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Die neue Groko

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Und der perfideste Mundtotspruch ist "warum biste nicht selber Beamter geworden". hehe😛

Da kann man nichts mehr sagen.:mad::uebel:

Als hätten Menschen keine unterschiedlichen Voraussetzungen, Lebensumstände...

da fehlen mir die Worte.

Man kann sich vorstellen, wie da geredet wird im Amt..
 
Du sprichst zwei Bereiche an (öffentlicher Dienst und Bundeswehr), die in den letzten 10 Jahren extrem zusammengestrichen wurden.

Gespart wurde fast überall. Schau dir doch den gesamten öffentlichen Sektor an. Es fehlt an Polizei und die Bundeswehr betreibt Mangelwirtschaft um auch nur ein einziges Transportflugzeug in die Luft zu kriegen und der ö.D. hat auch alles mitgenommen (von der Erhöhung der Renteneintrittsalters, Erhöhung der Wochenarbeitszeit, Streichung von Weihnachts- und Urlaubsgeld bis massiver Stellenstreichungen.

Ich finde die Neid-Debatte falsch und ich finde es erstaunlich, dass dir gerade die o.g. Bereiche zum Sparen einfallen. Ich bin Bundeswehrsoldaten eher dankbar, dass sie den Job tun. Du könntest die Steuerpolitik beklagen, Gehaltsunterschiede, Geld für Migration und Subventionen. Du könntest kritisieren, dass Deutschland nicht genug investiert, Überschüsse spart ...

Ich habe keinen Neid. Ich gönne jedem nach 35 Jahren eine Mindestrente. Soweit die Grundrente nur zehn Prozent über dem regionalen Grundsicherungsbedarf liegt, ist sie auch finanzierbar. Es packt das Übel aber nicht an der Wurzel, denn viele erreichen nicht die 35 Jahre - sei es Arbeitslosigkeit oder Minijobs ohne Renteneinzahlung.

Meine Mutter beispielsweise hat von 18 bis 50 mit einigen Unterbrechungen durch Arbeitslosigkeit etwa 30 Jahre gearbeitet. Danach fand sie keine Vollzeitstelle mehr und wollte das eigentlich auch nicht mehr .... Sie jobbte hier und da, selten rentenversicherungspflichtig und wird vermutlich nicht auf 35 Jahre kommen. Und was würde es ihr auch groß helfen? 10% mehr als Hartz 4 wenn sie 67 wird... super... und bis dahin? Wir reden von Menschen, die im Alter nur noch schwer Vollzeit Arbeit finden und vielleicht schon 10 Jahre Hartz 4 kriegen. Und die sollen sich freuen ab 67 dann 10% mehr zu bekommen!? Von mir aus, nix dagegen, aber "verloren" haben diese Menschen oft schon lange vorher. Und sie müssten vorher einen Weg raus aus Hartz 4 gezeigt bekommen.


War vielleicht nicht das Beste Beispiel. Ist mir gleich in den Kopf gekommen, weil da aktuell wieder was dazu gelesen habe.

Ich selber finde ja die 35 auch schlechter Witz. Ich werde diese nämlich vermutlich nicht erreichen. Aktuell sieht es so aus, das ich mir von den paar Kröten Rente nicht mal meine Miete zahlen könnte. Mein Plan fürs Alter sieht so aus, das ich mir vermutlich den Strick nehmen werde und versuche aktuell so gut es geht zu leben und versuche meine kleine Träume und Wünsche zu erfüllen.
 
Und dass dir 71 Prozent Pension vom LETZTEN gehalt zustehen und mir 40 % von meinem ganzen Leben, die auch noch unsicher sind in der Zukunft ween eurer Pensionen.

Aktuell sind es 71,5 und 48.
Genau das kotzt mich so derbe an.

Würden ALLE AUSNAHMSLOS (auch unsere Politiker) in die Kassen einzahlen, wäre für jeden genug da!
 
p.s. interessanter fände ich zudem wenn du auf das Thema "Mindestrente" eingehen würdest. Denn auch wenn du es mir nicht glaubst, gerechte Renten und soziale Gerechtigkeit sind Themen, die mich und die meisten hier interessieren.

