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Eigene Schuld - fremde Schuld

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Wenn nur wir Menschen über gut und böse, richtig und falsch, Schuld oder schuldlos entscheiden, dann können - nein, dann müssen wir auch die Fragen beantworten: Was sind die Folgen von falsch? Was sind die Folgen von Schuld? Und dann möchte ich die Antworten sehen, wie die Schuldfrage ohne Gott positiv gelöst wird.

Diese beantworten wir mit unserem Versand, dem logischen Denken und mit der Moral die uns beigebracht wurde. Erziehungssache. Der Glaube wird uns auch anerzogen und verselbstständigt sich dann zu dem was wir glauben und/oder ob überhaupt.
Das ist für mich einfach zu beantworten. Das hat meiner Meinung nach nichts mit Gott zu tun.

So ist das dann wahrscheinlich auch mit der Schuldfrage.

Liebe grüße
SchwarzeSeele
 
A

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Re: Eigene Schuld - fremde Schuld
Diese beantworten wir mit unserem Versand, dem logischen Denken und mit der Moral die uns beigebracht wurde. Erziehungssache. Der Glaube wird uns auch anerzogen und verselbstständigt sich dann zu dem was wir glauben und/oder ob überhaupt.
Das ist für mich einfach zu beantworten. Das hat meiner Meinung nach nichts mit Gott zu tun.

So ist das dann wahrscheinlich auch mit der Schuldfrage.

Liebe grüße
SchwarzeSeele

Hallo, liebe Schwarze Seele,
man kann viel anerziehen. Da stimme ich Dir zu. Wenn alles lediglich eine Sache der Erziehung ist, sind die Erzogenen Menschen immer in ihrer Beurteilung in einer Abhängigkeit von Menschen. Mal von Regierungen, mal von der Gesellschaft, mal von Eltern, mal von Freunden.
Wichtig erscheint mir, wenn wir den Blick auf die Lösungen der vielen Gesichter der Schuldfrage richten.
Schuld ist nach Deiner Meinung konsequenter Weise eine Frage des Stärkeren, nämlich der Person, die bestimmt bzw. entscheidet. Es gibt kein objektives Richtig oder Falsch. Richtig ist immer nur das, was der Stärkere entscheidet.

Und wie geht der Stärkere mit Lösungen um? Dann müssen wir uns auch die Antwort "nicht mein Problem" gefallen lassen. Dann müssen wir auch tatenlos mit ansehen, wenn sich jemand in der Hölle sieht, egal wie man diesen Begriff definiert. Ich denke, wir brauchen nicht darüber diskutieren, dass es für den Umgang mit Schuld auch angemessene Lösungen gibt. Ich denke dabei an unser Rechtssystem. Aber ich stelle fest, dass es bisher aus menschlicher Sicht nicht für jedes Gesicht der Schuld positive Lösungen gibt. Bei Deiner Meinung müssen wir hinter der Ohnmacht, für jedes Gesicht der Schuld eine positive Lösung zu finden, einen Punkt machen und sagen: "so ist es". Siehst du das auch so?

LG, Nordrheiner
 
Zuletzt bearbeitet:

Wow tolle Antwort. Du bist aber nicht Gott oder? Woher willst du dann also so genau wissen was Gott als gottlos ansieht? Interpretation von religiösen Texten etwa oder spirituelle Eingebung? Nicht sehr verlässlich und vor allem nicht überprüfbar, weder von dir noch von Anderen. Wo wir dann wieder beim selbst zusammenschneidern von richtig und falsch wären.

Glaubst du wirklich, dass die einzige Lösung für die Probleme der Welt dein Verständnis von Gott und seinen Regeln ist?

Ich ahne schon weshalb du noch keine passende Glaubensgemeinschaft gefunden hast. 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Friek, Du schreibst:

"Wow tolle Antwort. Du bist aber nicht Gott oder? Woher willst du dann also so genau wissen was Gott als gottlos ansieht? Interpretation von religiösen Texten etwa oder spirituelle Eingebung? Nicht sehr verlässlich und vor allem nicht überprüfbar, weder von dir noch von Anderen. Wo wir dann wieder beim selbst zusammenschneidern von richtig und falsch wären."

Warum so zynisch? Es gibt ein kulturelles, religiöses Menschheitserbe, das sich in nahezu allen bekannten Religionen niederschlägt. Dazu gehören in ihren Kernaussagen die Zehn Gebote.

Und wenn Du sagst, sie seien nicht überprüfbar, dann widerspreche ich entschieden. Sind sie und fanden Eingang in die Rechtsprechung. Das kannst Du sowohl in der Bibel lesen, als auch in den meisten heute gültigen Rechtsvorschriften.

