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Die neue Groko

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Vor Allem muss man sagen, dass die Grünen schon vor 5-6 Jahren einen überaus seriösen Politikwissenschaftler den Auftrag gegeben haben, diese Verirrungen vor 30-40 jahren schonungslos aufzuklären, was der dann in einem weit verbreiteten bericht auch vollzogen hat. Insofern ist alles genau offen gelegt, auf eigener Auftragsbasis und selbstkritisch bearbeitet.

Problem ist eben einfach, dass es der Afd nicht möglich ist, sich vom radikalen, primär im Osten vorhandenen, Flügel zu trennen, ohne viel zu vielen Wählern vor Ort vor den Kopf zu stoßen, weshalb man diesen wahlweise ignoriert oder im Falle von Höcke einfach stillschweigend als Schatten-Partei-Co-Chef anerkennt.
 

Hallo FriendlyBear,

schau mal hier: Die neue Groko. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Es geht mir weder um die AfD als solches, mir wäre es auch lieber ich könnte ein anderes Bsp. anführen, noch um die Grünen an sich. Beide dienen nur als Beispiele. Mir geht es lediglich nur darum mal aufzuzeigen wie doppelbödig hier sehr oft geurteilt wird.😉
Zeige mir einen Bereich, wo es in dieser Gesellschaft gerecht zugeht. Aufrichtige Menschen werden niemals Politiker sein - und heutzutage auch nicht mehr Journalisten oder Beamte. Nicht umsonst sagt der Saggse 😀: "Wie der Herre so's Gescherre."
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht mir weder um die AfD als solches, mir wäre es auch lieber ich könnte ein anderes Bsp. anführen, noch um die Grünen an sich. Beide dienen nur als Beispiele. Mir geht es lediglich nur darum mal aufzuzeigen wie doppelbödig hier sehr oft geurteilt wird.😉

Sorry ich seh die Parallele nicht. In den letzten Beiträgen ging es um keine Vergleiche noch sehe ich diese, geschweigedenn eine Doppelbödigkeit.

Wenn du einen ähnlichen Sachverhalt findest, können wir den gern vergleichen. Aber bitte auch mit dem entsprechendem historischen Kontext.

Es gab Länder in Europa wie Lichtenstein, die bis 1984 nicht mal Frauenwahlrecht hatten, trotzdem würde diese Länder HEUTE nicht automatisch frauenfeindlich einstufen.
Gesellschaften machen moralische (hoffentlich meist positive) Entwicklungen durch. Dazu gehört auch das Infragestellen von Dinge. Warum haben Frauen kein Wahlrecht? Ist das nicht ungerecht? Ja ist es.

Es gab sogar historische Beispiele von Hochkulturen wie Griechen und Römer die Sexuelle Freiheit von Homosexualität bis zum Verkehr mit Minderjährigen moralisch befürworteten. Und auch heute kann man herrlich darüber streiten warum Sex mit 16 jährigen straffrei aber Sex mit 15 Jährigen strafbar ist.

Ich bin absolut gegen solche Ideen und doch wundert es nicht, dass eine 68er Bewegung, eine Frauen- und Homosexualitätsbewegung alles in frage gestellt hat. Ich verteidige es nicht, ich sage nur, es war im historischen Kontext 1980 anders als heute. Du kannst nicht Sachverhalte vollkommen unterschiedlicher Themen von heute mit denen aus den 80/90ern vergleichen.

Die Grünen haben all diese Fragen erlaubt und am Ende die guten (Frauenrechte, Umweltschutz, Homosexualität etc) mitgenommen. Es gab auch mal eine empörte Mehrheit gegen Homosexualität, aber es wurde diskutiert und heute sind wir zum Glück viel weiter. Ich finde es richtig und nicht schädlich die Frage zuzulasen ob etwas "das schon immer so war" immer noch dem moralischem Empfinden von heute entspricht.

Gerade du, die du ja auch das vielbetonte "weiter so" kritisiert, musst dich doch freuen wenn Parteien wie die Grünen den Statusquo in frage stellen und offen diskutieren.
 