Das ist mein Reden.

Auch ich mit meinen läppischen 35 Arbeitsjahren werde eine scheiss Rente bekommen, da nützt es mir auch null, dass ich gut verdiene, das ist alles weg an dem Tag, wo ich nicht mehr arbeite.

Ich kann diese Debatte nicht anhören.

Das ist so typisch haha das bekommt ihr eh nicht.

Mir tut das richtig weh, wenn so ein Lindner lapidar sat, dass die, die zu Arbeitszeiten schon wenig bekommen haben, das dann auch als Rentner nicht anders verdienen.

Mir wird nur noch schlecht bei dieser Debatte.

DAS nenne ich Neid, und zwar auf die widerlichste Art, nämlich den Minderpriviliierten NICHTS zu gönnen.
 
Aktuell sind es 71,5 und 48.
Genau das kotzt mich so derbe an.
Und für die 71 % müssen bis in die Grube voll die Lohnsteuern abgedrückt werden (bei normalen Rentnern nur für den anteiligen Zinsertrag, und den frißt meistens voll der Freibetrag), dazu kommen die Beiträge zu den privaten Krankenkassen, die´s vom Lebendigen nehmen, während des Arbeitslebens mußten schon Kinder wenn vorhanden extraversichert werden, da die bei Beamten nicht kostenlos mitlaufen, und auch sonst gibt´s noch einige Unterschiede.
Fürs Beamtenbashing gibt es garantiert noch irgendwo einen Uralt-Thread, den man wieder aufleben lassen kann. 🙄
 
Andreas, ich kann doch auch noch Mitgefühl für Leute, die im Job ausenützt werden, aufbringen und Ungerechtigkeiten benennen. Auch wenn sie mir selber nicht zustossen.

Das Schlimme bei dir ist, dass du es anscheinend ok findest, dass so eine 2 Klassengesellschaft besteht.

Und dass dir 71 Prozent Pension vom LETZTEN gehalt zustehen und mir 40 % von meinem ganzen Leben, die auch noch unsicher sind in der Zukunft ween eurer Pensionen.

Und das ist aber ein Fakt.

Der Staat hat keine Vorsorge getroffen dafür, wenn 2025 Milliarden für eure Pensionen gebraucht werden.

Die zahlen wir Rentner.

Ich kann dir meine persönliche Pension vorrechnen und mit einer equivalenten Rente vergleichen. Habe ich hier übrigens auch schon mehrfach gemacht. Ich weiß, dass du mir nicht glaubst und keiner Quelle, die ich hier poste.

Wenn ich als Tarifbeschäftigter angestellt wäre und bis 67 arbeite, würde ich ähnlich viel bekommen wie heute als Beamter. Wer halbwegs gut verdient und lange arbeitet, hat keine Altersarmut zu fürchten, weder der Beamte noch der Angestellte. Der Knackpunkt für Altersarmut ist
A) geringe Beschäftigungszeiten und
B) ein geringes Einkommen
gesteigert durch ein niedriges Rentenniveau.

Das könnte man durchaus bekämpfen.
Z.B. durch stärkere Gewerkschaften, Ausdehnen der Tarifbereiche, Erhöhung des Mindestlohnes, besseren Kündigungsschutz, Verbot der Leiharbeit .... Nur: Das alles will die Wirtschaft nicht, also macht es die Politik nicht.

Die Wirtschaft will das Lohn- und Rentenniveau drücken. Weißt du wie schlecht das Lohnniveau in Deutschland gemessen an unserer Wirtschaftskraft ist? Du willst Beamten was weg nehmen? Warum? Forder doch mal lieber, dass Unternehmen überhaupt mal fair entlohnen. DIE haben das große Geld und die Wirtschaftskraft!

