@Johnny_B : wenn mir jemand im Job eine "Exzellenz" verkaufen will, die er garnicht hat, dann wird das zu einem Problem, weil es ihm an Qualifikation fehlt, die einfach eine Voraussetzung ist, um das Gehalt zu rechtfertigen. Wenn jemand eine Beziehung sucht und vorgeht wie bei einer Bewerbung, dann ist das einfach nur dämlich. Damit meine ich nicht Dich.
@Haselhuhn Ja natürlich muss frau/man vorsichtig sein und herausfinden, mit wem sie/er es zu tun haben. Es gibt so viele Männer und Frauen, die eine Beziehung schwierig bis unmöglich machen oder die einfach nicht passen. Wozu ein zweites Date, wenn das erste ein Fiasko war?
Jemanden zu finden ist ein verdammt hartes "Geschäft", das viel Mut, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit erfordert. Ja, wem es daran fehlt, der hat erst einmal die A-Karte gezogen. Aber seit wann bleiben die Dinge immer wie sie sind? Ich bin ein schüchterner Mensch und werde das nie los. Aber ich habe dazu gelernt, habe Strategien entwickelt, die manchmal helfen und manchmal nicht. Und doch muss ich eben mit dem arbeiten, was ich habe! Wer das nicht akzeptieren kann, die/der wird mich abschießen. Und ich akzeptiere ebenfalls bestimmte Dinge nicht. So ist es nun einmal.
Dies ist ein riesiges "Reise nach Jerusalem"-Spiel mit tausenden von Stühlen. Ja, so einige finden nicht gleich einen Stuhl und das ist traurig. Aber wenn ich nicht "mitspiele", wird es auch nie dazu kommen. Es ist wichtig zu erkennen, woran es "klemmt", aber zu erkennen, was ich tun kann, um das zu ändern ist noch wichtiger. JEDER Mensch hat "Ausschlusskriterien" und einige schaffen es, sich darüber hinweg zu quatschen und dann kommt das böse Erwachen.
Und bevor mir jetzt wieder einer damit kommt, dass ich die Nöte und Sorgen von jemandem relativieren oder klein reden will: NEIN, das will ich nicht. Es gibt eine Zeit, um den eigenen Schmerz zu erkennen, die eigene Not zu akzeptieren und anzunehmen, wer und wie man gerade ist. Das kann verdammt weh tun und tut auch immer wieder weh. Aber wenn ich es nicht schaffe, auch Zeit und Raum für das "Tun" und das "Sein" zu schaffen, dann kann ich nicht von anderen verlangen, diesen Job für mich zu erledigen. Ja, es wäre schön, wenn "die Gesellschaft" mitfühlender und freundlicher wäre und wenn jedem eine Chance gelassen wird, aber so ist es nun einmal nicht.
Wer seine Hoffnung nicht nährt und dieses Feuer am Brennen hält, der ... keine Ahnung. Ich bin nicht Jesus und auch nicht Nostradamus. Ich muss jetzt wieder Holz sammeln gehen, muss das Haus verlassen, muss arbeiten und einkaufen gehen, weil meine Hoffnung sonst ausgeht. Das alles fällt mir wahrlich nicht leicht. Ich freue mich über jeden Menschen, der dann noch ein Lächeln für andere übrig hat und ich versuche auch mit anderen aufrichtig und ehrlich zu lächeln.
Wir schaffen uns so oft die eigene Hölle in den eigenen Gedanken. Ich suche nur immer wieder einen Ausweg daraus und gebe weiter, was ich darüber gelernt habt. Manchmal findet man Menschen, die das auch so halten und die gibt es auch hier im Forum. Und die, die ihre Missgunst, ihren Neid und ihre dunklen Seiten über andere ausgießen wollen ... <schulterzuck>
Die beste Zeit ist jetzt und die meiste Zeit meines Lebens habe ich hinter mir. Und da soll ich mich noch mehr mit den Vorurteilen anderer abgeben? Auch ich bin schon oft genug abgelehnt und weggewischt worden. Also worauf soll ich mich konzentrieren? Dass dem so ist oder was meine Hoffnung am Leben hält? Da bin ich lieber mit Letzterem uneinsichtig. Ich will kluge Hoffnung und der ist es egal, was ich schon verpasst habe, denn Hoffnung gibt es hier und jetzt. Wer mir meine Hoffnung nehmen will, soll sich an einem anderen Feuer den Hintern wärmen.