Ich habe gestern mit einer Freundin geredet, die in dem Bereich arbeitet. Also jeden Tag damit zu tun hat. Sie ist da schon sehr fair eingestellt und vernünftig. Ich habe sie gefragt, wie sie das alles aktuell sieht mit der Flüchtlings- und Asylantenthematik und sie meinte, es ist jetzt schon ganz furchtbar bei ihr auf der Arbeit. Sie sind so unterbesetzt, dass 200 Überstunden keine Seltenheit sind. Und die kann man dann sowieso wegen der massiven Unterbesetzung nicht wieder reinholen, also verfallen sie. Somit hat der Arbeitgeber viele Gratis-Arbeitskräfte und spart sich über diesen Weg auch Geld.
Sie sagt, der Unwille, sich richtig integrieren zu wollen, ist ein riesen Problem. Und der Respekt weiblichen Mitarbeitern gegenüber. Meine Freundin hat betont, dass nicht alle so sind. Sie hat bei sich auch die Leute sitzen, die fleißig Deutsch lernen und sich alle Infos holen, die sie bekommen können, welche Ausbildungen sie machen könnten. Sie hat auch schwer kriminelle Fälle. Drogendealen, das ist laut ihr ein riesen Problem bei uns. Die kassieren dann leider Geld ein vom Staat und verdienen sich dann viel Geld dazu über dealen. Viele Asylanten und Flüchtlinge sind der Polizei gut bekannt, aber die macht kaum was. Weil alles so brisant geworden ist, gibt es mehr Sicherheitspersonal. Ihr gegenüber sind Asylanten schon so schwer ausgerastet, dass sie die Polizei rufen musste. Weil sie bedroht wurde. Viele haben gesagt "Ich merke mir, wie du aussiehst und dann vergewaltige ich dich" oder "Ich werde herausfinden, wer deine Familie ist und dann töte ich die alle".
Es gibt auch die, die das eher im Kleinen machen. Da drückt sich das dann so aus, dass die sich z. B. weigern, mit ihr zu sprechen, weil sie eine Frau ist. Und die dann nur männliche Mitarbeiter sprechen wollen. Da hat sie jeden Tag welche bei sich sitzen.
Sie sagt, es werden weiterhin Stellen abgebaut und Gelder gestrichen. Sie versucht, in einen oder zwei Jahren (vielleicht auch schneller) auszusteigen und sich einen anderen Job zu suchen.