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Die wichtigste Zeit im Leben verpasst?

Vor allem an der Unsicherheit. Das fällt schon auf und gerade Frauen haben dafür ein Näschen.
Und selbst wenn eine Frau es daran erkennen würde. Ich behaupte mal,dass das dennoch nicht unbedingt ein Ausschlusskriterium für due Frau sein muss, den Mann deshalb dann abzuschießen. Das gleiche behaupte ich für den umgekehrten Fall (vermeintlich unerfahrene Frau verliebt sich in erfahrenen Mann). Auch hier wird der Mann aufgrund der Unsicherheit der Frau diese dann deshalb nicht unbedingt abschießen.

Das ist alles wieder das Bild der Medien, inserer Gesellschaft.
"Man muss erstmal alles x-fach ausprobiert hsben, Erfahrungen sammeln, bevor man mit dem richtigen Leben beginnt...."
 
Ich behaupte mal,dass das dennoch nicht unbedingt ein Ausschlusskriterium für due Frau sein muss, den Mann deshalb dann abzuschießen.
Aus eigener Erfahrung, da ich auch so ein Fall bin: Die Frauen reagieren oft eher ablehnend bis erstaunt. Eine sagte mir daraufhin ich sei vielleicht bindungsgestört oder will es einfach nicht. Ihr sei das für eine ernste Beziehung auf jeden Fall zu riskant. Zumindest scheinen sie zu vermuten, dass im Hintergrund was nicht stimmen könnte - was bei mir der Fall (Ängste, sozialer Rückzug) ist. Ich kenne ein paar Fälle inkl. mich selbst - bisher ist keiner da wieder heraus gekommen.
Für mich existiert für bestimmte (soziale) Erfahrungen, dazu gehört vor allem das Beziehungsthema, definitiv ein Zeitfenster. Mit Ende 30 da einzusteigen halte ichnicht für unmöglich aber nichts worauf man hoffen sollte.
Es ist wie mit dem Geld: Wer es hat bekommt immer mehr, wer nicht, bekommt auch nichts. Als Fatalist lasse ich das aber auch nicht mehr an mich heran das Thema verpasst zu haben. Es bleibt einem auch eine Menge erspart, wenn man zu akzeptieren gelernt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Johnny_B : wenn mir jemand im Job eine "Exzellenz" verkaufen will, die er garnicht hat, dann wird das zu einem Problem, weil es ihm an Qualifikation fehlt, die einfach eine Voraussetzung ist, um das Gehalt zu rechtfertigen. Wenn jemand eine Beziehung sucht und vorgeht wie bei einer Bewerbung, dann ist das einfach nur dämlich. Damit meine ich nicht Dich.

@Haselhuhn Ja natürlich muss frau/man vorsichtig sein und herausfinden, mit wem sie/er es zu tun haben. Es gibt so viele Männer und Frauen, die eine Beziehung schwierig bis unmöglich machen oder die einfach nicht passen. Wozu ein zweites Date, wenn das erste ein Fiasko war?

Jemanden zu finden ist ein verdammt hartes "Geschäft", das viel Mut, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit erfordert. Ja, wem es daran fehlt, der hat erst einmal die A-Karte gezogen. Aber seit wann bleiben die Dinge immer wie sie sind? Ich bin ein schüchterner Mensch und werde das nie los. Aber ich habe dazu gelernt, habe Strategien entwickelt, die manchmal helfen und manchmal nicht. Und doch muss ich eben mit dem arbeiten, was ich habe! Wer das nicht akzeptieren kann, die/der wird mich abschießen. Und ich akzeptiere ebenfalls bestimmte Dinge nicht. So ist es nun einmal.

Dies ist ein riesiges "Reise nach Jerusalem"-Spiel mit tausenden von Stühlen. Ja, so einige finden nicht gleich einen Stuhl und das ist traurig. Aber wenn ich nicht "mitspiele", wird es auch nie dazu kommen. Es ist wichtig zu erkennen, woran es "klemmt", aber zu erkennen, was ich tun kann, um das zu ändern ist noch wichtiger. JEDER Mensch hat "Ausschlusskriterien" und einige schaffen es, sich darüber hinweg zu quatschen und dann kommt das böse Erwachen.

Und bevor mir jetzt wieder einer damit kommt, dass ich die Nöte und Sorgen von jemandem relativieren oder klein reden will: NEIN, das will ich nicht. Es gibt eine Zeit, um den eigenen Schmerz zu erkennen, die eigene Not zu akzeptieren und anzunehmen, wer und wie man gerade ist. Das kann verdammt weh tun und tut auch immer wieder weh. Aber wenn ich es nicht schaffe, auch Zeit und Raum für das "Tun" und das "Sein" zu schaffen, dann kann ich nicht von anderen verlangen, diesen Job für mich zu erledigen. Ja, es wäre schön, wenn "die Gesellschaft" mitfühlender und freundlicher wäre und wenn jedem eine Chance gelassen wird, aber so ist es nun einmal nicht.

