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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Hallo, Tsunami,
zu Deinem Beitrag 609 folgendes:


Was deine Fragen anbelangt:
1) Wenn Ihr im Gespräch mit Euch Unehrlichkeit feststellt, Worte passen nicht zur Tat, würdet ihr darauf aufmerksam machen?
Kommt ganz drauf an. Wenn ich es als richtig/sinnvoll erachte, dann würde ich es tun, ansonsten nicht. Es kommt auch ganz auf die Person und das Thema an.
2) Ist das Schweigen zur Unehrlichkeit Schwäche oder Zustimmung, sogar Mittäterschaft?
Auch hier kommt es wieder ganz drauf an. Ich äußere mich oder ich äußere mich nicht. Es ist nur bedingt meine Aufgabe, Einfluss darauf zu nehmen, wie ein anderer Mensch mit seinem Leben verfährt.
----------------------------
Soweit meine vorausgehende Fragen und Deine bisherigen Antworten.
Es geht bei meinen Fragen nicht um Personen und Situationen, mit denen wir keine Berührungspunkte haben. Ich schrieb daher: „im Gespräch mit Euch“.

Es geht mir um Situationen, in die wir involviert sind und uns entscheiden müssen, ob wir in der Zuschauerrolle bleiben oder tätig werden bzw. (Mit-) Verantwortung übernehmen.

Du machst den Eindruck, dass Dir die Zuschauerrolle am meisten zusagt. Auf mich wirkt das so, als ob es Dir schwerfällt, Verantwortung zu übernehmen. Du siehst in der Übernahme von (Mit-) Verantwortung nicht Deine Aufgabe. Ist das so richtig?
 
Die meisten Menschen fürchten die Freiheit, denn sie bringt Verantwortung mit sich.

Zähle mich zu jenen Menschen, die weder das eine noch das andere fürchten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lange Rede kurze Fragen waren und sind immer noch:
Mache ich mich schuldig im Sinne von Überheblichkeit bzw. übler Nachrede, wenn ich diesen jungen Mann als böse bezeichne? Wer war böse? Die Mutter? Die Seinesgleichen?
Wer böses vorsätzlich tut, obwohl er es besser wissen müßte, ist böse, Punkt. Daß seine Mutter ihn nicht in irgendeinem Sinn "indoktriniert" hat, heißt ja nicht, daß er von allgemeinen moralischen und ethischen Kenntnissen völlig unbeleckt aufgewachsen ist, oder ist er etwa in einem Käfig im Keller großgeworden? Übrigens folgt der junge Mann letztlich nur hirn- und gedankenlos seinen angeborenen tierischen Instinkten, bei einer ganzen Reihe von Tierarten ist es nämlich üblich, daß die jungen Männchen, sobald sie ins sexuell reife Alter kommen, vom alten Pascha davongejagt werden und dann "Jungmännchen-Banden" bilden, die frei und ungebunden abseits der besetzten Reviere herumstreifen und machen, was sie wollen - auch Überfälle etwa auf Weibchen, die sich zu weit weg vom eigenen Rudel wagen, oder auf schwache Paschas in der Hoffnung, sich ein eigenes Revier zu erobern, also genau die Grundstrukturen, die man bei IS findet, junge Männer/Männchen ködern mit Versprechungen auf Freiheiten etc., Reviere und Weibchen erobern... ein Tier hat keine Wahl bei der Frage, ob es seinen Instinkten folgen soll oder nicht, das macht einfach und hinterfragt nichts. Der Mensch dagegen hat immer die Wahl, weil er Verstand besitzt. Ob er allerdings diesen Verstand auch einzusetzen bereit ist, ist eine ganz andere Frage. Und auch, wie die Folgen einer Handlung aussehen. Wenn so ein Jungmännchen-Rudel nämlich auf Raubzug in das Revier eines starken Paschas eindringt, bezieht es von diesem Pascha Prügel - und häufig auch von dessen versammeltem Harem, weil die fremden Jungmännchen nämlich auch die Kinder der Weibchen bedrohen. (Mord an Kindern durch IS und Boko Haram - warum wohl?)
 
Hallo Daoga - Du sprichst grad von Schwarz-weiß-denken und auch von "keine Wahl", ich habe auch die (eigentlich blöde) Ansicht, daß man seine Kinder nur aus Egoismus in die Welt setzt.
Aber ist dieser Egoismus nicht reineweg natürlich für jedes Lebewesen?
Ist es nicht aber auch Egoismus beziehungsweise noch viel mehr Egoismus KEINE Kinder in die Welt zu setzen?

