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Die neue Groko

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Grundsätzlich ist gegen eine Rente, die zwischen einem Mindestwert, von dem man leben könnte und auf die jeder Anspruch hat, der eine bestimmte Mindestzahl von Jahren gearbeitet hat, egal für welchen Lohn,
und einem Maximalwert, der nicht überschritten werden kann (wer mehr oder länger arbeitet, schenkt das Geld dem Staat) liegt, nichts einzuwenden, die Schweizer haben so ein System.
Nur darf es dann halt an festen Rücklagen (notfalls aus den Steuern finanziert) nicht fehlen, denn wie der Artikel klar sagt, auch die heutigen Steuerzahler kann man nicht unbegrenzt belasten, mit Steuern, sozialen Abgaben, Krankenkassen- und Rentenbeiträgen. Plus möglichst noch privater Altersvorsorge, für die im Moment keine Zinsen zu kriegen sind.

Daß das jetzige von-der-Hand-in-den-Mund-Umlage-System irgendwann zusammenbrechen wird, war eigentlich von Anfang an klar, da es sich um ein Pyramidensystem handelt, das von vielen Einzahlern und wenigen Geldempfängern lebt - da die Leute möglichst "sozialverträglich" bald nach Renteneintritt wegsterben sollen - als das System eingeführt wurde, war das auch so, da war die Zahl an Jahren zwischen Renteneintritt und Todesfall noch deutlich niedriger als heute!
Mit einer sinkenden Einzahlermenge "dank" Pillenknick und sinkender Geburtenzahlen und gleichzeitig wachsender Lebenserwartung hat man damals einfach nicht gerechnet.

Das Riesenproblem mit allen Pyramidensystemen ist, daß sie nicht ewig funktionieren. Irgendwann krachen sie alle zusammen.
 
Ungerecht hoch 10 alles.

Da kann doch nicht sein, dass die einen, verbeamtet, solche Vorteile denen gegenüber haben die es nicht sind und von daher zu den Ferien mal rausgeschmissen werden.

Und es geht um die die,en Beamten in den Ämtern!

Nirgendwo kann sich ein Arbeitnehmer so unfreundlich, unhöflich und ungefällig der Kundschaft gegenüber benehmen. Ohne Konsequenzen!

Die sind so überflüssig wie ein misthaufen. Obwohl der noch Sinn hat.

Woher weißt du eigentlich bei all den Ämtern wer dort verbeamtet ist?

Der "Misthaufen" im öffentlichen Dienst besteht zum größten Teil aus Angestellten. Das sind die freundlichen, merkst du doch bestimmt, oder? 😀

Und wenn du schon die Beamten in den Ämtern als so überflüssig einstuft, dann warte mal bis du die brauchst. Ohne Bauamt, Hygieneaufsicht, Ordnungsamt, Finanzverwaltung usw -auch wenn die noch so gehasst sind- läuft hier schnell nix mehr 😀
 
Selbst in der Finanzverwaltung findet man heute teilweise Angestellte, die also keine Beamten sind. Die haben normale Arbeitsverträge, häufig mit Teilzeitvereinbarung, sind aber in der reinen Tätigkeit den Beamten gleichgestellt. Waren anscheinend für den Staat günstiger.
 
Selbst in der Finanzverwaltung findet man heute teilweise Angestellte, die also keine Beamten sind. Die haben normale Arbeitsverträge, häufig mit Teilzeitvereinbarung, sind aber in der reinen Tätigkeit den Beamten gleichgestellt. Waren anscheinend für den Staat günstiger.
Die gibt es auch noch aus früheren Zeiten. Meine Tante ist so ein Fall. Als sie - sie ist jetzt kurz vor der Rente - eingestellt wurde, war es von den Konditionen her wohl noch günstiger sich als Angestellte einstellen zu lassen.

Daher haben das damals wohl einige getan.

Aber heute sieht es anders aus.
 
Also ich finde es erstmal gut dass das Thema Rente wieder stärker diskutiert wird. Das Gelbe vom Ei ist es noch nicht, aber die Diskussion ist in Gang getreten.

Was ich hier nicht so verstehe warum Andreas so angegangen wird.

Erstmal kann man sich ja selbst für eine Bematenlaufbahn entscheiden und, wenn dem nicht so ist, Ihm das auch gönnen.

