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Die Logik vom Glücklichsein

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Ich würde sagen, dass das mit den Vergleichen ein durchaus erheblicher Punkt ist, der Einfluss auf das persönliche Glück hat bzw. haben kann.

Manche ziehen ja ihren Selbstwert daraus, dass sie im Vergleich besser abschneiden. Und wenn man dann nicht besser, reicher, whatever ist, nun ja... dann befindet sich das Selbstwertgefühl und auch Glück wohl in starkem Sinkflug. Man kann es natürlich und vielleicht mit einer anderen Säule des Selbstwertgefühls kompensieren.

Kann eine ziemliche Hangelei werden. Worauf ich hinausmöchte, ist der ganz simple Punkt, dass das Selbstwertgefühl von signifikanter Bedeutung ist.

Und ich würde sagen, dass sich da nicht wenige Menschen etwas vormachen. Denn, es gibt zwei Möglichkeiten des Selbstwertgefühls: a) man redet es sich ein, b) man hat Selbstwert.

Und nein, es ist wohl noch viel komplizierter.
 
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Re: Die Logik vom Glücklichsein
Klar, ich kenne das, bedingt aus meiner Krankheit heraus. Am liebsten würde ich nur durch die Büsche kriechen oder gar nicht mehr aus dem Haus gehen, weil ich denke, dass ich es noch nicht mal wert bin, gesehen bzw. wahrgenommen zu werden. Gut, ganz so extrem ist es bei mir nicht, aber schon sehr nah dran. Ich verstehe, wenn man mir sagt, dass ich keinen Wert habe. Woher sollte dieser auch kommen?

Ich kann ihn, meinen Selbstwert, aus nichts beziehen. Es würden mir schon Dinge einfallen, aber die sind im Grunde alle lächerlich.

Wohl ist es aber so, dass ich eben so bin, wie ich bin, und mich für ein paar Dinge/Menschen eingesetzt habe. Ohne Aussicht auf irgendeinen Lohn, Auszeichnung, etc. Und das macht mich wohl zu einem Menschen, der nicht nur an sich selbst denkt. Und das mag nicht der Grund dafür sein, dass ich ein tolles Selbstwertgefühl habe, aber der Grund dafür, warum ich mich nicht wie das letzte Häufchen Elend fühle.
 
Ich verstehe, wenn Menschen aus körperlichen und/oder geistigen Gründen keinen einzigen Knochen mehr rühren können, und das vielleicht das ganze Leben so ist. Dann ist das eben so.
 
Kann eine ziemliche Hangelei werden. Worauf ich hinausmöchte, ist der ganz simple Punkt, dass das Selbstwertgefühl von signifikanter Bedeutung ist.

Und ich würde sagen, dass sich da nicht wenige Menschen etwas vormachen. Denn, es gibt zwei Möglichkeiten des Selbstwertgefühls: a) man redet es sich ein, b) man hat Selbstwert.

Und nein, es ist wohl noch viel komplizierter.

Ja, da stimme ich Dir zu. Mir erzählte mal eine Psychologin im Gespräch, dass sie ihren Klientinnen gerne sagt, dass sie wertvoll sind. Ich fragte sie, wie sie den Wert ermittelt. Sie wußte keine Antwort.

Ich denke, solche Aussagen "du bist ein wertvoller Mensch" sind einfach lieb gemeint. Aber auf was stützen sie sich? Was ist an dem Wert dran?
 
Der Wert des Menschen? Hmm, eine durchaus interessante/berechtigte Frage.

Was würdest Du, Nordrheiner, denn meinen, was einen Menschen wertvoll macht? Was sollten seine Werte sein?

~~~

Okay, sorry, eine Wiederholung, aber um gleich mal das Feld der Möglichkeiten einzugrenzen bzw. zu vereinfachen:

Der große Diktator

Oder gibt es im Sinne von Werten Einwände gegen das, was Charlie Chaplin in seiner Rolle sagt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, da stimme ich Dir zu. Mir erzählte mal eine Psychologin im Gespräch, dass sie ihren Klientinnen gerne sagt, dass sie wertvoll sind. Ich fragte sie, wie sie den Wert ermittelt. Sie wußte keine Antwort.

Ich denke, solche Aussagen "du bist ein wertvoller Mensch" sind einfach lieb gemeint. Aber auf was stützen sie sich? Was ist an dem Wert dran?
Das ist wohl von Mensch zu Mensch verschieden.
 
Meinst du das "Fachpersonal"? Wenn ja, dann stimme ich da auf jeden Fall zu. Zumindest hat mir mein Psychotherapeut noch nie gesagt, dass ich wertvoll bin, allerdings auch nicht das Gegenteil.
Ich meinte eher, was an einem Menschen besonders wertvoll ist bzw. was das Besondere an ihm ist.
 
Ich meinte eher, was an einem Menschen besonders wertvoll ist bzw. was das Besondere an ihm ist.

Bei "besonders" wird es meist persönlich, und da soll aus meiner Sicht jedem das Eigene sein Königreich sein - WENN es dem Allgemeinen nicht widerspricht.

Und das erscheint mir als wichtiger oder zumindest genauso wichtig - das Allgemeine. Und nach allgemeinem Maßstab lässt sich in Bezug auf Werte ganz grob in Verbrecher und Gutmenschen unterteilen.
 
Bei "besonders" wird es meist meist persönlich, und da soll aus meiner Sicht jedem das Eigene sein Königreich sein - WENN es dem Allgemeinen nicht widerspricht.

Und das erscheint mir als wichtiger oder zumindest genauso wichtig - das Allgemeine. Und nach allgemeinem Maßstab lässt sich in Bezug auf Werte ganz grob in Verbrecher und Gutmenschen unterteilen.
Das allgemeine ist im Bezug auf einen einzigartigen Menschen wohl nicht das Wichtigste, sondern das Besondere an dem Menschen selber.
 
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