Ich habe meine Kinder nicht bekommen um irgendeinen materiellen oder sonstigen unnatürlichen Wunsch, weder mir, noch dem Vater, zu erfüllen.

Ich sehe es so, daß die "Schuld" meiner Kinder an ihren eigenen Kindern abgetragen wird und die, der ihren wiederum an deren Kinder. Dankbarkeit und Schuld? Gerade in der heutigen Zeit vermachen wir (als Völker) unseren Kindern eine gewaltige Hypothek oder meine Angst sagt mir: vielleicht nicht mal mehr die Chance gesund zu leben oder überhaupt noch leben zu können.

FG

Der zitierte "Egoismus jedes Lebewesens" ist in Wahrheit der Drang, das eigene Erbgut unter allen Umständen zu vermehren, auch rücksichtslos auf Kosten der Umwelt, jener Drang, der die belebte von der unbelebten Natur unterscheidet. Ein Stein hat keinen Drang, sich zu vermehren, eine Bakterie oder eine Pflanze sehr wohl. Lebewesen - und zwar alle, egal ob Bakterie, Gänseblümchen oder Mensch - als biologische Maschinen, Sklaven ihres Erbguts, deren einziger Zweck es ist, eine möglichst geeignete ökologische Nische zu finden, die für den Zweck der eigenen Vermehrung optimal geeignet ist. Oder notfalls eine solche Nische zu schaffen, denn der Mensch ist nicht das einzige Lebewesen, das seine Umgebung verändert, um bessere Lebens- und somit Vermehrungsbedingungen zu finden (denk z. B. an Termiten). Wenn Du keinen "unnatürlichen" Wunsch hattest, Kinder zu bekommen, welcher Wunsch war dann der "natürliche"? Einfach dem Instinkt auf Vermehrung zu folgen, egal was passiert, so wie eben ein Tier oder eine Pflanze? Denn wirklich "wunsch- und zwecklos" kommen nur (klar!) die unerwünschten Kinder zur Welt.
 
So eine Frage an den TE nach 1000 Seiten😀🙂

Hat er nur euch moderiert bis jetzt?

Ich weiß es nicht, wirklich nicht, deshalb frage ich ja. Man möge es Selbstmoderation nennen, mir allerdings kommt es mehr wie Selbstzerfleischung (Selbstkreuzigung?) vor.

---

Wenn Nordrheiner die Liebe Gottes und des Christentums verkünden will, dann sollte er tatsächlich etwas moderner werden und nicht den Papst oder Luther als Endpunkt der Geschichte sehen.

Vielfalt, Entwicklungen und das Internet gibt es, weil Gott das so gewollt hat.

Amen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigene Schuld - fremde Schuld

Wiederholt ist in diesem Zusammenhang die Rede von "gut"' und "boese". "Gut" und "Boese", da wurde westlicheweltumspannend eingeteilt:
Eine "Achse des Boesen" ermittelt, so deklariert, propagiert, und mithilfe willfaehriger Medien und Papageien weiterverbreitet. Und geglaubt. Weil es fuer Glaeubige so einfach ist zu glauben, da man ja selbst (glaubt), auf der "guten" Seite; im genannten Beispiel der Achse der "Guten" angehoerend.

So wird der gewoehnliche nichthinterfragende Buerger selbst
Opfer perfider (Kriegs-)Strategie, und
(Mit-)Taeter, ohne es (zunaechst) zu wissen ("Wir haben von alledem nichts gewusst", wenn 40 Jahre spaeter sich - fuer ihn - zeigt, dass er "ueberraschenderweise" nicht in der Lage gewesen war,
"gut" und "boese" zu unterscheiden, er sich deshalb auf die Seite derer schlug, die sich in seinem Breitengrad die "Guten" bzw. die "Anstaendigen" nannten und nennen liessen, sich ob ihrer Hochgutheit untereinander feierten und belobigten).

Er darf sich also weiter als "Guter" fuehlen, wird dafuer von den Medien noch bestaetigt, und ggf. von der Politik mit irgendwelchen wertlosen Ehrenkreuzen ausgestattet.
 
Nordrheiner

Erläutere doch einfach mal, was du als Schuld erachtest?

Der Mensch macht sich schuldig, wenn er das Gute, was er tun soll, erkennt - aber nicht tut.
Der Mensch wird ggf. schuldig, wenn er Ethik und Moral von anderen übernimmt, ohne beides zu hinterfragen bzw. auf Richtigkeit zu überprüfen.
 
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