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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Burbacher,

habe mir ein relativ gutes Bild verschaffen können. Wenn Nordrheiner hier rumposaunt, dass Gott die Lösung auf alle Fragen ist und du ihm freudig und dankend zustimmst, dann ist das einfach so.

Mit dieser Sichtweise werdet ihr leben und sterben.
 
Du scheinst die Welt wirklich sehr viel anders zu sehen, als ich. Natürlich steht dort Aussage gegen Aussage, bzw. Einstellung gegen Einstellung. Nur sind das doch nur zwei Aussagen/Einstellungen. Stelle das nun ins Verhältnis zu 7 Milliarden Menschen, dann sind wir im Geschäft.

Im Übrigen ist mir gerade aufgefallen, dass du Bohnen mit Eiern verglichen hast.

Tja, ich habe nur das von Dir zitierte Gebet mit Deiner eigenen Aussage verglichen. Siehst Du den Widerspruch nicht?
---

Zur Verdeutlichung:

Nur weil ein Mensch seinen Willen durchsetzen will, heißt das ja nicht, dass dieser Mensch nicht auch sehr geduldig sein kann.
Und? Dieser Mensch kann vieles sein... aber was tut diese Annahme zur Sache? Vorausgesetzt, Du könntest helfen wenn Du wolltest... ist mir unklar, welche Einstellung Du nun in gegebener Notsituation eines anderen Menschen vertrittst, die des Zuschauers oder die der Person, die der in Not geratenen Situation hilft? Oder manchmal so - und manchmal so?

Es geht nicht um X Milliarden Menschen, sondern um Dich und Deine beiden widersprüchlichen Aussagen. Du musst den Widerspruch nicht auflösen, wenn Du es nicht kannst. Ich wollte Dich nur darauf aufmerksam machen.
 
Das eine schließt das andere nicht aus. Du hast die Welt wirklich nicht verstanden, oder?

Tsunami,

das ist nun wirklich heftig, und wenn Du damit sagen willst, dass Du dieselbe verstanden hast, dann verfalle ich auf der Stelle in einen Lachkrampf.

Im Übrigen ätzt es langsam, in welcher Weise Du diesen Thread gekapert hast und Waden beißend Argumente durch Giftspritzen ersetzt.

Burbacher
 
Das eine schließt das andere nicht aus. Du hast die Welt wirklich nicht verstanden, oder?
das ist nun wirklich heftig, und wenn Du damit sagen willst, dass Du dieselbe verstanden hast, dann verfalle ich auf der Stelle in einen Lachkrampf.

Wogegen ja nichts zu sagen wäre - einen Lachkrampf meine ich.

Ich schrieb "Das eine schließt das andere nicht aus.", und dem ist ja auch so. Wir leben in einer Welt. Unerheblich, wie widersprüchlich einem etwas erscheinen mag, so ist es doch Teil dieser einen Welt.

Ist es denn deine Prämisse, dass dieses Leben/Welt unverstehbar sei? Warum sollte man dieses Leben nicht verstehen, wenn man sich lange und intensiv genug damit auseinandergesetzt hat? Es ist doch ein zentraler Aspekt unseres Lebens, dass wir aufwachsen, hineinwachsen, lernen und verstehen. Mit dualistischem und/oder reduktionistischem Denken kommt man aus meiner Sicht und in Sachen Verständnis nicht besonders weit. Ich empfehle holistisches Denken. (vgl. Holismus)

Ein zentraler und leicht angestaubter Baustein meines Verständnisses ergibt sich beispielsweise aus diesem Beitrag in einem anderen Forum.

Im Übrigen ätzt es langsam, in welcher Weise Du diesen Thread gekapert hast und Waden beißend Argumente durch Giftspritzen ersetzt.

