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Die neue Groko

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Die CSU hat 25,4 % ihrer Wähler verloren.

Was muss denn geschehen, damit ein Parteioberer wie Seehofer oder Söder gehen muss? Eine "gedopte" Doktorarbeit?

Unfähigkeit - unabhängig von jeglichem Wahlergebnis - müßte schon reichen.

Übrigens schließe ich eine Koalition von CSU und Grünen aus. So distanziert wie Habeck gestern gesprochen hat!
 
CSU und SPD haben ja bald nichts mehr zu verlieren....

Spiegel online tittelt:
csu verliert wähler an grüne und afd
spd an alle


Die Verluste von CSU (und CDU national) kann ich verstehen. FDP ist wiedererstarkt, AfD belegt konservative Themen und die CDU hat Fehler gemacht.

Was mich eher überrascht, ist das Abstürzen der SPD. Selbst nach Söderle's "Mondfahrt" wanderten die Menschen nur zu den Grünen, warum nicht zur SPD? Die Frage muss sich die SPD stellen.

Ich will keine Werbung für grün machen, aber mit pro Europa, pro Umwelt, pro Integration, pro Bildung etc. haben die Grünen vermutlich gemacht, was SPD und CDU/CSU verlernt haben: FÜR etwas sein.
 
Mein vorläufiges Fazit:

Die SPD ist tot und wird es mindestens für zwei Jahrzehnte bleiben.

Das Führungspersonal der CSU hat erhebliche Schwächen.

Seehofer als "Vater aller Probleme" soll weiterhin sein Unwesen treiben um die CSU noch weiter zu demontieren und die Politikverdrossenheit zu steigern. Als Nebeneffekt stützt er damit die AfD. Das ist Politik verkehrt. Man darf sich fragen, was es bedeutet, dass solche Leute an der Spitze der CSU stehen.

Die Grünen werden meines Erachtens überbewertet. Wenn Habeck weniger Haare hätte, hätten die auch weniger Prozente eingefahren 😉.

Ich befürchte, dass für die AfD noch Luft nach oben ist. Eigentlich haben wir in unserem Land mehr Dumme als es die 10 % vermuten lassen.

Die Linken (für mich die derzeit wählbarste Partei) konnten sich um 275% steigern (von 1,2 auf 3,3).

Die FDP braucht keiner, außer Lindner.
 
Die FDP braucht keiner, außer Lindner.

Die FDP ist eine rechtskonservative Partei, rechts der CDU.
Ob man sie mag oder nicht, sie gibt wirtschaftsliberalen und sehr rechtlich konservativen eine Stimme.

So vertritt die FDP eine stringente Einwanderungspolitik, die deutlich den Kurs merkels kritisiert. Zitat von der FD Homepage:

In der Flüchtlingsfrage zeigt sich die Große Koalition nach wie vor zerstritten und auf europäischer Ebene ist keine Einigung in Sicht. Nach einem weiteren erfolglosen EU-Gipfel im Februar verlangte FDP-Chef Christian Lindner, Deutschland müsse die Dublin-III-Regelung wieder konsequent anwenden und Asylbewerber, die über sichere Drittstaaten kämen, an der Grenze zurückweisen. Er verurteilte den Kurs der Kanzlerin: Merkel habe die Bundesrepublik in Europa isoliert. Lindner forderte das Ende des deutschen Sonderweges sowie ein Einwanderungsgesetz mit klaren Kriterien. Auch die Schaffung einer europäischen Grenzpolizei zum gestärkten Schutz der EU-Außengrenzen sei notwendig.

Ich glaube es ist ein Fehler gewesen die FDP zu ignorieren. Heute macht die AfD ein ähnliches Programm (neoliberal, Grenzschutz, konservativ) und hat großen Erfolg.

Klar ist die FDP auch selber an ihrem zwischenzeitlichen Untergang Schuld gewesen, aber die Partei hat ihre Wählerschaft. Nicht jeder Wähler wählt ausschließlich aus sozialen Gründen.

Mag auch sein, dass deswegen Menschen grün wählen. Die Grünen lösen nicht alle Probleme, aber das was sie angehen, klingt glaubhaft.

Die CSU versucht die "rechte Flanke" zu schließen, sozial zu wirken und träumt von Söderchens Mondfahrt. Nebenbei streitet sie sich mit der CDU. FDP und Grüne haben Programm, CSU hat Personalstreitigkeiten.
 
Mein vorläufiges Fazit:

Die SPD ist tot und wird es mindestens für zwei Jahrzehnte bleiben.

Das Führungspersonal der CSU hat erhebliche Schwächen.

Seehofer als "Vater aller Probleme" soll weiterhin sein Unwesen treiben um die CSU noch weiter zu demontieren und die Politikverdrossenheit zu steigern. Als Nebeneffekt stützt er damit die AfD. Das ist Politik verkehrt. Man darf sich fragen, was es bedeutet, dass solche Leute an der Spitze der CSU stehen.

Die Grünen werden meines Erachtens überbewertet. Wenn Habeck weniger Haare hätte, hätten die auch weniger Prozente eingefahren 😉.

Ich befürchte, dass für die AfD noch Luft nach oben ist. Eigentlich haben wir in unserem Land mehr Dumme als es die 10 % vermuten lassen.