So schwer da reinzukommen ist es auch nicht, denn viele junge Leute gehen lieber in die private Wirtschaft. Weil das lukrativer ist. Man mehr verdient und mehr zur Seite legen kann.

Privat krankenversichert sind übrigens nicht nur Beamte.

Falls ich mal zu „wenig“ Rente bekomme frage ich MICH, was da schief gelaufen ist und nicht die Beamten.

Aber an sich finde ich es gut, dass die Parteien sich nun Gedanken machen.

Und Du Andreas musst Dich nun schön bedanken für den Beitrag, ich zahle ja schließlich Deine Rente 🙂
 
@Insta: 😀

Wenn man einen Beamten, der seine 40 Jahre ableistet, und einen vergleichbaren Beruf in der freien Wirtschaft, sagen wir Steuerberater, Gemeindeangestellten oder andere buchhalterische Tätigkeit, ebenfalls 40 Jahre, samt allen anderen Bedingungen, die sich unterscheiden (Lohnsteuerpflicht auch auf Pensionen, Unterschiede bei der Krankenversicherung, Mit- oder Nichtmitfinanzierung von Kindern etc.) hochrechnet und vergleicht, kommt am Ende so ziemlich das gleiche heraus.

Mit einem chronischen Geringverdiener mangels Ausbildung, Handwerker (der immer die Chance hat, sich z. B. zu spezialisieren, selbständig zu machen und einen eigenen Betrieb aufzuziehen) oder einer Frau mit langen Berufsausfallzeiten wegen Familienarbeit läßt sich kein vernünftiger Vergleich machen.
Weshalb Beamtenbashing so witzlos ist wie sonstwas, denn wer Beamter hätte werden wollen, hätte sich einfach bewerben können. Einen halbwegs tauglichen Schulabschluß vorausgesetzt, und das ging zu meiner Schulzeit sogar mit Realschulabschluß, im Einfachen Dienst (glaube ich) sogar mit gutem Hauptschulabschluß (Hauptschule war damals noch nicht "die neue Förderschule", ist schon ein paar Jahrzehnte her).
 
Es gab ja mal vor Jahren den Versuch, die deutschen Wasserwirtschaften zu "privatisieren", statt den Gemeinden wie bisher in Eigenregie zu überlassen. Was auf Verhältnisse wie in England rausgelaufen wäre, wo ausländische Konzerne, die irgendwo in Hongkong oder sonstwo sitzen, die Rechte aufkauften, die Verbraucherpreise um ein mehrfaches erhöhten, sich aber nie um Wartung und Sanierung der uralten Wasserleitungen kümmerten oder investierten, mit dem Ergebnis von mieser Wasserqualität und häufigen Wasserrohrbrüchen.

Ein Versuch, der zum Glück damals unterbunden wurde, denn besser als die momentane Qualität in manchen Städten (Nürnberg, München, da ist das Trinkwasser besser als manches gekaufte Tafelwasser in Flaschen) geht nicht und schon gar nicht über ausländische Konzerne, die nur den Profit im Kopf haben. Was (geschmierte?) Politiker dann als "Privatisierung" verkaufen möchten.
Im Notfall hat die jeweilige Gemeinde dann eben eine eigene, "private" Firma zum Zweck der regionalen Wasserversorgung gegründet, mit vorausgesetzten Bewerbungsbedingungen, die kein Ausländer hätte erfüllen können.
 
[h=2]Bald mehr als zehn Stunden am Tag arbeiten? Unions-Politiker wollen Schutz-Regel kippen[/h]
Seit gut 100 Jahren gilt in Deutschland fast durchgängig die Höchstarbeitszeit von zehn Stunden pro Tag. Unions-Politiker wollen sie nun kippen - wegen „Konjunkturrisiken“.

Berlin - Eine einflussreiche Gruppe in der Union arbeitet offenbar auf das Aus für eine wichtige Regel des Arbeitnehmerschutzes hin: Die Mittelstandsvereinigung von CDU und CSU will am kommenden Montag ein Arbeitspapier verabschieden, das unter anderem die Abschaffung der Höchstarbeitszeit von zehn Stunden pro Tag für Angestellte vorsieht. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus.

https://www.merkur.de/politik/cdu-c...iWcZDS7EQhSbVqbgkQb_KmARBSmdC1pwSw_3X5HxD4O7c


Das sagen die Richtigen, die noch nie gearbeitet haben. Wenn es nicht so traurig und beschämend wäre...
 
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