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Eigenartiger Fall bei der Arbeit meines Mannes

@TE: Ich würde einfach nur erst einmal abwarten und solcherlei Vorkommnisse unbedingt protokollieren.

Dein Mann ist gründlicher und somit auch langsamer als alle anderen. Dein Mann ist weniger effektiv in den Augen der "Geldscheffelnden".

Betriebsrat, sofern es den gibt. Ansonsten abwarten und dann, wenn es noch schlimmer wird, Anwalt.

NICHT zermürben lassen!

Es fängt oft mit Kleinigkeiten an...
 
Schon mal beruhigend, dass ich nicht die Einzige bin die denkt, dass das eher nicht mit rechten Dingen zugegangen ist (und wenn doch das mein Mann zumindest eher nicht die Schuld daran hat).

Vielleicht wollte jemand der Frau, die sich stach, schaden? Oder evt. wollte die Frau, die sich angeblich stach, Deinem Mann eines auswischen und hat den Fall selbst konstruiert?

Das jemand der Frau schaden wollte glaube ich weniger, da sie ja mit den Fingern nichts an der Wäsche zu suchen hat. Dann hätte derjenige einfach eine Reißzwecke in ihrem Papierpaket verstecken können. Das dass gegen meinen Mann geht, glaube ich eher.

Gibt es in dem Betrieb eine Gruppenprämie oder nur für den Mitarbeiter selbst.

Es gibt eine Hallenprämie, die bekommen alle.

Wenn schon niemand dieses eigentliche Problem adressieren will, erschließt sich mir auch nicht, wieso sich ausgerechnet dein Mann als erstes Glied in der Kette dem Risiko aussetzen sollte, sich an Spritzen oder Nadeln zu stechen. Oder gehört das explizit zu seinen Aufgaben? Bekommt er entsprechende Spezialhandschuhe o.ä. gestellt?

Handschuhe haben sie schon, aber dass sind nur Hygienehandschuhe (also so wie die welche man auch in der Pflege benutzt).

@TE: Ich würde einfach nur erst einmal abwarten und solcherlei Vorkommnisse unbedingt protokollieren.

Dein Mann ist gründlicher und somit auch langsamer als alle anderen. Dein Mann ist weniger effektiv in den Augen der "Geldscheffelnden".

Betriebsrat, sofern es den gibt. Ansonsten abwarten und dann, wenn es noch schlimmer wird, Anwalt.

NICHT zermürben lassen!

Es fängt oft mit Kleinigkeiten an...

An den Betriebsrat oder den Gewerkschaftsvertreter hatte ich auch schon gedacht. Auf ein Protokoll wäre ich jetzt nicht gekommen, danke für den Tipp. Um ehrlich zu sein mache ich mir Sorgen, dass das nur ein "Auftakt" war und noch mehr kommt. Er hat allerdings nur noch drei Monate einen Vertrag, danach könnte er einen neuen unbefristeten bekommen. Da frage ich mich als logisch denkender Mensch, warum man einen Vorfall wie mit der Nadel inszenieren sollte, die kurze Zeit könnte man ja auch abwarten.


Ach so noch ein Nachtrag: Es war keine Krankenhausjacke. Aber anscheinend die eines Tierarztes, wahrscheinlich mit Schwerpunkt auf Landwirtschaftstiere. Zumindest würde das zur grünen Jeansjacke passen (das dass Jeansstoff war hätte ich erwähnen sollen, tut mir leid). Aber selbst die stecken sich normalerweise keine benutzten Infusionsnadeln in die Jackentaschen bzw. in den Kragen, jedenfalls keiner von denen die ich bisher kennengelernt habe.
 
Er hat allerdings nur noch drei Monate einen Vertrag, danach könnte er einen neuen unbefristeten bekommen. Da frage ich mich als logisch denkender Mensch, warum man einen Vorfall wie mit der Nadel inszenieren sollte, die kurze Zeit könnte man ja auch abwarten.

Vielleicht weil man ihm einen unbefristeten Vertrag versagen will (?).
 
Vielleicht weil man ihm einen unbefristeten Vertrag versagen will (?).

Auch das geht nicht so ohne weiteres. Man darf einen unbefristeten Vertrag n.m.K. ein- oder zweimal verlängern. Danach ist die Festeinstellung gesetzlich zwingend. (Ob jetzt nur einmal verlängert werden darf oder auch zweimal, weiß ich jetzt nicht so genau)
 
Auch das geht nicht so ohne weiteres. Man darf einen unbefristeten Vertrag n.m.K. ein- oder zweimal verlängern. Danach ist die Festeinstellung gesetzlich zwingend. (Ob jetzt nur einmal verlängert werden darf oder auch zweimal, weiß ich jetzt nicht so genau)
Aha.

Und?

Kontext?
 
wenn die Verlängerungsmöglichkeit "mit Befristung" ausgeschöpft ist, muß das Unternehmen den Mitarbeiter fest einstellen oder auf diesen Mitarbeiter verzichten.
 
Auch das geht nicht so ohne weiteres. Man darf einen unbefristeten Vertrag n.m.K. ein- oder zweimal verlängern. Danach ist die Festeinstellung gesetzlich zwingend. (Ob jetzt nur einmal verlängert werden darf oder auch zweimal, weiß ich jetzt nicht so genau)

1 mal darf man verlängern, dann sollte man einen unberisteten Vertrag bekommen.
 
Vielleicht weil man ihm einen unbefristeten Vertrag versagen will (?).

Das dachte ich auch schon. Aber können die ihm dann nicht einfach den Vertrag verweigern und ihn gehen lassen? Wenn sie ihm sowas unterschieben, scheint denen ja nicht mehr an einer Zusammenarbeit zu liegen.
Die meisten Arbeitskollegen sind ihm gegenüber mittlerweile distanziert, er kann sich nur noch mit zwei von ihnen unterhalten. Vielleicht wissen die schon mehr.
 
Ja, es kann sein, dass man ihm keinen Festvertrag anbieten möchte.
Ich rate dazu, frühzeitig Ausschau nach einem anderen Arbeitsplatz zu halten.

Und nicht vergessen: Sollte kein neuer Arbeitsplatz in Sicht sein, ist das Arbeitslosengeld rechtzeitig zu beantragen bzw. dem Jobcenter bereits vor dem Auslaufen des derzeitigen Arbeitsverhältnisses mitzuteilen, dass man ab xx.xx arbeitslos sein wird.
 

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