Darauf werde ich höchstwahrscheinlich noch eingehen, indem ich auf einen anderen Beitrag von dir eingehe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu Deinem Beitrag 607, Tsunami, hast Du einen schönen Link gebracht. Aus diesem Link gefällt mir der folgende Textteil besonders gut:

„Es ist ein und dasselbe Individuum, welches sich von gesellschaftlicher Verantwortung und Tätigkeit zurückzieht, tatenlos zuschaut, wie die Gesellschaft langsam verrottet, und gleichzeitig versucht, sein Glück in einer Mikro-Gesellschaft, mit den Attributen "Beziehung" oder "Liebe", zu finden. Das ist irgendwie paradox.
Wer unter Solidarität nichts anderes versteht, als eine zusätzliche Steuer, und wer tatenlos zuschauen kann, wie weit entfernt und ein paar Straßen weiter, Erwachsene und Kinder körperlich und psychisch zugrunde gehen, der hat Grundlegendes nicht verstanden.“

-----------------------------------------------------------------------------

Und lediglich Zuschauen ist nicht mein Ding. Zuschauen ist aber ein Phänomen, welches oft zu beobachten ist, z.B. wenn auf der Autobahn ein Unfall passierte und die Vorbeifahrenden anhalten, ggf. noch filmen und fotografieren.

Widersprüchliche Aussagen, wenn Worte nicht zum Verhalten passen:
Zuschauen passiert auch, wenn Lügner zur Wahrheit aufrufen oder Diebe zur Ehrlichkeit. Ähnlich empfinde ich es als paradox und unehrlich, wenn Menschen von sich behaupten, dass Schuld in ihrem Leben nicht vorkommt – aber gleichzeitig andere Menschen auffordern, sich zu entschuldigen.

Es ist die Unehrlichkeit, die Vorschub leistet für alle Arten von Ungerechtigkeiten und die ggf. konkrete Schuld bemänteln sucht.

Dazu folgende Fragen an alle:
1) Wenn Ihr im Gespräch mit Euch Unehrlichkeit feststellt, Worte passen nicht zur Tat, würdet ihr darauf aufmerksam machen?

2) Ist das Schweigen zur Unehrlichkeit Schwäche oder Zustimmung, sogar Mittäterschaft?

LG, Nordrheiner
 
Zu Deinem Beitrag 607, Tsunami, hast Du einen schönen Link gebracht. Aus diesem Link gefällt mir der folgende Textteil besonders gut:

„Es ist ein und dasselbe Individuum, welches sich von gesellschaftlicher Verantwortung und Tätigkeit zurückzieht, tatenlos zuschaut, wie die Gesellschaft langsam verrottet, und gleichzeitig versucht, sein Glück in einer Mikro-Gesellschaft, mit den Attributen "Beziehung" oder "Liebe", zu finden. Das ist irgendwie paradox.
Wer unter Solidarität nichts anderes versteht, als eine zusätzliche Steuer, und wer tatenlos zuschauen kann, wie weit entfernt und ein paar Straßen weiter, Erwachsene und Kinder körperlich und psychisch zugrunde gehen, der hat Grundlegendes nicht verstanden.“

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Und lediglich Zuschauen ist nicht mein Ding. Zuschauen ist aber ein Phänomen, welches oft zu beobachten ist, z.B. wenn auf der Autobahn ein Unfall passierte und die Vorbeifahrenden anhalten, ggf. noch filmen und fotografieren.

Widersprüchliche Aussagen, wenn Worte nicht zum Verhalten passen:
Zuschauen passiert auch, wenn Lügner zur Wahrheit aufrufen oder Diebe zur Ehrlichkeit. Ähnlich empfinde ich es als paradox und unehrlich, wenn Menschen von sich behaupten, dass Schuld in ihrem Leben nicht vorkommt – aber gleichzeitig andere Menschen auffordern, sich zu entschuldigen.

Es ist die Unehrlichkeit, die Vorschub leistet für alle Arten von Ungerechtigkeiten und die ggf. konkrete Schuld bemänteln sucht.

Dazu folgende Fragen an alle:
1) Wenn Ihr im Gespräch mit Euch Unehrlichkeit feststellt, Worte passen nicht zur Tat, würdet ihr darauf aufmerksam machen?

2) Ist das Schweigen zur Unehrlichkeit Schwäche oder Zustimmung, sogar Mittäterschaft?

