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Die neue Groko

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das liegt an deren Profil. Mit der Baerbock und den Habeck haben die eine junge Doppelspitze. Die Themen die die Grünen haben spricht viele Menschen an, gerade in Bayern und auch in BW.

Generell haben sich die Grünen gemacht, sich weiterentwickelt. Roth ist wie weg und auch Trittin. Zwei Figuren die die Partei geprägt haben auf Jahre. Cem Özdemir hat sich auch so langsam zurückgezogen. Jetzt sind neue Dabei. Hofreiter doer wie der heisst nicht zu vergessen.

Die Antwort ist garnicht so kompliziert. Die Grünen haben 90% der Ex-SPD Wähler aufgefangen. In einem Schiff, was so schnell sinkt will niemand mehr sitzen.

Ich glaube langsam, dass das abschmieren der SPD nicht am Programm oder den Politikern liegt die sie haben, sondern an dem was sie nicht haben, nämlich einen starken Politiker der eine starke Linie vorgibt. Martin Schultz war ja ein guter Anfang, aber man hat ihm in Reden und Wortgefechten einfach angemerkt, dass er alle geistige Kraft aufwenden musste um die vorher auswendig gelernten Satzbausteine sinnvoll einzusetzen. Und Andrea Nahles kann ich einfach 0 einschätzen. Ansonsten kenne ich einfach keine, weil sie nichts von sich geben was irgendwie nennenswert erinnerungswert ist.

Ich mag die FDP inhaltlich nicht. Sie hat sich seit ihrem abschmieren vor 6 Jahren inhaltlich kaum gewandelt, aber Christian Lindner schafft es aktuell einfach nur durch seine Art die Partei zurück in die Länderparlamente zu ziehen.
 
Ich glaube weniger, dass es an Personen als solchem liegt. Auch nicht an einer Machtgeilheit, die ist nichts neues und gibt es bei allen Parteien.

Ich glaube eher, dass es Menschen nervt, dass nicht mehr über Inhalte gesprochen wird. Wenn Söder's bester Satz war "Die CSU steht für Stabilität", dann hat er inhaltlich garnichts gesagt.

Die SPD genauso. Halbgare Diesel-Kompromisse, Einsatz für Braunkohle und zugleich für Klimaschutz, Rufen nach Umverteilung, aber keine Ahnung wie - die SPD blinkt in ihrem Ansatz, noch Volkspartei sein zu wollen, oft zu vielen Seiten - am Ende weiß keiner, wofür sie steht. Und auf Bundesebene scheint es normal geworden zu sein, dass die SDP reihenweise Personal in die "Schlangengrube" wirft. Steinmeier, Steinbrück, Schulz, Gabriel ... und Nahles steht auch nur noch weil sie eine Frau ist und dem erzwungenem Image passt.

FDP und Grüne treffen nicht immer meine Meinung (und sind ja auch sehr gegensätzlich), aber sie haben manchmal mehr Programm und weniger Personalstreitereien.
 
Ich glaube weniger, dass es an Personen als solchem liegt. Auch nicht an einer Machtgeilheit, die ist nichts neues und gibt es bei allen Parteien....

da kann ich dir nicht zustimmen. ich finde es macht einen großen Unterschied ob man an der Macht festhält der Macht wegen oder Macht beansprucht um etwas zu bewegen, zu verändern, zu verbessern.
 
da kann ich dir nicht zustimmen. Ich finde es macht einen großen Unterschied ob man an der Macht festhält der Macht wegen oder Macht beansprucht um etwas zu bewegen, zu verändern, zu verbessern.

Und heute ist das schlimmer als früher?
Kohl hing nicht an der Macht? 16 Jahre lang?
Schröder war doch ein absoluter Machtmensch.
Und Schmidt hat sich noch Jahrzehnte nach seiner Zeit als Kanzler auf Lebenszeit gesehen

Politiker kleben nicht mehr an der Macht als früher.
 
Welche Macht hat denn die SPD an der sie sich festklammert? Die SPD hat in der GroKo nichts zu sagen. Das Finanzministerium kann ohne die Stimmen der Union keine Abkehr von der Schwarzen Null vollziehen. Und das Aussenministerium ist für die SPD angesichts der derzeitigen Weltpolitik eigentlich nur ein Minenfeld mit wenig Chancen auf Erfolgsmomente.

Wenn das Macht sein soll, dann will ich nie mächtig sein.
 
Und heute ist das schlimmer als früher?
Kohl hing nicht an der Macht? 16 Jahre lang?
Schröder war doch ein absoluter Machtmensch.
Und Schmidt hat sich noch Jahrzehnte nach seiner Zeit als Kanzler auf Lebenszeit gesehen

Politiker kleben nicht mehr an der Macht als früher.

Macht ist Einfluss und Macht verändert Menschen. Niemand von denen will freiwillig gehen. Es seit denn sie werden vom Volk abgewählt wie Schröder damals.
 
Wenn die CSU clever ist, sägt sie Seehofer ab und ändert wieder ihre Strategie, fernab von psychisch Kranken-Regelungen und Populismus ... Nur, ich schreibe bewusst "WENN" 😉. Am Schluss war die CSU ja sogar den ganz konservativen Stammwählern zu krass und das will was heißen. Wo sie sich meiner Meinung nach verzockt haben: viele der treuen Wählerschaft sitzt halt in Kirchen, kirchlichen und sozialen Trägern und fand das dann nicht so gut, was Söder und Seehofer so vom Stapel gelassen haben ...

Die Grünen. Ja. Ich bin ehrlich, ich mag die jetzt nicht so arg, mit dem Hambacher Forst und dass sie dessen Zerstörung quasi mit durchgewunken haben, haben sie es bei mir gelinde gesagt verschissen und ihre eigenen Werte verraten. Und So viel kam von denen auch nicht und sie haben sich oft enthalten. Mir fehlt da ein bisschen der Schneid. Aber: mal abwarten, was jetzt mit der gewachsenen Wählerschaft von denen kommen wird. Besser als AfD & Co. sind sie allemal. Nur, ich denke, dass viele, die von der SPD enttäuscht waren, einfach zu denen rübergewechselt sind und das wäre dann die Frage, wie verdient aus eigener Leistung der Zuwachs an Prozente dann wirklich für die Grünen war.

So an sich bin ich sehr gespannt, was die CSU und SPD jetzt tun werden. Die hätten jetzt durchaus ein wenig die Chance, was für sich zu reißen, wenn sie Köpfe rollen lassen und Konsequenzen ziehen - und eben ihre Strategien und Haltungen überdenken. Gerade die SPD hat mich massiv enttäuscht, vor allem dann, als sie selbst anfing mit den extremen Überlegungen für Arbeitslose.

Aber klar: die Bevölkerung ist enttäuscht, fühlt sich in Stich gelassen und durch die Asyl- und Flüchtlingspolitik wird es nicht einfacher. Die Regierung muss sich jetzt sehr anstrengen und Geduld haben, um das zerstörte Vertrauen wieder zurückzugewinnen.
 
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