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Die neue Groko

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Für weitere Antworten geschlossen.
Ich glaube, es ist langfristig nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich unvermeidbar von fossilen Energieträgern Abstand zu nehmen.

Öl, Kohle und co sind nicht nur begrenz vorhanden, sie werden auch mit der Zeit teurer und wir machen uns politisch von Ländern abhängig, die uns beliefern. Die größten Förderer von Erdöl sind beispielsweise Russland und Saudi-Arabien.

Wenn man nun bedenkt, wie viel rund um die Welt transportiert wird, kommt man eher zum Schluss dass fossile Energie in Form von Benzin und Diesel viel zu billig ist und höher besteuert werden sollte während Arbeit vielleicht zu hoch besteuert ist. Kann es denn sein, dass es billiger ist, etwas in China zu produzieren und Xtausend Kilometer zu transportieren, noch Zölle zu bezahlen als es hier lokal herzustellen?

Ob wir wollen oder nicht, die Zeit wird kommen, in der Umweltverschmutzung in Form von Verbrauch fossiler Energieträger teurer wird. Die Frage ist nur ob wir darauf warten oder rechtzeitig Alternativen suchen.

Was willst du denn damit sagen?
Die Sonne ist für Menschen auch nur zeitlich absehbar begrenzt erträglich.
Wenn man so denkt, sollte man sich schon einmal bei Amazon Raumschiffe aussuchen.

Oder sollen Reiche Öl verbrauchen dürfen und Arme nicht?
Steuern sind immer ein sehr ungerechtes Lenkungsmittel, weil Einkommen ja unterschiedlich verteilt ist.
Zudem zahlen gerade Arme den Reichen die Rendite für überhöhte Strompreise.

Oder man könnte doch tatsächlich mal den Hauptluftverschmutzer besteuern, das Flugzeug.
Es gibt nämlich keine Flugbenzinsteuer.

Und wenn du die Arbeit aus Fernost hier wettbewerbsfähig machen willst, dann musst du auch die gesundheitsgefährdenden Bedingungen ohne Arbeitsschutz importieren, der Transportpreis ist es nämlich nicht.
Und Arbeit wird nur so besteuert, weil hohes Einkommen und Überreichtum nicht besteuert wird, und wenn, dann nur ungenügend.
Und viel Spaß damit dies auf dem Arbeitsmarkt das durchsetzen zu wollen.
 
Was willst du denn damit sagen?
Die Sonne ist für Menschen auch nur zeitlich absehbar begrenzt erträglich.
Wenn man so denkt, sollte man sich schon einmal bei Amazon Raumschiffe aussuchen.

Oder sollen Reiche Öl verbrauchen dürfen und Arme nicht?
Steuern sind immer ein sehr ungerechtes Lenkungsmittel, weil Einkommen ja unterschiedlich verteilt ist.
Zudem zahlen gerade Arme den Reichen die Rendite für überhöhte Strompreise.

Oder man könnte doch tatsächlich mal den Hauptluftverschmutzer besteuern, das Flugzeug.
Es gibt nämlich keine Flugbenzinsteuer.

Und wenn du die Arbeit aus Fernost hier wettbewerbsfähig machen willst, dann musst du auch die gesundheitsgefährdenden Bedingungen ohne Arbeitsschutz importieren, der Transportpreis ist es nämlich nicht.
Und Arbeit wird nur so besteuert, weil hohes Einkommen und Überreichtum nicht besteuert wird, und wenn, dann nur ungenügend.
Und viel Spaß damit dies auf dem Arbeitsmarkt das durchsetzen zu wollen.

Dem widerspreche ich nicht. Natürlich gehören die Hauptluftverschmutzer besteuert, auch Flugzeugkerosin. Für meinen Geschmack ist es längst viel zu billig geworden rund um die Welt zu reisen. Flugzeuge, Transport- und Kreuzfahrtschiffe sind riesen Umweltverschmutzer.

Steuern sind dabei aber ein Schlüsselelement. Wie will man Menschen dazu bringen ökologischer zu handeln? Richtig über Geld. Es ist eben leider wahr: Viele kaufen sich erst dann ein Auto, das weniger Benzin verbraucht, wenn Benzin teurer wird.

Natürlich muss das sozialverträglich sein. Man darf nicht Benzin horrende versteuern und Flugzeugkerosin gar nicht. natürlich muss der Mensch noch genug Geld haben um mit Benzin zur Arbeit zu kommen. Aber Benzin nach wie vor eher billig. Trotz Ökosteuer und viel Gemecker, man muss bei uns für den Kauf eines Liters Benzin kaum länger arbeiten als in den 50er-Jahren. Umweltbelastung ist nach wie vor für Arme und Reiche relativ billig.
 
Ich glaube, es ist langfristig nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich unvermeidbar von fossilen Energieträgern Abstand zu nehmen.

Öl, Kohle und co sind nicht nur begrenz vorhanden, sie werden auch mit der Zeit teurer und wir machen uns politisch von Ländern abhängig, die uns beliefern. Die größten Förderer von Erdöl sind beispielsweise Russland und Saudi-Arabien.

