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Dignitas Forum

Es geht ja nur um die Möglichkeit. Es soll natürlich kein Arzt dafür Werbung machen. Der Mensch muss sich aus freien Stücken in die Beratung begeben. Und wenn er leben will, dann gibt es für ihn andere Beratungsmöglichkeiten. Es soll auch keinem die Behandlung verweigert werden. Die Behandlung sollte durchgeführt werden, wenn es der Mensch wünscht.

Bei psychisch Kranken ist es so, dass sie eingesperrt werden, wenn sie sich selbst gefährden. Es entscheiden also praktisch andere für denjenigen. Da ist Missbrauch doch ebenso Tür und Tor geöffnet, ich sag nur Fall Gustl Mollath. Soll mir keiner erzählen, dass das nicht extremster Missbrauch der bestehenden Gesetze durch die bayrische Justiz war. Und das ist mit Sicherheit kein Einzelfall. Ich krieg immer Probleme damit, wenn einem Menschen die Selbstbestimmung durch Diagnose abgesprochen wird und er eingesperrt werden darf und sogar mit Zwang Medikamente bekommt. Das hat mit "Die Würde des Menschen ist unantastbar" überhaupt nichts mehr zu tun, es sei denn, kranke Menschen sind im Sinne des GG keine Menschen mehr.

Naja, immerhin wurde Dir persönlich noch nicht vorgeschlagen, dass Euthanasie das Beste für Dich sei.

Um diesen Mangel an Erfahrung, da beneide ich Dich übrigens.... .


LG
Landkaffee
 
Ganz im Gegenteil.

Wenn ich einen Menschen zwinge, unter allen Umständen vor sich hin zu vegetieren, kann er gar nicht anders, als zwangsläufig für sein Recht auf einen menschenwürdigen Tod zu kämpfen.

Lasse ich ihm die Wahl, hat er auch eine Wahl und kann sich jederzeit für das Leben entscheiden und da kann dann Beratung und Hilfe ansetzen.


Tuesday

Zwingen? Kämpfen?
Meinst Du Leidensdruck erhöhen? - Die alte Art und Weise, per se?
Es gibt Menschen, die haben so viel Leidensdruck.... . Das muss das Verstärken des Leidensdrucks zum Aus führen.
Danach wird die Wahl gegeben, dem Klienten oder/und Patienten, je nach "Gangart" dessen, der gerade OBEN ist, dies und das zu tun.

Passt oder passt nicht..... .

Magst Du Kartenspiele? (Bin keine Spielerin, nehme das Kartenspiel als Bild)
Mit schlechten Karten gut spielen können oder das lernen,

sollte Auftrag eine jeden Arztes oder/und Therapeuten sein,
da Menschen zu unterstützen.

Dafür müssen evtl. Ärzte/Theras genau das auch lernen/können. Das wollen viele nicht sehen.

Wer nicht "heilbar ist" fliegt als Patient oder Klient ŕaus?
Nicht heilbar in Punkt auf was?


Nicht heilbar, weil nicht mehr vorgesehen in einem wie auch immer gearteten System von.....?


LG
Landkaffee
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe hier das Problem, dass es Schwerkranken und Behinderten dann eben nicht mehr gestattet wird, sich auch für ihr Leben zu entscheiden. Es wird die Bahn frei gemacht dafür, dass sie zum Suizid hin beraten werden oder es eben auch vollig legitim wird, Menschen eine Behandlung zu verweigern.

Auch bin ich für mehr Hospitzplätze, aber auch dafür, dass die Formulare für Ärzte, die auf Patientenwunsch z.B. vom Krankenhaus zum Hospitz hin überweisen, auch ausreichend Raum zum Schreiben geben, um auch wirklich alle notwendigen Medikamente notieren zu können.


LG
Landkaffee

Wen beides nicht möglich ist, also einerseits die Menschen "neutral" zu beraten, andererseits für beide getroffene Entscheidungen ( Leben auf der einen, Tod auf der anderen Seite ) eine "Vollzugsmöglichkeit zu schaffen, müssen sich dann nicht alle an die eigenen Nase fassen, und verdammt nochmal dafür Sorge tragen, dass eben alles möglich ist ?
 