Spätestens, wenn dich jemand beklaut, dir Übles nachredet, dich deines Eigentums entledigt oder dir nach dem Leben trachtet, wirst Du dich wahrscheinlich erinnern, warum das nicht rechtens ist.

Woher kommt das wohl?

Burbacher
 
Warum so zynisch? Es gibt ein kulturelles, religiöses Menschheitserbe, das sich in nahezu allen bekannten Religionen niederschlägt. Dazu gehören in ihren Kernaussagen die Zehn Gebote.

Und wenn Du sagst, sie seien nicht überprüfbar, dann widerspreche ich entschieden. Sind sie und fanden Eingang in die Rechtsprechung. Das kannst Du sowohl in der Bibel lesen, als auch in den meisten heute gültigen Rechtsvorschriften.

Spätestens, wenn dich jemand beklaut, dir Übles nachredet, dich deines Eigentums entledigt oder dir nach dem Leben trachtet, wirst Du dich wahrscheinlich erinnern, warum das nicht rechtens ist.

Woher kommt das wohl?

Der Großteil der Gebote findet sich keineswegs in unserer Rechtssprechung wieder. Zumal das eh nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal ist, ich erinnere nur an das Gesetz bezüglich der Strafbarkeit von Homosexualität, auch wenn das nicht direkt eines der Gebote war.
Und um zu erkennen, dass töten, stehlen usw. S**** sind, braucht es keinen Gott oder irgendeine Religion.
Die Menschen wären/sind auch so darauf gekommen und ganz besonders heute ist das absolut nicht mehr notwendig, dafür haben wir Ethik, Menschenrechte und den gesunden Menschenverstand.
Und bevor das wieder kommt, diese Dinge haben wir nicht der Kirche/Religion zu verdanken. Ganz im Gegenteil, sie mussten lange gegen eben diese erkämpft werden.

Außerdem bezog sich das "nicht überprüfbar sein" auf die Interpretationen irgendwelcher Texte und spirituelle Eingebungen. Bei "du sollst nicht töten" gibt es ja nicht wirklich etwas zu interpretieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo, Burbacher,

Du hast friek zynisches Verhalten vorgeworfen. Wenn man seine durchweg negativen Beiträge verfolgt,
kann jeder die Richtigkeit Deiner Beurteilung nachvollziehen. Aber was ist Zynismus? Mal eine Definition:

Zynismus

"Das Wort Zynismus ist in der Umgangssprache negativ belegt. Es meint eine Weise zu denken und zu handeln, die sich durch alles herabsetzenden Spott auszeichnet. Der Zyniker nimmt nichts ernst, ihm ist nichts würdig. Billigend nimmt er in Kauf, Menschen zu verletzen, mit Worten – und manchmal auch mit Taten. Literaturwissenschaftler mit Hang zum Zynismus behaupten, das liege unter anderem daran, dass Schriftsteller den ganzen Tag am Schreibtisch säßen und es bei ihnen auch oft mit den Frauen nicht klappe…"
----------------------------------------------------------------------------------

Ich denke nicht, daß Zynismus nur aufgrund eines Problems mit Frauen entsteht.
Ich vermute bei so manchem zynischen Zeitgenossen, dass er in seinem Leben mehr Frust angehäuft hat,
als er positiv verarbeiten konnte. Durch seinen Zynismus will er jetzt diejenigen bestrafen, denen er die
(Mit-) Schuld an den Gründen für seinen Frust gibt. Und wenn er keinen Schuldigen findet, dann sucht er
sich einen Sündenbock.

Das hier erlebte lebendige Beispiel wirft bei mir die Frage auf, ob man einem Zyniker helfen kann?
Ich denke, er muß es selbst wollen. Und "es selbst wollen" setzt erstmal voraus, dass der Zyniker erkennt,
dass er andere Menschen verletzt. Eine "ist-mir-doch-egal-Mentalität" ist dabei sicher kontraproduktiv.

LG, Nordrheiner
 
Friek,

Du argumentierst unscharf, schreibst gegen Wahrheiten, die nun wirklich nicht zu leugnen sind.
Große Teile des Rechts, Bestandteile der Rechtsprechung sind auch religiösen Regelungen erwachsen, und das nicht zuletzt, weil sie vernünftig sind.

Burbacher
 
Zuletzt bearbeitet:
@Gelinda

Du nervst mit Deiner ständigen Anti-Islam-Hetze genauso wie andere mit ihren ständigen Missionierungsversuchen!

