Manche Leute, die alles verlieren, brechen zusammen und schaffen es nie wieder aufzustehen, andere schütteln den Staub ab und fangen von vorne an. Manche fangen mit nichts an und schaffen es ganz nach oben, andere bleiben für immer ganz unten. Aber nur weil einer viel hat, kann man ihm nicht die Schuld daran zuschieben, daß ein anderer wenig hat. Vielleicht hatte er Glück und der andere nicht, vielleicht war er fleißig und der andere nicht, vielleicht war er auch nur zielstrebiger oder weniger leichtgläubig oder klüger oder sonstwas als der andere. Die simple wenn-dann-Konstruktion funktioniert nicht in den Vielfältigkeiten des Lebens.Gut manche Menschen haben nichts und da gibt der Glaube halt, auch, wenn es außerhalb der Logik liegt.
Kann nicht jeder super schlau, tolle gebildete Menschen um sich haben und einen guten Job haben.
Die einen vereinen alles und andere haben wirklich nichts, absolut nichts was einem dem Tag versüsst.
Man sieht es als Selbstverständlich an Glück zu haben und wird überheblich.
In Sicherheit lässt sich einfach reden und über andere blicken.
Was geschieht wenn sich das Glück wendet??
Biddi: Intelligent, gebildet, guten Beruf, Freundin, evtl mal eigene Familie
und dann ich: ungebildet, dümmlich, keine Freundin, nie eine eigene Familie.
Ich existiere damit er ein tolles Leben hat und was kriegt man zurück nichts.
Einfache Rechnung meine Freunde.
Nehmt euch was ihr braucht und gebt es nie wieder zurück.
Wenn Du hier mitschreibst, und nicht schlecht, HESBACK, dann stellst Du mit "ungebildet, dümmlich" Dein Licht unter den Scheffel. Wer hier mitschreibt, kann auch anderweitig mit Schreiben tätig werden. Wer Anhang sucht, Freunde und vielleicht sogar mehr, ist mit Kreativität immer gut bedient, weil Kreativität Kontakte fördert. Beispiel: Da gab es mal eine alleinerziehende Sozialhilfeempfängerin, die auf (meist vergeblichen) langen Bahnreisen zu potentiellen Arbeitgebern zu viel freie Zeit hatte und ihre Phantasie schweifen ließ. Sie dachte sich einen Zauberlehrling aus, der in noch schlechteren Verhältnissen lebt als sie damals... den Namen der Frau muß ich wohl nicht hinschreiben. Heute hat sie Geld wie Heu, und wo sie auftaucht, ist sie von Fans und Verehrern umlagert. Und um all das zu erreichen, brauchte sie nicht mehr als Papier und einen Stift. Und natürlich eine blühende Phantasie, obwohl auch das reale Leben so manche phantastische (oder tragische... oder lustige... oder sonst eine...) Geschichte liefern kann.
Wege aus Armut und Einsamkeit gibt es viele, man muß nur den Mut und Willen haben sie wahrzunehmen. Als erfolgreicher Schriftsteller, Comiczeichner, Kunstmaler, Spieledesigner oder sonstwie kreativer Mensch bist Du auf Buchmessen, Comicmessen oder sonstigen Fachveranstaltungen für die Fans ein paar Tage lang Gott persönlich, egal wie lausig Dein Privatleben im allgemeinen sein mag oder für wie ungebildet, häßlich oder sonstwie nicht wünschenswert Du Dich selber hältst. Der Typ, der die Autogramme gibt, kann aussehen wie der Glöckner von Notre Dame, das juckt die Fans nicht, solange das Ergebnis stimmt. Und wer dann ein wenig andeutet, er sei "zu haben", sich anbietet, ungeschminkt und unbeschönigt, Ware wie besehen ohne Rückgabegarantie, der könnte sogar den passenden Deckel für den Topf finden. Je größer die Auswahl, desto größer die Trefferchancen. Wer sich nur zu Hause verbarrikadiert und den Kopf im Katzenklo versenkt, findet nie etwas.