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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Nun denn, Nordrheiner. Sage mir doch einfach, worin du den Zusammenhang zwischen Schuld/Unschuld und Kompetenz/Inkompetenz siehst.
 
A

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Re: Eigene Schuld - fremde Schuld
Das mache ich gerne an folgendem Beispiel:

Mein Nachbar kam ins Krankenhaus, in die psychiatrische Abteilung. Er hat den Bezug zur Realität verloren. Seine Familie will nichts von ihm wissen. Ich bin quasi sein nächster Angehöriger. Freunde hat er natürlich auch nicht.....

Meine Kompetenz ist es, nach ihm zu schauen, ihm ein Zugehörigkeitsgefühl zu geben und danach zu schauen, was jetzt praktisch geregelt werden muß und inwieweit ich da praktisch mitwirken kann. Ich habe schon gestern mit der Vermieterin telefoniert. Die Januar-Miete ist nicht überwiesen. Die Vermieterin hat viel Verständnis gezeigt und wartet gerne ab, dass er wieder gesund wird. Das war meine Aktion für gestern. Heute kommt meine Aktion für heute.
Ich würde schuldhaft handeln, wenn ich mich nicht im Rahmen meiner Kenntnisse und Fähigkeiten kümmern würde.

Ehrlich, über Schuld oder über meine Kompetenzen denk ich in so einem Fall nicht lange nach. Ich tue einfach was ich kann...
 
Au weia, sollte in dem "Ich weiß, das ich nichts weiß" ein Fehler drin stecken?

ah

was mach ich denn nu?


Dann denke ich mal laut: Wissen basiert auf Glauben, es ist bestätigter oder verfestigter Glaube aus welchen Gründen auch immer, wie nennen es Wissen, es ist auch egal welcher Qualität dieses Wissen besteht oder ob es der Wahrheit entspricht, es ist so wie es ist, wir nennen es Wissen.

Ich weiß, das ich nichts weiß.

Ich bin zu dem verfestigten Glauben gekommen, das ich nichts im verfestigten Glauben habe?


Hmmm.... gar nicht so einfach. Zeige Dich mir!


Es ist doch ein Widerspruch, arg!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Kann mich jmd. vom Gegenteil überzeugen?



Aha, nach meinem Googelausflug kommt Licht ins Dunkle. Die ursprüngliche Bedeutung von Wissen ist "das Erblickte", also in der Zeit wo Sokrates den Ursprung beschrieb, und Cicero das beflügelte Wort ersprach.

Das bedeutete also "Ich erblickte, das ich Nichts erblickte."


Darin steckt der sprichwörtlich der Teufel im Detail, denn ist das nun möglich oder nicht?


Kann man Nichts erblicken?


Gute Frage was?


Peace
 
Zuletzt bearbeitet:
Welcher Idiot kommt schon ohne Rückendeckung zum Kampf? Das tut wohl keiner von uns.

Und wenn du meinst, dass die wahre Kraft im Herzen liegt, nun ja...
 
Und ich behaupte mal ganz dreist, dass es die meisten Menschen gar nicht interessiert, ob sie schuldig oder unschuldig sind, weil sie gar nicht wissen, was sie von diesem Leben überhaupt wollen, und überdies keinerlei Wertmaßstab haben.
 
Menschen sind im Grunde recht einfach gestrickt:

Gebe ihnen ein gutes Leben, oder zumindest eines, welches größter Belastungen entbehrt, und sie sind damit zufrieden oder sogar glücklich.

Bei manchen Menschen funktioniert das so, bei anderen nicht.

~~~

Das große Problem in diesem Faden ist, dass zwar die Schuld einigermaßen erörtert wird, aber die Unschuld nicht.

Und das ist aus meiner Sicht ein großer Fehler.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wenn dieser Faden nicht zu einer vollkommenen Farce verkommen soll, muss irgendjemand klipp und klar beantworten, wie und warum sich Menschen überhaupt schuldig machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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