem Willen".

(Ein Mensch mit absolut freiem Willen würde augenblicklich sterben.)

(Solange ein Mensch irgendetwas will, so lange wird er nicht frei sein. Der Wille des Menschen ist sein Gefängnis.)

Ja, je mehr ein Mensch sich selbst entdeckt um so mehr ist er auch zunehmend in der Lage Einfluss auf seinen Willen zu nehmen - der Grad der Freiheit steigt.
 
Ja, je mehr ein Mensch sich selbst entdeckt um so mehr ist er auch zunehmend in der Lage Einfluss auf seinen Willen zu nehmen - der Grad der Freiheit steigt.

Hierzu fällt mir die Aussage einer beeindruckenden Frau und Lehrerin ein. Die Hausaufgabe lautete: "Was bedeutet Freiheit für euch?"

Einer ihrer Schüler antwortete: "Freiheit bedeutet, in der Ferne auch einen Zaun zu sehen."

Ja, wer wollte das schon verneinen.
 
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