Hallo Guido,
man kann deine Geschichte endlos problematisieren, analysieren, den Beteiligten Entwicklungsbedarf oder psychische Probleme attestieren und psychologisieren bis zum geht nicht mehr.
Ich denke, Daniela hat keine anderen und auch keine größeren Probleme als andere Menschen auch. Wer kann sich schon ungestört und autonom entwickeln? Wer hat keine Hemmnisse im Leben zu überwinden?
Wenn jede Frau therapiebedürftig wäre, die konfliktscheu, harmoniebedürftig ist und dazu neigt, sich für ihre Familie hinten an zu stellen und zu überfordern, hätten wir in Deutschland nicht Therapeuten genug!
JEDER Mensch schwankt im Leben mal mehr und mal weniger zwischen Loyalität zu seinem "System" (Eltern, Familie, Ehe...) und dem Streben nach eigener Autonomie.
Wir leben in einer Individualgesellschaft und neigen dazu, das Streben nach Selbstverwirklichung (und der Illusion, dadurch Glück im Leben zu erlangen) stark zu betonen.
Andere Kulturen sehen das anders und würden jemanden, der seine Familie verlässt, um sich "selbst zu finden", als hemmungslosen Egoisten sehen und verständnislos den Kopf schütteln.
Also was ist jetzt falsch, was richtig? Was macht jetzt auf Dauer zufriedener oder glücklich? Was ist hier krank oder gesund?
Hängt alles von den eigenen Wertigkeiten ab, die man im Leben setzt.
Auf mich macht es den Eindruck, als habe die junge Frau ihr Leben besser im Griff als manch andere/r.
Sie ist berufstätig, erzieht ihr Kind, hat Kontakt zur ihrer Herkunftsfamilie, pflegt Freundschaften, kommt mit ihrem möglicherweise schwierigen Mann zurecht (den sie ja nicht behalten muss, wenn sie partout nicht will!).... ich sehe da eine kompetente junge Frau, die möglicherweise nicht mit allem zufrieden ist, wie es läuft.
Ich habe schon schrecklichere Schicksale gesehen!
Nur mal so: als "Wort zum Montag" und zum Perspektivenwechsel....
Schöne Woche für dich!
man kann deine Geschichte endlos problematisieren, analysieren, den Beteiligten Entwicklungsbedarf oder psychische Probleme attestieren und psychologisieren bis zum geht nicht mehr.
Ich denke, Daniela hat keine anderen und auch keine größeren Probleme als andere Menschen auch. Wer kann sich schon ungestört und autonom entwickeln? Wer hat keine Hemmnisse im Leben zu überwinden?
Wenn jede Frau therapiebedürftig wäre, die konfliktscheu, harmoniebedürftig ist und dazu neigt, sich für ihre Familie hinten an zu stellen und zu überfordern, hätten wir in Deutschland nicht Therapeuten genug!
JEDER Mensch schwankt im Leben mal mehr und mal weniger zwischen Loyalität zu seinem "System" (Eltern, Familie, Ehe...) und dem Streben nach eigener Autonomie.
Wir leben in einer Individualgesellschaft und neigen dazu, das Streben nach Selbstverwirklichung (und der Illusion, dadurch Glück im Leben zu erlangen) stark zu betonen.
Andere Kulturen sehen das anders und würden jemanden, der seine Familie verlässt, um sich "selbst zu finden", als hemmungslosen Egoisten sehen und verständnislos den Kopf schütteln.
Also was ist jetzt falsch, was richtig? Was macht jetzt auf Dauer zufriedener oder glücklich? Was ist hier krank oder gesund?
Hängt alles von den eigenen Wertigkeiten ab, die man im Leben setzt.
Auf mich macht es den Eindruck, als habe die junge Frau ihr Leben besser im Griff als manch andere/r.
Sie ist berufstätig, erzieht ihr Kind, hat Kontakt zur ihrer Herkunftsfamilie, pflegt Freundschaften, kommt mit ihrem möglicherweise schwierigen Mann zurecht (den sie ja nicht behalten muss, wenn sie partout nicht will!).... ich sehe da eine kompetente junge Frau, die möglicherweise nicht mit allem zufrieden ist, wie es läuft.
Ich habe schon schrecklichere Schicksale gesehen!
Nur mal so: als "Wort zum Montag" und zum Perspektivenwechsel....
Schöne Woche für dich!