Zeige mir einen Bereich, wo es in dieser Gesellschaft gerecht zugeht. Aufrichtige Menschen werden niemals Politiker sein - und heutzutage auch nicht mehr Jounalisten oder Beamte. Nicht umsonst sagt der Saggse 😀: "Wie der Herre so's Gescherre."

Wenn du damit im Umkehrschluss alle Journalisten, Beamte und Politiker als unaufrichtige Lügner darstellst, finde ich deinen Beitrag schlicht verallgemeinernd und diffamierend.

Tatsächlich glaube ich, dass einer der größten Motivationsfaktoren um in die Politik zu gehen Idealismus ist. Viele Politiker arbeiten sich Jahre lang über Ehrenämter hoch ohne einen Cent zu verdienen und selbst der Spitzenpolitiker verdient schlechter als ein Karrieremensch aus der Wirtschaft.

Sicher wird manch ein motivierter junger Mann/Frau feststellen, dass es manchmal faule Kompromisse braucht. Es gibt Vetternwirtschaft und Lügen, aber zeig mir den beruflich Topverdiener, der es geschafft hat ohne je zu lügen. Siehst du doch grad in der Autoindustrie: Praktisch jeder Hersteller hat betrogen.

Ich verteidige niemanden, ich sage nur in allen Bereichen arbeiten eben auch "nur" Menschen. Vielleicht gibt es Berufe, die anfälliger sind für Lügen und Intrigen, dazu gehört vielleicht ein Politiker. Und vielleicht jagen Journalisten zu sehr der Story und zu wenig der Wahrheit nach. Ich denke, es ist aber ungerecht berufsstände als ganzes bzw alle Menschen darin zu verurteilen.
 
Sorry ich seh die Parallele nicht. In den letzten Beiträgen ging es um keine Vergleiche noch sehe ich diese, geschweigedenn eine Doppelbödigkeit.

Wenn du einen ähnlichen Sachverhalt findest, können wir den gern vergleichen. Aber bitte auch mit dem entsprechendem historischen Kontext.

Es gab Länder in Europa wie Lichtenstein, die bis 1984 nicht mal Frauenwahlrecht hatten, trotzdem würde diese Länder HEUTE nicht automatisch frauenfeindlich einstufen.
Gesellschaften machen moralische (hoffentlich meist positive) Entwicklungen durch. Dazu gehört auch das Infragestellen von Dinge. Warum haben Frauen kein Wahlrecht? Ist das nicht ungerecht? Ja ist es.

Es gab sogar historische Beispiele von Hochkulturen wie Griechen und Römer die Sexuelle Freiheit von Homosexualität bis zum Verkehr mit Minderjährigen moralisch befürworteten. Und auch heute kann man herrlich darüber streiten warum Sex mit 16 jährigen straffrei aber Sex mit 15 Jährigen strafbar ist.

Ich bin absolut gegen solche Ideen und doch wundert es nicht, dass eine 68er Bewegung, eine Frauen- und Homosexualitätsbewegung alles in frage gestellt hat. Ich verteidige es nicht, ich sage nur, es war im historischen Kontext 1980 anders als heute. Du kannst nicht Sachverhalte vollkommen unterschiedlicher Themen von heute mit denen aus den 80/90ern vergleichen.

Die Grünen haben all diese Fragen erlaubt und am Ende die guten (Frauenrechte, Umweltschutz, Homosexualität etc) mitgenommen. Es gab auch mal eine empörte Mehrheit gegen Homosexualität, aber es wurde diskutiert und heute sind wir zum Glück viel weiter. Ich finde es richtig und nicht schädlich die Frage zuzulasen ob etwas "das schon immer so war" immer noch dem moralischem Empfinden von heute entspricht.

Gerade du, die du ja auch das vielbetonte "weiter so" kritisiert, musst dich doch freuen wenn Parteien wie die Grünen den Statusquo in frage stellen und offen diskutieren.

Ein paar millimeter, ja.
 
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