Wer seine Hoffnung nicht nährt und dieses Feuer am Brennen hält, der ... keine Ahnung. Ich bin nicht Jesus und auch nicht Nostradamus. Ich muss jetzt wieder Holz sammeln gehen, muss das Haus verlassen, muss arbeiten und einkaufen gehen, weil meine Hoffnung sonst ausgeht. Das alles fällt mir wahrlich nicht leicht. Ich freue mich über jeden Menschen, der dann noch ein Lächeln für andere übrig hat und ich versuche auch mit anderen aufrichtig und ehrlich zu lächeln.

Wir schaffen uns so oft die eigene Hölle in den eigenen Gedanken. Ich suche nur immer wieder einen Ausweg daraus und gebe weiter, was ich darüber gelernt habt. Manchmal findet man Menschen, die das auch so halten und die gibt es auch hier im Forum. Und die, die ihre Missgunst, ihren Neid und ihre dunklen Seiten über andere ausgießen wollen ... <schulterzuck>

Die beste Zeit ist jetzt und die meiste Zeit meines Lebens habe ich hinter mir. Und da soll ich mich noch mehr mit den Vorurteilen anderer abgeben? Auch ich bin schon oft genug abgelehnt und weggewischt worden. Also worauf soll ich mich konzentrieren? Dass dem so ist oder was meine Hoffnung am Leben hält? Da bin ich lieber mit Letzterem uneinsichtig. Ich will kluge Hoffnung und der ist es egal, was ich schon verpasst habe, denn Hoffnung gibt es hier und jetzt. Wer mir meine Hoffnung nehmen will, soll sich an einem anderen Feuer den Hintern wärmen.
 
Wenn ich aus Berlin kommen würde und du mich in ein Kaff zum essen einladen würdest, würde ich wahrscheinlich auch sagen, das es wohl besser ist, wenn man in Berlin was essen geht. Also dein Arbeitskollege lehnt weder dich noch deine Wohnung ab. Der Aufwand ist einfach nur zu umständlich. Und man hat ja erstmal nur einen Kollegen Status.
Sei einfach offen fürs Kontakte knüpfen. Freundschaft entwickelt sich, ohne Druck. Ein kleines Netz von Bekannten sollte erstmal dein Ziel sein. Gib dir Zeit und suche nicht krampfhaft nach einen Freund.

Essen gehe ich durchaus manchmal mit den Kollegen nach Feierabend essen. Ich würde jetzt nicht sagen, dass wir jemals mehr als Bekannte werden, da sie alle ein wirklich komplett anderer Schlag Mensch sind. Aber ich wollte es zumindest mal probieren. Ich würde einfach sehr gerne mal für jemanden kochen und bewirten.

Aber ich habe so häufig das Gefühl, dass die anderen Menschen schon ein eigenes Leben haben und für mich dort einfach kein Platz ist - und das bekomme ich teilweise auch so ins Gesicht gesagt. Und dabei geht es nicht einmal um Freunde, sondern wirklich sogar lose Kontakte.

Und zu dem Thema Frauen und Erfahrungen. Das ist natürlich eine ganz eigene Geschichte. Ich mache mir da bisher nicht so viele Gedanken in was für Fettnäpfchen ich trete könnte. Erstmal muss ich es überhaupt schaffen ein Date zu bekommen.
 
@Lukram : frau/man schafft Platz im Leben, wenn es einem wichtig ist und wer das nicht tut, mit dem ist es eben nicht möglich. Aber sich dabei nur auf das Gefühl zu verlassen ist schwierig, denn als schüchterner Mensch interpretiere ich Signale oft negativer und anders, als andere. Eine wichtige Erkenntnis war für mich, diese "Begegnungen" nicht so sehr hoch zu hängen, denn dann verlieren sie an Leichtigkeit und Leichtigkeit wirkt einladend.
 
Aber ich habe so häufig das Gefühl, dass die anderen Menschen schon ein eigenes Leben haben und für mich dort einfach kein Platz ist - und das bekomme ich teilweise auch so ins Gesicht gesagt. Und dabei geht es nicht einmal um Freunde, sondern wirklich sogar lose Kontakte.
Ja, das haben sie auch, genauso wie du dein eigenes Leben hast. Du darfst nicht so verkrampft darauf sein, Leute zu dir einzuladen, weil du sie bewirten willst. Das wirkt schnell creepy oder komisch. Ist doch schon mal ein Anfang, ab und an mit Kollegen was zu unternehmen. Und wie du selbst sagst, sie werden nie mehr als das bleiben, weil es ein anderer Schlag Leute ist. Ich glaube du hast zu hohe Erwartungen an einen Freund. Einen Freund zu haben ist schön, aber es wird dein Leben nicht komplett verändern.
 

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