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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Wow, schaue mir gerade auf Youtube ein paar Live-Streams an. Wenn ich das richtig sehe, gibt es schon wieder eine Anti-Trump-Demonstration. Und bei den Live-Chats werden pro Minute etwa 500 Beiträge gepostet. Bevor ich selbst einen Beitrag schreiben oder gar antworten konnte, wurden bereits 50 Beiträge geschrieben. Und zwei Sekunden später sind es bereits 100 Beiträge.

Oh ha, jetzt sagt Trump gerade, dass alle großartig sind und er alle liebt.

"Größte Bewegung aller Zeiten. Es wird allen großartig gehen".

Hmm...

~~~

Er [Obama] meinte, dass "wir"/Demokratie tatsächlich die Bürger sind.

Wer meint, dass etwas verändert werden muss, solle sich seine Schuhe anziehen, losgehen und die Dinge verändern.

Wer meint, dass die gewählten Volksvertreter es nicht richtig machen, sollte sich eine Kladde holen, sich Stimmen besorgen und sich selbst wählen lassen.

Abschließend noch die Präambel der Verfassung der USA:

„Wir, das Volk der Vereinigten Staaten, von der Absicht geleitet, unseren Bund zu vervollkommnen, die Gerechtigkeit zu verwirklichen, die Ruhe im Innern zu sichern, für die Landesverteidigung zu sorgen, das allgemeine Wohl zu fördern und das Glück der Freiheit uns selbst und unseren Nachkommen zu bewahren, setzen und begründen diese Verfassung für die Vereinigten Staaten von Amerika."

Extrem kritische Stimmen sprechen von einem "amerikanischen Nazi-Deutschland".

Das ist nicht vollkommen ausgeschlossen.

Vielleicht oder nicht eine Frage der Schuld, aber zumindest eine Frage dessen, wie viele oder wie wenige Fehler gemacht werden.

Unsere Privatleben, unsere Schuld und unsere Fehler haben damit natürlich nicht direkt etwas zu tun.

Gerade geht es natürlich auch um Energie und Klimawandel. Schuld, Fehler, Ignoranz, Vernichtung?

~~~

Wenn ich mir gerade anhöre, was gerade in US-amerikanischen Kreisen, gerade in Regierungskreisen, alles diskutiert, hinterfragt und kritisiert wird, kann man wirklich nicht sagen, dass es einem Volksvertreter einfach gemacht wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Viele "Nächste" sind dummerweise nicht liebenswert. Manchmal nicht mal der Toleranz wert, wenn sie selber keine Toleranz kennen. Wer solche Leute ablehnt, macht sich keineswegs schuldig. Es ist das gute Recht jedes Menschen, nicht jeden Schwachsinn von anderen mitmachen oder sich aufladen zu müssen.
 
Viele "Nächste" sind dummerweise nicht liebenswert. Manchmal nicht mal der Toleranz wert, wenn sie selber keine Toleranz kennen.

Das wäre ja auch auf unserer Erde zu einfach, wenn für jeden Menschen alle Menschen liebenswert wären. Wäre dem so, würde es das Liebesgebot (siehe NT) nicht brauchen.


Wer solche Leute ablehnt, macht sich keineswegs schuldig. Es ist das gute Recht jedes Menschen, nicht jeden Schwachsinn von anderen mitmachen oder sich aufladen zu müssen.

In diesem Zusammenhang tue ich mich mit dem Begriff Schuld auch etwas schwer.
Ich lebe nicht nach der Devise "möglichst Schuld vermeiden" sondern: "Möglichst viel Gutes tun." Dabei nehme ich mir das nicht vor - es passiert einfach. Innerlich bin ich darauf ausgerichtet. Es gibt sowas wie "die Augen des Herzens".
 
Natürlich können wir Liebe auf verschiedenste Dimensionen ausweiten - die Alltagsliebe, die Selbstliebe, die Naturliebe, die Gottesliebe, die Lebensliebe, usw. - wenn es denn genehm ist.

Mir ging es aber, meinem referentiellen Beitrag geschuldet, erstmal um den nicht kleinen Komplex der partnerschaftlichen Liebe. Wenn also jemand einen anderen liebt, was ja auch nicht selten mit dem Wunsch nach Sex, Beziehung, Kindern und Familie verbunden ist, ist es dann eine Schuld, wenn der "Liebende" nicht zurückgeliebt wird, also auf der anderen Seite nicht die selben Gefühle und Handlungsabsichten bestehen?
 
Natürlich können wir Liebe auf verschiedenste Dimensionen ausweiten - die Alltagsliebe, die Selbstliebe, die Naturliebe, die Gottesliebe, die Lebensliebe, usw. - wenn es denn genehm ist.

Mir ging es aber, meinem referentiellen Beitrag geschuldet, erstmal um den nicht kleinen Komplex der partnerschaftlichen Liebe. Wenn also jemand einen anderen liebt, was ja auch nicht selten mit dem Wunsch nach Sex, Beziehung, Kindern und Familie verbunden ist, ist es dann eine Schuld, wenn der "Liebende" nicht zurückgeliebt wird, also auf der anderen Seite nicht die selben Gefühle und Handlungsabsichten bestehen?

Vorweg: Ich sehe nicht den Zwang, eine Partnerschaft/Ehe einzugehen, nur weil ich geliebt werde und/oder weil der Andere mich heiraten möchte. Es sollten auch von Seiten des Geliebten gute Gründe bestehen, zu der Partnerschaft/Ehe "JA" zu sagen.

