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Die Welt ist so kompliziert, wie lerne ich mit ihr umzugehen?

Hallo Grapevine,

ja mich gibt es tatsächlich noch. :-D

Ich bin in meiner Suche weitergekommen.

Die Welt ist kompliziert und ich denke, dass ich sie nicht auf ihre Einfachheit reduzieren sollte.
Manchmal bin ich so geschockt, dass ich nicht glaube, was manche (erwachsene) Menschen von sich geben.

Ich lerne mit jedem Tag dazu, mich mit meinen Ängsten mehr auseinanderzusetzen und das als Chance zu sehen, mich weiterzuentwickeln. Fakten können einen manchmal weh tun, besonders wenn man sich so sehr mit der eigenen Meinung identifiziert. Aber umso wichtiger ist es, dass ich dann lerne mein Weltbild zu richten.

Ich habe gelernt in Gesprächen zu erwähnen, wenn meine Meinung nicht fundiert ist und ich darüber noch was lesen möchte. Allerdings sehe ich das selten bei anderen Menschen... Das stimmt mich dann doch wieder sehr kritisch. Als Kind glaubte ich doch, dass die Erwachsenen so schlau sein müssten. Ich musste erst Erwachsen werden, um zu begreifen, dass auch Erwachsene reden, aber nicht immer viel dahinter steckt. Damit möchte ich natürlich niemandem seine Meinung absprechen, ich hatte bloß immer eine idealisierte Vorstellung von anderen Menschen.
Außerdem hinterfrage ich viel mehr meine eigene Meinung: Wie fundiert ist sie? Wo habe ich mich informiert? Wie sieht die (objektiv gemessene) Datenlage dazu aus? Warum stimme ich mit dem Fakten nicht überein? Welche Glaubenssätze habe ich zu diesem Thema und warum?

Das ist natürlich nicht immer leicht, weil mich meine Ängste und Gefühle gerne mal einholen und dann fällt es mir doch schwer rational an Sachen zu gehen, aber ich bemerke eine Verbesserung zu früher.
Ich lerne mein Leben in die Hand zu nehmen und nicht darauf zu warten, dass mein Leben sich von alleine verbessert, denn sonst kann ich ewig warten und immer unglücklich bleiben.
wow, ich würde sagen, du stellst dich im Leben! Hässlich und furchteinflößend, wie es nun mal sein kann, aber es soll sich lohnen. Ich bin das Leben derzeit leider am "umschiffen".

Ich finde es mega cool, dass du so einen Hunger danach hast, die Wahrheit herauszufinden. Ich finds schön, dass es dir um die Wahrheit zu gehen scheint . Die meisten Menschen haben da eine andere Priorität: Recht behalten.

Emotionen sehe ich nicht als schlichtweg als schädlich bei der Suche nach der Wahrheit an. Sie bringen das Feuer zum Lodern und treiben an.
Destruktiv wird es meist, wenn die Angst Überhand nimmt..

Hast du schon mal überlegt, eine eigene Forschungsstudie durchzuführen?

Jedenfalls mit der Wahrheit.. ich denk, wie brüchig diese ist, zeigt ein Blick in die Vergangenheit. Glaube, dass die Sonne sich um die Erde dreht...dann klassische Mechanik --> Quantenphysik, die die Vorstellungen der gültigen Physik auf den Kopf gestellt hat.
What's next?
Die Wahrheit scheint einfach das zu sein, was zum gegenwärtigen Moment möglich ist.
Ich habs in nem anderen Thread schon mal geschrieben. Licht besitzt zugleich Wellen als auch Teilchen-Eigenschaften, die sich eigentlich ausschließen. Newton hat Licht als Teilchen beschrieben, dann kam Ende des 19 Jhds raus, dass es auch Welleneigenschaften besitzt...also beides ist, aber in einen der Zustände zerfällt, sobald wir es messen.

Das, was wir beobachten, ist m.e. einfach nur der "herausgefallene" Teil eines Ursprungszustand. Wenn wir etwas beobachten und messen ist es also immer ein Abtrennen vom Ganzen... und so erklärt sich für mich auch, warum es so viele Lehrmeinungen gibt..einfach weil jeder ne andere Facette beschreibt.

ich glaube, dass der aktuelle Stand (zumindest für die Öffentlichkeit) ist, dass wir immer noch keine bestätigte Theorie für den Anfang des Universums haben. Man bräuchte eine Verbindung von Quantenphysik und der ART von Einstein...bester Kandidat soll die Stringtheorie sein. Nur der Haken ist, dass diese einen z.T. 11 dimensionalen Raum benötigt.
Glaube dass das zeigt, dass es echt noch viel zu lernen gibt und wie begrenzt unser Sein in einer vierdimensionalen Raumzeit eigentlich ist.


Ich weiß auch nicht, ob ich meinem Diskussionspartner sagen würde, dass man sich mehr einlesen möchte oder noch nicht alles weiß. Unter Laien gilt das ja für jeden. Ich find's nur schade, dass ich bemerke, dass manche Menschen nicht sachlich diskutieren möchten.
Meine nächste Diskussion möchte ich so führen, dass man sich gemeinsam an den Laptop setzt: So hat man Zugriff auf die Studien und Artikel... und dann wird jedes Argument entkräftet^^ ohne dass man einfach zu einem nächsten Punkt übergeht und ein Argument unkommentiert stehen lässt.


So genug philosophiert. Ich stell mich nun auch dem Leben.
 
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