Du könntest glatt bei den neoliberalen FDPlern anfangen mit deiner Forderung um Sparen bei den Beamten. Die FDP ist schon lange dafür, dass man den Staatsapparat weiter "verschlankt" und der Wirtschaft liberaler entgegensteht.
 
Der Knackpunkt sind 71 Prozent Pension vom letzten gehaLT versus ein paar 40 Prozent Rente vom Durchschnitt vom ganzen Leben.

2 Klassengesellschaft.

Von eurer PKV fange ich garnicht erst an.

Und wenn ich in Rente gehen werde, ist genau der Zeitpunkt, wo Milliarden für neue Pensionen gebraucht werden.

Und wer zahlt die???
 
Würden ALLE AUSNAHMSLOS (auch unsere Politiker) in die Kassen einzahlen, wäre für jeden genug da!
Die Politiker wären als einzelne Hanseln nur ein Tropfen auf den heißen Stein. So viele davon gibt´s (zum Glück) nicht.

Bei den Rentenkassen geht es dummerweise nicht nur um die Einzahlungen, sondern auch um die Auszahlungen, denn die Beamten, die jetzt schon in Pension sind oder bald reinkommen, haben sich Ansprüche erwirtschaftet, die die Rentenkasse sofort sprengen täten, wenn man sie daraus finanzieren müßte.
Der dumme Staat hat es nämlich jahrzehntelang versäumt, Rücklagen in vernünftiger Höhe dafür anzulegen, obwohl ein sogenannter "Gehaltsverzicht" in Höhe von 7 % des Bruttogehalts als "Arbeitnehmerbeitrag" schon in den 60er Jahren vereinbart wurde, aber dieses Geld ist einfach als "Buchgeld" versickert, hat sich in Luft aufgelöst, dafür wurde nie was zurückgelegt.
Erst in den 90er Jahren, als mehr und mehr Beamte ins verdächtige Alter kamen, bekam man langsam kalte Füße und dachte an Rücklagenbildung, die aber bis heute viel zu mickrig sind.
Und so viel Geld, die Rentenkasse adäquat aufzupolstern, daß es auch für die Beamten reicht, hat die Staatskasse nicht. 🙄
Sonst wäre eine Überführung auch der Beamten ins normale Rentensystem kein Problem. Aber das könnte man allenfalls mit den Beamten machen, die gerade erst im Staatsdienst anfangen, für alle älteren ist der Rentenzug abgefahren.
 
Der Knackpunkt sind 71 Prozent Pension vom letzten gehaLT versus ein paar 40 Prozent Rente vom Durchschnitt vom ganzen Leben.

Das ist Blödsinn, sorry, kann ich nicht anders sagen. Beide System berechnen sich vollkommen unterschiedlich.

Rente berechnet sich an einem Punktesystem, das von der Einzahlungsdauer und -höhe abhängt. Dazu kommen Punkte für Erziehungszeiten und in vielen Fällen zusätzliche Zahlungen wie eine Betriebsrente.

Ihr vergleicht Äpfel mit Birnen.
 
Das ist Blödsinn, sorry, kann ich nicht anders sagen. Beide System berechnen sich vollkommen unterschiedlich.

Rente berechnet sich an einem Punktesystem, das von der Einzahlungsdauer und -höhe abhängt. Dazu kommen Punkte für Erziehungszeiten und in vielen Fällen zusätzliche Zahlungen wie eine Betriebsrente.

Ihr verleicht Äpfel mit Birnen.

Boah Andreas. Wenn du wenigstens so viel wärst, zugeben zu können, wie bevorzugt du lebst als Beamter, wie ungerecht das ist, aber dann noch hier ein Zeug schreiben das keinen Tatsachen entspricht...

Stand jetzt gilt: Das Rentenniveau soll bis 2030 auf 43 Prozent absinken, während das Pensionsniveau weiter bei 71,75 Prozent liegt. Und das ist nur eines von vielen Privilegien der Beamten, die am Ende der Steuerzahler finanzieren muss.

https://www.focus.de/finanzen/alter...ruhestand-wer-soll-das-zahlen_id_8219726.html
 
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