LG, Nordrheiner

Was ich damals, vor etwa 6 Jahren, über "Liebe, Gesellschaft und Desaster" schrieb - meine Sichtweise hat sich seitdem nicht so extrem verändert, auch wenn es manchmal einen anderen Anschein erwecken mag. Hatte nur den Eindruck, dass es ein bisschen zu deinem Thema passt: "Eigene Schuld - fremde Schuld". Nur ging es mir nicht um Schuld, sondern um eine Bestandsaufnahme und etwas mehr über das Leben, meine Mitmenschen und mich selbst zu lernen.

Was deine Fragen anbelangt:

1) Wenn Ihr im Gespräch mit Euch Unehrlichkeit feststellt, Worte passen nicht zur Tat, würdet ihr darauf aufmerksam machen?

Kommt ganz drauf an. Wenn ich es als richtig/sinnvoll erachte, dann würde ich es tun, ansonsten nicht. Es kommt auch ganz auf die Person und das Thema an.

2) Ist das Schweigen zur Unehrlichkeit Schwäche oder Zustimmung, sogar Mittäterschaft?

Auch hier kommt es wieder ganz drauf an. Ich äußere mich oder ich äußere mich nicht. Es ist nur bedingt meine Aufgabe, Einfluss darauf zu nehmen, wie ein anderer Mensch mit seinem Leben verfährt.
 
Mein Blutdruck steigt gerade, wofür es aber keine medizinischen Gründe gibt. Und ich spreche dich, Tsunami, direkt an.

Allright, here we go.

Du schreibst:

"Nordrheiner,

ich lebe nicht in deiner Welt, sondern du in meiner. In deiner Welt gibt es Schuld, in meiner nicht. Zumindest das sollte dir klar sein.
Und jetzt bin ich gespannt auf deine Schuldvorwürfe..."

Schweigeminute.

Das ist ein wunderbarer Zustand, über den, sollte er denn bestehen, Du dich einfach kindlich freuen solltest, wärst Du doch dem Paradies viel näher als wohl die meisten von uns.

Was sollte dich dazu bewegen, zu denken, dass ich nicht im Paradies lebe?

Es sieht aber, Tsunami, ganz und gar nicht so aus, denn sonst würdest Du dich nicht so verbissen dem guten Nordrheiner an die Fersen heften und ihn auf diese Weise und in dieser aggressiven Art attackieren.

Ganz ehrlich. Wenn ich hier jemanden wirklich attackieren würde, dann wäre ich sofort und zurecht gesperrt. Meine vermeintlichen Attacken sind ein Kinderspiel zu dem, wenn ich wirklich attackieren würde.

Da scheint in dir doch was zu gären, mit dem Du offensichtlich und schriftlich jetzt auf etlichen Seiten belegt, nicht klarkommst. Und das heftest Du Nordrheiner an den Kragen.
Wenn du das so siehst, dann soll das so sein.

Hättest Du von Anfang an gesagt, Du seist ohne Schuld und deshalb interessiere dich dieser Themenbaum nicht, dann wärst Du ausgestiegen.

Hach je, was willst du mir damit unterstellen?

Bist Du aber nicht, sondern Du hast im Grunde Nordrheiners Baum gekapert, hast dich verbissen an seine Fersen geheftet, ohne zumindest einmal deutlich zu sagen, was dich von jeder Schuld befreit und dich damit in einen Zustand sui generis erhebt, der den meisten von uns sicher unbekannt ist.

Du solltest nicht so einfach von dir selbst auf andere schließen. Sui generis? Natürlich bin ich einzigartig, aber das sind alle anderen auch. Habe ich Nordrheiners Faden gekapert? Zum einen bin ich schon namensgemäß kein Pirat und zum anderen lässt Nordrheiner sein Schiff nicht so einfach kapern.

Für mich sieht das so aus, entschuldige, als wolle da jemand mit einem Menschen eine Rechnung begleichen, die uns allen freilich nicht bekannt ist.

Das darfst du gerne so sehen.

So jedoch wirkt auch dein letztes Posting nur trotzig und schon gar nicht reflektiert.

Auch das.
 
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