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Die Werte eines guten Systems

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Wer keine internationalen Großkonzerne füttern will bleibt lieber regional, nämlich bei einheimischen Genossenschaftsbanken, wo man nicht nur Kunde, sondern auch Miteigentümer sein kann. Die Raiffeisenbanken z. B. sind konzernmäßig mit der BayWa verbandelt, die als einheimischer Agrarkonzern zum Typ der Bank-Kunden und Genossen/Miteigentümer (vom Ursprung der Bank her überwiegend Landwirte, Handwerker, kleine Mittelständler, kein Schickimicki mit Superreichen) paßt. Übersichtlich also, und deshalb auch nicht so leicht zu manipulieren.
Bei der Bankenkrise damals haben die Volks- und Raiffeisenbanken deshalb auch keine Hilfen beantragt, im Unterschied zu internationalen Banken.
Genossenschaftsbanken: Raiffeisen-Wunder |*ZEIT ONLINE
 
man kann das Bankensystem lieben oder hassen. 😀

Tatsache ist, dass es nur kostengünstig funktioniert indem Anleger ihr Geld einer Bank anvertrauen und diese es gewinnbringender (!) weiter anlegt.

Deswegen liegt unser Geld praktisch nicht auf dem Giro oder Geldmarktkonto sondern ist investiert in Anleihen, Aktien, Immobilien bis hin zu spekulativen Geschäften.
Im gewissen Maße ist das auch gut so, dass Geld nicht nur rumliegt sondern dem Wirtschaftskreislauf zugefügt wird.

Man muss sich als Anleger nur immer bewusst sein, dass "sichere" Anlagen wie Tagesgeld am Ende nur so sicher sind wie die Banken, welche mit selbigen Geld oft unsichere Sachen machen 🙄
 
Diese gehen gerade massenhaft ein, weil ihr Geschäftsmodell ohne Zinsen natürlich nicht funktioniert.
Wie kommst Du auf die Idee, daß die keine Zinsen kassieren? Sind doch keine islamischen Banken, wo Zinsgeschäfte pfuibäh sind. Rationalisieren und Filialen schließen tun sie momentan, weil das Online-Geschäft ein starker Konkurrent ist, da ist nicht mehr jede kleine Dorfklitsche haltbar.
 
Zurück zu den Werten:

Ich halte ein kostenloses Bildungssystem, zu dem jeder Zugang, hat für wichtig.
 
Kleine Banken machen massenhaft zu, das steht fest. Man versucht natürlich verzweifelt die Gebühren zu erhöhen, aber am Ende bleibnen nur die Fusionen.
 
Wichtig wäre zunächst die Realitionen von Schwachverdienern ( prekäre Verhältnisse ) zu den Großverdienern zu ändern. Denn dieser Unterschied ist es, der die Demokratie gefährdet.
 
Es zählen immer die Fäden im Hintergrund und nie das, was uns vor Augen geführt wird, denn das ist nur Augenwischerei.
Hebt alle Euer Geld ab und dann könnt ihr hören, wem es wirklich weh tut - da das aber nicht passieren wird, könnt ihr weiter im "Spiegel" lesen oder in die Glaskugel schauen, Unterschiede gibt es da kaum.
In einer manipulativen Welt braucht man immer eines - viele Gläubige. 🙄
 
War der Titel nicht eigentlich "Die Werte eines guten Systems" und nicht "zerpflückt das bestehende"?
 
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