Die Linken (für mich die derzeit wählbarste Partei) konnten sich um 275% steigern (von 1,2 auf 3,3).

Die FDP braucht keiner, außer Lindner.

Bei der SPD stimme ich Dir zu.

Ob Seehofer bleibt, ist jetzt für mich DIE Frage. So einfach wird er nicht gehen. Man darf gespannt sein.

Die ADF wird in Bayern keine Rolle spielen. CSU und Freie Wähler sind so konservativ, ich denke nicht, dass in Bayern zukünftig mehr die AFD wählen.

Beachtlich finde ich die Grünen, die ich bundesweit aufgrund Ihrer Asylpolitik nicht wählen würde. Deren Personal macht in Bayern einen richtig guten Eindruck. Genau DAS fehlt allen anderen Parteien. Ich sehe die Partei gut aufgestellt für die Zukunft.

Die FDP ist wieder drin, das ist auch gut.

Die Steigerung von 275% bei den Linken find ich witzig. Rechnerisch richtig. Aber statt absolut bedeutungslos sind Sie jetzt eine bedeutungslose Randnotiz.
Interessant finde ich, warum in einem Bundesland, wo es den Menschen im Durchschnitt besser geht als in Restdeutschland, kaum jemand die Linke mit Ihren weltfremden Ideen wählt.

Aber warten wir mal Hessen ab und den November was dann mit der Groko passiert.
 
Wieso haben die Grünen so zugelegt? Macht jetzt Bayern ein auf Multikulti?

das liegt an deren Profil. Mit der Baerbock und den Habeck haben die eine junge Doppelspitze. Die Themen die die Grünen haben spricht viele Menschen an, gerade in Bayern und auch in BW.

Generell haben sich die Grünen gemacht, sich weiterentwickelt. Roth ist wie weg und auch Trittin. Zwei Figuren die die Partei geprägt haben auf Jahre. Cem Özdemir hat sich auch so langsam zurückgezogen. Jetzt sind neue Dabei. Hofreiter doer wie der heisst nicht zu vergessen.

Der Untergang der SPD ist aus meiner Sicht hausgemacht. An Steinmeier hat man zu lange festgehalten. Schulz war von Anfang eine Fehlbesetzung. Nahles kam aus meiner Sicht viel zu Spät in die Parteispitze. Die wurde schon vor Jahren als Bundeskanzlerkanditatin mal geführt. Wurde es aber nie durch Steinmeier und Co. Gabriel war irgendwie nur Kanonenfutter.

Aus meiner Sicht hat sich die SPD unter der Groko kaputt gemacht. Man war zu lange zweite Geige der CDU. Hier hätte man schon nach der ersten großen Koalitation, sich später von der CDU distanzieren müssen.

AfD ist ein Produkt der CDU und Merkel-Politik. Die AfD wird man auch nicht mehr so schnell los, auch in Bayern nicht. Die CDU wie CSU müssen sich verändern konservativer werden, alte Wähler zurückholen. vorallem müssen Merkel, wie Seehofer und Söder weg. Die Parteien müssen sich verjüngern. Personell.

Beide Volksparteien sowohl CDU und SPD haben das Gefühl des Volkes verloren. Die damaligen Koalitationen aus CDU und FDP, sowie Rot-Grün funktionieren heute nicht mehr. Selbst ein Bündis aus CDU Grünen und FDp funtkionierte nicht.

Wir befinden uns in einen erneuerungsprozess, in einen Veränderungsprozess. Die Alten Parteien werden auf lange Sicht verschwinden. Auch eine CDU wird noch weiter massiv an Stimmen verlieren. Ich denke die AfD und die Grünen sind die Parteien der Zukunft.

Ich denke das sich auch noch weitere neue Parteien gründen werden. Ein weiter so funktioniert nicht mehr. Deutschland ist politisch am Ende...

Nach der Hessenwahl wird es denke ich das Ende der Groko geben. Ich gebe davon aus CDU wird stärkste Kraft werden. SPD wird wieder massiv an Stimmen verlieren. Die AfD wird auch in Hessen ein zweistelliges Ergebnis einfahren. Ich denke auch die Grünen werden in Hessen zweistärkste Kraft werden. Auch die FDP wird zweistellig abschneiden in Hessen. Was aus den Linken wird, keine Ahnung. Wahrscheinlich einstellig. Weil man kein Konzept gegen die AfD hat.

Wir werden sehen was passieren wird. Es bleibt politisch in Deutschland vieles spannend.

Ich denke nur das Merkel wie Seehofer aus diesen Wahlen nichts lernen werden, weil sie einfach zu lange an der Macht sind.
 
Oh ich sollte meine Aussage zur Hessenwahl zurückziehen. In Umfragen steht die SPD ja nicht so schlecht da....Liegt wohl an der Person Schäfer-Gümbel....
 
...

Ich denke nur das Merkel wie Seehofer aus diesen Wahlen nichts lernen werden, weil sie einfach zu lange an der Macht sind.

genau das. diese Personen sind nur noch machtgeil und scheren sich ein Dreck um die Menschen die sie wählen. ich bin gespannt wieviele Monde es dauert bis diese Akteure nach ihrem politischem Aus im Chefsessel renomierter Großkonzerne sitzen. neue Menschen an der Spitze braucht das Land.
 
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