Wenn man nun bedenkt, wie viel rund um die Welt transportiert wird, kommt man eher zum Schluss dass fossile Energie in Form von Benzin und Diesel viel zu billig ist und höher besteuert werden sollte während Arbeit vielleicht zu hoch besteuert ist. Kann es denn sein, dass es billiger ist, etwas in China zu produzieren und Xtausend Kilometer zu transportieren, noch Zölle zu bezahlen als es hier lokal herzustellen?

Ob wir wollen oder nicht, die Zeit wird kommen, in der Umweltverschmutzung in Form von Verbrauch fossiler Energieträger teurer wird. Die Frage ist nur ob wir darauf warten oder rechtzeitig Alternativen suchen.

Also es ist schon sehr richtig, dass man sich bezüglich des Ersatzes fossiler Brennstoffe langfristig Gedanken machen sollte. Ich weiß nur nicht, ob dass Geschrei nach sofortigem Kohleausstieg wirklich notwendig ist. Also warum nutzt man diese fossilen Brennstoffe nicht, so lange, bis ein effizienter, bezahlbarer Ersatz gefunden ist. Meiner Meinung bedarf es doch nur einer besseren und umweltfreundlicheren Technologie zur Nutzung der Vorräte. Alles schimpf, aber niemand fragt mal, warum es nicht möglich sein soll, Kohlekraftwerke mit speziellen Filtern auszustatten, damit die Nutzung umwelttechnisch vertretbar ist. Bei der Müllverbrennung klappt es doch auch - und was da alles verbrannt wird, möchte ich nicht wissen.
Auf Öl wird ja auch nicht verzichtet, obwohl auch ständig die Gefahr besteht und genügend schon passiert ist (Tankerunglücke, Pipelinedefekte usw.), dass man damit auch Umweltkatastrophen verursachen kann.

Es fehlen langfristige Konzepte, alles was passiert sind nur übereilte, zum Teil damit sehr teure Notlösungen.
Darüber sollten unsere Politiker mal nachdenken.
 
😀


_______________________

Thema Datenklau

Na jetzt wissen die Politiker mal, wie man sich fühlt, wenn man seiner Daten beraubt wird.
Als Facebook und WA das machte, mit Cambridge Analytics (weiß nicht ob richtig geschrieben) und Daten abgriff, da hat sich keiner von den Politikern gerührt.
Auch wenn es sich ein wenig anders verhält, das Prinzip "Datenklau" ist gleich.

Fühlt sich scheiße an, ganz sicher.

Vielleicht bekommen sie jetzt mal Mitgefühl für all die Menschen, die betroffen waren und in vielen anderen Situationen im Leben es noch sind.

Nein es ist keine Schadenfreude von mir, sondern einfach nur eine Beruhigung, das die betroffenen Politiker sich mal des Ausmaßes bewußt werden.
Vielleicht fällt ihnen mal auf, das es Wege geben muß die absolut sicher sein müssen, so eine Art Sandbox für sensible Daten, und jeder der dagegen verstößt, zur Vernunft gebracht werden muß.

Und das es eben sicherer ist wenn unsere Krankendaten nicht auf einem Chip gespeichert werden. und wie leicht knackbar das alles ist.
Und viele Informationen mehr........und mehr.....im Internet gibt es keine Sicherheiten, alles ist möglich.
 
https://www.heise.de/tp/features/AR...EUR-hoeher-als-bei-DAX-Konzernen-4260410.html


Zitate aus Artikel:

So soll die Leiterin des RBB, Dagmar Reim, neben der gesetzlichen Rente eine betriebliche Pensionszahlung von rund 12.000 € monatlich erhalten - fast so viel wie Ex-Altkanzler Helmut Kohl erhielt (12.800 €).

2018 erzielte nach KEF ein ARD-Angestellter im Durchschnitt eine Gesamtvergütung von 113.064 € jährlich oder 9.422 € monatlich (siehe Tabelle zusammengestellt aus KEF-Angaben). Dieser Betrag setzte sich aus 7.717 € Gehalt und 1.705 € Zuführung zu den Pensionsrückstellungen zusammen, aus denen seine zukünftige Betriebsrente gespeist wird.

1. Sie ist zweimal höher als das durchschnittliche Bruttoarbeitsentgelt in der gesetzlichen Rentenversicherung, das 2018 bei 37.873 € lag. Wird hier aus Gründen der Vereinheitlichung eine monatliche Lohnnebenkostenpauschale des Arbeitgebers von 35% dazugerechnet, kommen wir im Bundesdurchschnitt auf 51.130 € jährlich oder 4.260 € monatlich.

In jedem Konzern stehen die Gehaltsstrukturen zur Disposition, wenn ernsthaft restrukturiert wird. Wer definiert eigentlich, was der "öffentliche Auftrag" ist, der die Kostendimension bestimmt? Spart die Anstalt vielleicht zu viel an der Qualität (wenig Eigenproduktion, viel Wiederholung), um die Traumvergütungen bezahlen zu können? Vielleicht wäre der ARD-Chef Wilhelm besser beraten, nicht mit der Verfassungsklage zu drohen.