Ich krieg immer Probleme damit, wenn einem Menschen die Selbstbestimmung durch Diagnose abgesprochen wird und er eingesperrt werden darf und sogar mit Zwang Medikamente bekommt. Das hat mit "Die Würde des Menschen ist unantastbar" überhaupt nichts mehr zu tun, es sei denn, kranke Menschen sind im Sinne des GG keine Menschen mehr.

Das ist so klasse geschrieben, dass ich meine volle Zustimmung dazu nochmals ausdrücklich geben möchte.
 
Das ist aber eine Frage der Definition!
Nämlich die, des unwerten Lebens...
Das beträfe auch lebende und Behinderte.

Zudem stimmt deine Aussage nicht, niemand muss "dahinvegetieren" in Deutschland.
Woher hast du diese Rechtfertigung das zu behaupten?

Soll bedeuten , niemand darf das definieren, selbst der "Betroffene" selbst nicht ? Würde ja zu dir und deiner Dominanz deiner eigenen Auffassung passen. Nur dass Du damit, in dem Du sagst, "jedes Leben ist uneingeschränkt Lebenswert" ja selber eine Definition vornimmst. Und deines ist dann eine Fremddefinition. Und damit hab ich auch ein Problem. Und deshalb hab ich leider mit dir mittlerweile auch ein Problem.
 
Wen beides nicht möglich ist, also einerseits die Menschen "neutral" zu beraten, andererseits für beide getroffene Entscheidungen ( Leben auf der einen, Tod auf der anderen Seite ) eine "Vollzugsmöglichkeit zu schaffen, müssen sich dann nicht alle an die eigenen Nase fassen, und verdammt nochmal dafür Sorge tragen, dass eben alles möglich ist ?

Wieso sollte es nicht möglich sein, Menschen wieder hin zum Leben zu beraten?
Menschen benötigen oft Hilfe hin zum Leben.
Der Tod ergibt sich notfalls auch selber. Dann aber eben als Ende eines jeden Lebens und natürlicherweise.
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn ich eines gelernt habe dann das alles einen Grund hat warum etwas geschieht und wir daran wachsen und lernen müssen!

Ich bin froh nicht in der Schweiz zu leben

Zwei Fragen :

1. Hast Du in deinem Leben schon einmal Pschopharmaka eingenommen bzw. harte Drogen ? Wenn ja, sehe ich dier die erste Aussage nach.

2. Wieso hättest Du "Angst" in der Schweiz leben zu müssen ? Glaubst Du , die Leute von Dignitas ziehen nachts druch die Straßen und sammeln "unwertes" Leben ein ? ( Über die Mögichkeit, dass hier ein , zwei in diesem Strang bei ein , zwei anderen erfolgreich solche paranoiden Ängste schüren konnten, könnte man locker eine Doktorarbeit in einer Geisteswissenschaft machen ).
 
Wieso sollte es nicht möglich sein, Menschen wieder hin zum Leben zu beraten?
Menschen benötigen oft Hilfe hin zum Leben.
Der Tod ergibt sich notfalls auch selber. Dann aber eben als Ende eines jeden Lebens und natürlicherweise.

Schöner kann man nicht zugeben, dass einem Toleranz total am A**** vorbeigeht.

Du willst eben nur zum Leben beraten.

Wir "anderen" würden neutral beraten und beide Möglichkeiten diskutieren.

Das ist der Einzige, aber entscheidende Unterschied.
 
Schöner kann man nicht zugeben, dass einem Toleranz total am A**** vorbeigeht.

Du willst eben nur zum Leben beraten.

Wir "anderen" würden neutral beraten und beide Möglichkeiten diskutieren.

Das ist der Einzige, aber entscheidende Unterschied.

Was ich nun von Dir nach der Beleidigung denke, behalte ich besser für mich!

Und "wir anderen" - für welche Gruppe schreibst Du bzw, masst Du Dir an, schreiben zu können/dürfen?
 

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