Ich spreche mich energisch dagegen aus, gegen irgendjemanden zu hetzen. Zu hetzen bedeutet, böswillig jemanden zuverleumden, Schlechtes über ihn zu reden. Hetze ist abzugrenzen von "Warnen vor..."
Ich verstehe Gelinda eher als ständige Warnerin vor dem Islam. Das kann ich nachvollziehen. Siehe hierzu auch Rolf Stolz: Wenn der Papst den Koran kt - Rezension von Raddatz: Von Gott zu Allah? bzw. die Literaturhinweise, die auf dieser Internetseite zu lesen sind.
Bei der Warnung vor dem Islam geht es nicht darum, das friedliche Zusammenleben mit Muslimen in Frage zu stellen oder gar abzuwerten. Es geht vielmehr um das Aufzeigen eines Trends. Es geht im Islam um den Trend, westliche Kultur und Atheisten, Agnostiker, Humanisten, Gläubige anderer Religionen den "Teppich unter den Füßen" wegzuziehen. Als Ersatz für diesen "Teppich" wird eine menschenfeindliche Kultur angeboten. Wieso menschenfeindlich? Man muß nur sehen, wie Menschen in rein oder überwiegend moslemischen Ländern behandelt (besser misshandelt) werden. Dem wird oft entgegengehalten, dass in christlichen Ländern doch ebenfalls Menschenrechtsverletzungen vorkommen. Nur eben übersehen Kritiker, dass die christlichen Länder ihren Namen zu Unrecht tragen. Den "christlichen Ländern" kann man vorwerfen, dass Wort und Tat nicht (immer) übereinstimmen. Es fehlt an Authentizität. Den Vorwurf kann man moslemischen Ländern nicht machen. Da stimmen Wort und Tat überein. Menschenrechtsverletzungen sind dort mit dem Koran durchaus vereinbar, und gang und gäbe.

Politiker und andere Menschen, machen sich an mißhandelten und an verfolgten Menschen mit-schuldig, wenn sie dem Islam immer mehr und mehr Tor und Türe öffnen.

Nordrheiner
 
@Nordrheiner: also dem letzten Beitrag zum Thema Islam kann ich mal bedenkenlos zustimmen. Genau so ist es nämlich. Ansonsten allerdings muß ich Friek in Schutz nehmen, jedem der gelernt hat, Texte analytisch zu lesen und gerade im religiösen Bereich einen kritischen Kopf zu wahren, fallen Deine ständigen suggestiven Fragen und Antworten ziemlich schnell auf, und ich weiß nicht, ob ich das auf die Dauer als eher erheiternd oder eher ermüdend empfinden soll (je nach Tagesstimmung das eine oder andere 🙄). Da aber alle Deine "Beweise" für einen Gott entweder übernommene und nicht weiter beweisbare Behauptungen von anderen Leuten, Zirkelschlüsse oder nette Wunschvorstellungen sind, wie denn ein Gott zu sein und was er zu wollen habe, wirst Du bei uns beiden damit keinen Missionierungs-Erfolg haben.
P.S. ... und als der Junge den Trecker in den Graben gefahren hatte und behauptete "Nicht meine Schuld"... hat ihm der Vater/Bauer als erstes... eine ordentliche Schellen verpaßt. Und warum? Weil er seinen Verstand nicht eingeschaltet hat, der ihm hätte sagen müssen, daß es ihm verboten ist, ohne vorherige gründliche Ausbildung den Trecker zu fahren, und weil er aufgrund dieser unvernünftigen Handlung sich selbst (und u. U. andere) in Gefahr gebracht und Schaden angerichtet hat. Genauso wie ein Politiker im harmlosesten Fall abgewählt wird, wenn er mangels Sachverstand den Staatskarren in den Dreck fährt (nicht umsonst gönnen sich Politiker eine "politische Immunität", um zumindest von einigen selbstbegangenen Fehlern straffrei zu bleiben, aber bei genug Druck der Öffentlichkeit kann selbst die ausgehebelt werden...).

Sachverstand oder wenigstens gesunder Menschenverstand, Nordrheiner! Der einem eigentlich sagen müßte, daß ein vollbeladener Anhänger ein ziemliches Gewicht mitbringt, der auf unebener Strecke auch die Zugmaschine in Gefahr bringen kann, wenn sich etwas aufschaukelt oder auf abschüssiger Strecke das Gewicht drückt. (hab übrigens selber schon mal miterlebt, daß sich ein Traktor beinahe rückwärts überschlagen hat, weil hinten eine schwere Maschine befestigt war - ohne eigene Stützräder - und der Traktor steil bergauf fuhr, durch die Vibrationen beim Fahren geriet das Gewicht hinten in solch heftige Bewegung, daß sich die Schnauze des Traktors infolge Hebelwirkung regelrecht hochgehoben hat... ging zum Glück gut aus, der Fahrer konnte noch rechtzeitig abbremsen...).

Wer weder Sachverstand noch eine Ausbildung oder wenigstens gesunden Menschenverstand hat, sollte sich von allen Dingen mit Gefahrenpotential, egal ob Traktoren und andere Maschinen oder ein politisches Amt, fernhalten.
 
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