🙄 Ich werde es nicht müde zu schreiben: für Dokumentationen, gut recherchierte und unabhängige Berichterstattung usw. zahle ich echt gerne und finde das auch wichtig. Aber so für den Rest ... Ich glaube, wenn man mal den Luxus einstampfen würde, dann würden die Beiträge auch wesentlich geringer ausfallen.
 
https://www.heise.de/tp/features/AR...EUR-hoeher-als-bei-DAX-Konzernen-4260410.html



Zitate aus Artikel:









🙄 Ich werde es nicht müde zu schreiben: für Dokumentationen, gut recherchierte und unabhängige Berichterstattung usw. zahle ich echt gerne und finde das auch wichtig. Aber so für den Rest ... Ich glaube, wenn man mal den Luxus einstampfen würde, dann würden die Beiträge auch wesentlich geringer ausfallen.




Einfach nur pervers und dann wollen die noch mehr Geld von uns haben. Ich kotze im Strahl....
https://www.zdf.de/zdfunternehmen/2...Nj-T7p04DQUHwKUv-RGFTOW7m9h7GDpEotH0M1zjFC1ss
 

Die zentrale Aussage:

2018 erzielte nach KEF ein ARD-Angestellter im Durchschnitt eine Gesamtvergütung von 113.064 € jährlich oder 9.422 € monatlich (siehe Tabelle zusammengestellt aus KEF-Angaben). Dieser Betrag setzte sich aus 7.717 € Gehalt und 1.705 € Zuführung zu den Pensionsrückstellungen zusammen, aus denen seine zukünftige Betriebsrente gespeist wird.

deutet an, bei ARD und co würden die Mitarbeiter 9.422 € im Monat bekommen.
Verglichen wird das mit DAX Konzernen, deren Mitarbeiter deutlich weniger bekämen.

Nun möchte ich garnicht den öffentlichen Rundfunk verteidigen, denn auch aus meiner Sicht verdienen viele dort zu gut, aber dennoch bitte nicht ohne Nachdenken solche Zahlen schlucken.

Der Artikel spricht von 7.717 € also monatliche, also 92.600 als jährliche Gehaltszahlung.
Warum jetzt ein DAX Konzern als vergleich herangezogen wird ist doch vollkommen hirnrissig. Wahrscheinlich sind beim DAX Konzern noch die Teilzeit-Putzfrauen in dem Durchschnittsgehalt drin ...

Sinnvoll ist ein vergleich mit anderen Journalisten, also ähnlichen Berufsfeldern. Dies verdienen bei renomierten Sendern und Printmedien 60.000-72.000 €
Entnimmt man aus der Gesamtsumme des ARD die Topgehälter (die wirklich zu viel bekommen) bekommt der "normale" ARD journalist vermutlich ähnlich viel wie ein anderweitig gut bezahlter Journalist.

Das ARD veröffentlich im übrigen auch die Gehälter:
Gehälter und Vergütungen in der ARD

Die Einsteigsgehälter sind meiner Meinung nach dabei keineswegs zu hoch, allenfalls die späteren Erfahrungsstufen scheinen etwas zu gut bezahlt.
Die Besonderheit bei öffentlich rechtlichen Rundfunk dürfte dabei
A) zum einen ein hohes Durchschnittsalter (und damit teuere Erfahrungsstufen) und
B) eine echte tarifgleiche Bezahlung von Frauen sein. Vor allem die Privatwirtschaft "spart" nämlich noch gerne mal am Einkommen des weiblichen Geschlechts...

Mein Fazit: Ja der ÖR könnte deutlich sparen und verschlankt werden. 80% des Programmes ist für mich auch überflüssig. ABER die reißerischen BILD Zeitung Schlagzeilen sind es nicht wert. Die Artikel deuten an, dass die ARD Mitarbeiter doppelt und dreifach so viel kriegen und alles schrecklich wäre, dabei liegen die Gehälter 10-20% über dem Durchschnitt und teilweise ist das vernünftig begründbar.

Meine ganz persönliche Meinung dazu: Wenn man überdurchschnittliche Löhne sieht, warum dann die Reaktion dass diese zu hoch sind? Warum nicht sagen: Woanders sollten die Löhne AUCH so hoch sein. Es gibt viele Berufe, in denen aus meiner Sicht zu wenig bezahlt wird.

Wenn die ARD einem Grafikdesigner im Durchschnitt 4.000 € brutto zahlt und Sat 1 nur 2.500, muss ich ehrlich sagen: Das ist ein guter Beruf, mit viel Wissen, qualifiziertem Abschluss, Hochsschulstudium etc, ich finde es schrecklich wenn Sat 1 diese Leute so abspeist.

Ist der ARD zu teuer? Ja, aber im gleichem Atemzug: Anderswo wird zu wenig bezahlt.
 
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