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Die Logik vom Glücklichsein

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Vielleicht ganz interessant, das nachfolgende Beispiel, in Bezug auf "Glück".

Also, was wäre dir lieber:

a) Dass alle anderen 25.000 EUR verdienen, du aber 50.000 EUR.

b) Du verdienst 100.000 EUR, alle anderen aber 200.000 EUR.

Ich lernte vor Jahren einen jungen Mann kennen, der im Unternehmen seines Vaters arbeite. Sein Beruf war "Sohn". Sein bisheriges Leben hatte er als Surfer in Hawaii zugebracht. Jetzt war das Geld weg und er wollte im Unternehmen seines Vaters Karriere machen und es allen zeigen, dass er mehr drauf hat, als nur surfen. Er fuhr einen Firmenwagen und erhielt ein Gehalt von 2.500 €. Er hatte Ehrgeiz, aber wenig Wissen und Können. Er kam zu mir und beschwerte sich, dass er nur 2.500 € monatlich bekäme. Er meinte, dass er mehr verdienen müsse. Ich fragte ihn, wieviel er denn verdienen wolle. Er meinte: "Mindestens das Doppelte. Was meinen Sie? Ist das zu viel?" Ich antwortete: "Nein. Überhaupt nicht. Wenn Sie das verdienen wollen, dann verdienen Sie sich das."
 
A

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Re: Die Logik vom Glücklichsein
Also, was wäre dir lieber:

a) Dass alle anderen 25.000 EUR verdienen, du aber 50.000 EUR.

b) Du verdienst 100.000 EUR, alle anderen aber 200.000 EUR.

Ich denke, bei dem Vergleich müsste man auch berücksichtigen, wie stark sich die Lebenshaltungskosten parallel dazu verändern würden. Wenn plötzlich alle anderen 200.000 Euro verdienen würden, dann würde sich vielleicht auch das Preisniveau anpassen (sprich, steigen), und die 100.000 Euro wären plötzlich wirklich relativ wenig. Wenn das allgemeine Einkommenslevel aber bei maximal 50.000 Euro liegen würde, dann wären die vielleicht gut ausreichend.
 
Das Beispiel ist ja ursprünglich nicht von mir. Es geht wohl darum, ob man sich subjektiv oder objektiv reich bzw. glücklich fühlt.

So würden es manche Menschen wohl vorziehen, wenn sie...

a) nicht so reich/glücklich sind, aber andere noch weniger.

b) wenn sie reich/glücklich sind, aber andere noch mehr.
 
Mir persönlich ist es total egal was andere haben.

Solange es für unser Leben reicht und wir nicht jeden Cent zweimal umdrehen müssen können andere doch haben , was sie wollen.

Warum sollte das interessieren?
 
Du hast recht, auch wenn es etwas kühl und abweisend klingt. Es gibt Hilfeleistungen auf dieser Welt, weil es manche Menschen interessiert, was andere Menschen brauchen und wollen.

Nichtsdestotrotz verstehe ich jetzt nicht, was es mich angeht, ob jemand mehr hat als wir.

Solange wir unser Auskommen haben und nicht dauernd sparen müssen, kann es mir doch total egal sein, ob noch einer mehr hat als wir oder nicht.

Wir brauchen ja gar nicht mehr. Wir haben ja genug.

Und wenn dann einer noch mehr hat, dann sei es ihm doch gegönnt. Völlig neidlos.

Helfen kann man ja trotzdem, wenn jemand in Not ist. Das ist aber was anderes.
 
Jeder für sich selbst. Das wünschen sich die Glücklichen. Außer sie trifft eines Tages auch das Unglück. Dann steht Nächstenliebe plötzlich an erster Stelle.
Das hat doch nichts mit jeder für sich selbst zu tun, wenn es uns egal ist , ob jemand mehr hat.

Und helfen kann man immer.
 
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