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sheldoncooper
Gast
Das passt m.E. nicht zusammen. Ein befristeter Vertrag hat ja so oder so ein klar definiertes Ende. Das wissen alle Beteiligten von Anfang an. Man muss also nicht begründen, geschweige denn irgendein Fehlverhalten des Mitarbeiters konstruieren, warum man den Vertrag nicht fortsetzen bzw. nicht in ein unbefristetes Verhältnis übergehen lassen will.Aber können die ihm dann nicht einfach den Vertrag verweigern und ihn gehen lassen? Wenn sie ihm sowas unterschieben, scheint denen ja nicht mehr an einer Zusammenarbeit zu liegen.
Ein befristeter Vertrag ist für sich genommen schon die "eleganteste" Methode, einen unliebsamen Mitarbeiter loszuwerden. Einfach den Vertrag planmäßig auslaufen lassen und der Mitarbeiter ist zum Stichtag weg. Das ist ja gerade der Sinn eines solchen Vertrages. Man muss keine Gründe konstruieren, warum man den Vertrag so einhält, wie man ihn abgeschlossen hat (Beendigung zum soundsovielten). Niemand würde irgendwie Verdacht schöpfen, es gäbe keine Querelen mit dem Betriebsrat und erst recht hätte der Mitarbeiter keine rechtliche Handhabe oder könnte irgendwie auf Weiterbeschäftigung klagen. Gerade bei einem befristeten Arbeitsverhältnis macht es absolut keinen Sinn, dem Mitarbeiter irgendwas unterzuschieben, um ihn loszuwerden.