Die Aussage "... immer weniger ein Individuum zu sein" könntest Du das bitte erklären?
Und dazu: ...wie wirst Du weniger ein Individuum?
Was ist das Objektive?
Bezogen auf diesen Faden: Objektive Schuld, was ist das für Dich?
Das Objektive ist die Betrachtungsweise die nicht subjektiv geprägt ist.
Ein Mensch muss sich quasi von sich selbst lösen und alles individuelle weg lassen und nur das betrachten was auch noch existieren würde, wenn es ihn selbst nicht mehr gibt.
Wenn ich sterbe weis ich, dass Du trotzdem noch weiter lebst.
Wenn die Menschheit stirbt, heist das nicht, dass das Universum aufhört zu existieren. Nur weil die Menschen es aus ihrer individuellen Sicht nicht mehr wahrnehmen können (weil es sie nicht mehr gibt wenn sie tod sind) heist das nicht, dass das Universum verschwindet.
Mach ein Experiment, rotte irgend eine Tierart aus. (Es sind schon genug ausgestorben)
Die Erde dreht sich weiter. Das Universum hat nicht aufgehört zu existieren.
Es geht um die Kunst sich gedanklich auf das zu konzentrieren zu können, was universell ist. Quasi ausserhalb von sich selbst stehend. Wie wenn Du Deine persöhnliche Identität verlässt.
Jeder Mensch hat das individuelle in sich und auch gleichzeitig das universelle.
Du hast es genauso auch selbst in der Hand was Du immer weiter vorran treibst in Deiner Entwicklung.
Zu welchen Gedanken Du anfängst immer mehr und mehr fähig zu sein sie zu denken.
Ich kann mich an meine Kindheit erinnern wie ich Ahnungen von Gedanken hatte die ich noch nicht im stande war zu denken. Und so lange Bewusstsein dort rein geflutet habe bis sich auf einmal endlich ein Bild ergab.
Ich hatte einen unbändigen drang meine Ewige Wahrheit heraus zu finden und zu entdecken.
Und was dabei extrem wichtig ist man darf dabei keinen Fehler machen. Sonst denkst du ausversehen individuell. Also Du musst dich selbst kommplet ausklinken.
Während solcher anstrengungen habe ich auch mal ausversehen meinen Körper verlassen.
Thematik objektive Schuld:
Kathegorischer Imperativ. Das ist meine Website, ich habe dort alles geschrieben, aslo wenn Du das liest, dann ist das von mir.
Wenn man sich vorstellt, dass jeder Mensch sein persöhnliches Hoheitsgebiet hat. Dann gibt es Grenzen also ähnlich wie das Staats-Terrain.
Es ist nicht erlaubt die Grenzen eines anderen Menschen ohne dessen Erlaubnis zu überschreiten.
Die Kunst die es benötigt, ist die entsprechende Bildung zu haben zu wissen wo genau meine Grenzen anfangen und wo sie aufhören und wo die des anderen Menschen anfangen.
Ich habe das auf meiner Seite denke ich relativ gut beschrieben.
EDIT:
Man geht von einem Zustand der absoluten Fairness aus.
Wenn Person A etwas macht, was Person B nicht möchte, weil Person B dadurch beeinträchtigt wird, dann wäre das eine Grenzüberschreitung.
ABER, wenn Person A Fußball spielen gehen will und Person B das nicht gefällt, dann ist das eine Sache die ausschließlich im persöhnlichem Hoheitsgebiet von Person A liegt und Person B hat nicht das Recht ihm das zu verbieten.
Denn Person A entwickelt sich dadurch selbst, erlebt sich selbst, erlebt Freude und Spaß usw.
Das zu verbieten, wäre eine Machtübernahme, ein fremden externen Willen auf jmd anderen aufoktruieren.
Das ist natürlich nur eine sehr rudimentäre Beschreibung. Es ist wichtig gedanklich in die Feinheiten rein kommen zu können, doch die sind so vielfälltig, dass man sie kaum alle aufzählen könnte. Das einzige was ich lediglich tun kann ist die Grundanleitung zu beschreiben in der Hoffnung dass Du diesen Ansatz weiter denken kannst.
In der Beziehung zwischen Mutter und Kind ist das natürlich komplizierter.
Natürlich ist es so, dass das Kind nicht einfach alles machen kann was es will und je nach dem es auch einen Umstand geben kann wo es vollkommen Ok ist, dass die Mutter mal zum Kind sagt: "Hey, halbe stunde nach Mitternacht gehst du jetzt nicht mehr Fußball spielen."
Man muss einfach über die feinfühligkeiten dieser Grenz-Thematik eine weile nachdenken bzw. sich viele Szenarien im Kopf durch spielen.
Es ist sehr gut wenn man sehr viel Fantasie hat.
In meiner Kindheit hat man mich öfters mal ermahnt ich soll nicht so viel träumen.
Dabei habe ich über mein "träumen" so viel gelernt durch mich selbst aus mir selbst.
Man kann theoretische Erfahrungen machen und Dinge verstehen obwohl man sie selber nie direkt erlebt hat.
Die Macht des Geistes, ist gewalltig.