Jedoch sehe ich durchaus das mögliche Problem, dass der geliebte Mensch, mit dem frau/man eine Partnerschaft eingehen will, beziehungsunfähig ist. Dahinter können Bindungsängste stehen. Solche bindungsangstvollen Menschen lassen sich ggf. sexuell auf den anderen ein, jedoch wenn es dann zur Frage kommt "gehen wir gemeinsam durch das Leben - binden wir uns aneinander?" dann kneifen sie. Und dann haben sie den Anderen verletzt, ohne dies ggf. beabsichtigt zu haben. Da kommt wieder die Schuldfrage ins Spiel.

Jedoch sehe ich vor der Schuldfrage zunächst die Frage nach dem Wunsch, heil zu werden. Ich denke, dass alle Menschen heilungsbedürftig sind. Und viele Menschen sind so verletzt, dass sie die Nähe zu anderen Menschen scheuen. Das kann dann so aussehen: Spätestens ab dem Punkt "willst Du mit mir zusammen leben, willst Du Dich an mich binden?" ist ihnen die Nähe zu viel. Hier sehe ich schon die Eigenverantwortung, etwas gegen die eigene Bindungsangst zu unternehmen.

So, wie der alkoholkranke Mensch etwas gegen seine Sucht unternehmen sollte - um das eigene Leben und ggf. das Leben Anderer nicht zu zerstören, so sollte der bindungsängstliche Mensch etwas gegen seine Ängste unternehmen. Solche Ängste wirken ebenfalls zerstörerisch in beide Richtungen.

Nichts tun, das Zerstörerische belassen, sehe ich schon als schuldhaftes Unterlassen an.

Auf die Frage "liebst Du mich und willst mit mir leben, Dich an mich binden?" kann der bindungsunfähige Mensch mit "Nein" antworten und begründen: Ich sage "nein", weil ich Dich nicht (genügend) liebe. Dabei wird n.m.M. übersehen, dass Angst (z.B. Angst in der Beziehung zu versagen) die Liebe verhindert. Liebe verdrängt die Angst. Aber Angst verdrängt auch die Liebe. Wer jetzt wen verdrängt, das aber ist eine Sache des Willens, der Entscheidung.

Angst könnte man auch als eine Form der seelischen Erkrankung bezeichnen. Daraus folgt die Frage: "Will ich gesund werden?"
 
Und dennoch, im Sinne einer partscherschaftlichen Liebe, und abwesend pathologischer Störungen, gibt es Menschen, die gut zueinander passen, und Menschen, die gar nicht zueinander passen?
 
Und dennoch, im Sinne einer partscherschaftlichen Liebe, und abwesend pathologischer Störungen, gibt es Menschen, die gut zueinander passen, und Menschen, die gar nicht zueinander passen?

Man könnte davon ausgehen, dass grundsätzlich kein Mensch zum anderen passt. Nehmen wir mal an, dass es 10.000 kleine und größere Kriterien gibt, die übereinstimmen könnten. So stellen zwei Menschen fest, dass die Vorstellungen von Familie passen, die Vorstellungen von "wie gehen wir miteinander um?" passen auch. Und die gegenseitigen Gefühle passen auch.

Aber das Lebensziel passt nicht. Der Eine möchte in Australien leben, der andere in Deutschland. Die Auswahl des Lebenszieles ist aber Entscheidungssache. Wenn beide auf ihrer Ziel-Auswahl bestehen, dann passen beide auf Grund ihres Entscheidungsverhaltens nicht zusammen.

Und so gibt es viele Punkte, die von außen betrachtet anscheinend nicht passen. Und ob sie dann passend gemacht werden können, liegt am individuellen Entscheidungsverhalten, an den individuellen Prioritäten.

Also liegt es oft auch an dem Entscheidungsverhalten, ob aus dem "etwas passend" ein "viel passend" werden kann.
Starrsinn = es geht nur "so" ist dabei kontraproduktiv.

Aber ich möchte nochmal auf den Punkt Ängste bzw. Bindungsangst zu sprechen kommen. Ich denke, dass Ängste unsere Wahrnehmung auf das Gute und Machbare und Sinnvolle verzerren. (Bindungs-) ängstliche Menschen sehen das Machbare nicht.... es scheint aus ihrer Sicht nicht erreichbar zu sein, zu weit weg......

Auch ängstliche Menschen befinden sich oft in einem Gleichgewicht. Sie haben sich mit ihrer Angst arrangiert und kommen eventuell sogar soweit klar in ihrem Leben. Sie müssten, um eine Partnerschaft einzugehen, dieses Arrangement mit der eigenen Angst aufkündigen, verlassen. Die Aufgabe heisst: Ich verlasse mein bisheriges Gleichgewicht und suche mir ein neues Gleichgewicht, gemeinsam mit dem Partner/in. Diese Aufgabe des Verlassens des bisherigen Gleichgewichts ist für ängstliche Menschen erneut ein Grund für Angst.

Von daher wäre die beste Voraussetzung für eine Partnerschaft, dass beide angstfrei sind, zumindest angstfrei bezogen auf das Verlassen der bisherigen Situation und bezogen auf den Aufbau eines gemeinsamen neuen Gleichgewichts.

LG; Nordrheiner
 
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