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Die Logik vom Glücklichsein

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Ich habe hohe Ansprüche und bin glücklich.
Möglicherweises erklärt sich der Widerspruch zwischen Deiner und meiner Aussage wenn wir gegenüberstellen, auf was sich Ansprüche und Anspruchslosigkeit beziehen.

Das Lustige an der ganzen Sache ist, dass du mit deinem Beitrag Ansprüche stellst.

Zitat: "Ich habe hohe Ansprüche [...]."
 
Das Lustige an der ganzen Sache ist, dass du mit deinem Beitrag Ansprüche stellst.

Zitat: "Ich habe hohe Ansprüche [...]."

Ja, das ist richtig.
Die Aufklärung: Meine Ansprüche sind nicht auf Erwerb eines großen Vermögens ausgerichtet oder auf größtmögliche Zustimmung zu meiner Meinung. Meine hohen Ansprüche bestehen in einem Streben nach Erkenntnis, nach Entdecken von Zusammenhängen und nach Unabhängigkeit bei gleichzeitiger Liebe zu Gott und meinem Nächsten. Und ich stelle fest: Ich habe noch viel Wachstumsbedarf...
 
Ich persönlich glaube nicht, dass man das Glück "einfangen" kann, denn Glück ist nicht zuletzt auch ein Gefühl, und Gefühle sind mehr oder weniger flüchtig. Man kann sich bemühen, man kann versuchen, aber das ist wohl weitab einer Garantie.

Ein gewisser Wohlstand/Reichtum mag es einfacher machen, aber auch wirklich glücklich? Ein gewisser Lebenswandel mag hilfreich sein, aber garantiert das ein langes, gesundes oder gar glückliches Leben? Eine Partnerschaft mag die Lösung sein, aber wie beständig ist dieses Glück?

Alles nicht unbedeutend, nicht unwichtig, würde ich sagen.

Man muss wohl auch zwischen kurzfristigem und langfristigem Glück unterscheiden. Würde jetzt aber vielleicht alles etwas zu weit führen.

Glück ist Zugehörigkeit zu erfahren und seinen Platz zu finden.

Allerdings glaube ich, empfinden die meisten hierbei nicht wirklich Glück (bzw. nicht in dem Ausmaß, wie man es erwarten oder sich erwünschen würde), denn um Zugehörigkeit und einen Platz zu bekommen, wird einem zwanghaft auferlegt sich anzupassen und leistungsfähig zu sein. Das ganze Glücksempfinden wird also verzerrt und man empfindet viel eher ein Unglück und kann des wirklich ersehnten Glückes nicht habhaft werden. Deswegen funktioniert überhaupt die Konsum- und Wegwerfgesellschaft. Weil der immer neueste Tand löst ein kurzzeitiges Gkücksempfinden aus, welches aber niemals lange aufrecht erhalten werden kann. Der HD Fernseher, der noch ein bisschen bessere Auflösung hat, das noch modernere Smartphone, uswusw.. Außerdem teure Urlaubsreisen (Kreuzfahrten etc.) u.ä., für das man ja immer Vollgas gibt, um es sich leisten zu können. Im Hintergrund immer der Druck, seine Leistung zu bringen und die Ausgeschlossenheit und der verachtete Versager zu sein vor Augen, wenn man scheitert. Es ist eigentlich klar, dass man so kein echtes Glücksgefühl erleben kann.

Glück kann deswegen meiner Meinung nach nur aus dem eigenen Inneren kommen, wenn man sich selbst lebt. Es kann niemals nachhaltig und echt sein, wenn man nach etwas lebt, das einem von außen vorgegeben wird. Vielmehr wird der Zwang sich anpassen zu müssen und Forderungen entsprechen zu müssen, um zugehören zu können und einen Platz zu haben, einen mit Wut und Aggression ausfüllen und dies mündet in Form von Gewalt, wie böswilliges Lästern, Möbbing, andere erniedrigen, demütigen, über andere verfügen wollen, weil man dadurch erst sein Lebensgefühl (Glück) erfährt (eine stark pervertierte Form von Glücksempfinden), sonstige Formen von psychischer und physischer Gewalt...
 
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Sehe ich nicht so. Ansprüche zu haben ist nichts Falsches und steht dem Glück keineswegs im Wege.

Wer sagt denn, dass es richtig ist, glücklich zu sein? Ansprüche zu haben, kann richtig oder falsch sein, das ist abhängig von dem Empfinden derer, die sie stellen und derer, an die Sie gestellt sind.
 
Glück ist Zugehörigkeit zu erfahren und seinen Platz zu finden.

schön gesagt..aber heißt das, ohne Zugehörigkeit kann man nicht glücklich sein..?
wirken Menschen in Grossstädten, verloren inmitten so vieler Anderer, mit weniger echten Bindungen, deswegen unglücklich?

und wie wäre es, seinen Platz wirklich endlich gefunden zu haben? Ist das überhaupt möglich oder beherrscht uns das Streben danach für immer? Ist die Zufriedenheit mancher alter Menschen darauf zurückzuführen, dass sie sowieso nicht mehr so viel Zeit haben, noch viel zu ändern oder etwas zu erreichen, dass sie ihren Platz nicht mehr ändern brauchen, sondern so bleiben können, wie sie sind?
 
Zuletzt bearbeitet:
Glück ist:

Ein Sonnenuntergang
Mit seinen liebsten zusammen sein.
Ein Moment - wie wenn ich ein Stück laub im Wind tanzen sehe.
Das Rauschen der Blätter im Wald.
Warme Sonnenstrahlen auf der Haut....

Viele kleine Dinge die unterm Strich die Summe des Erlebten ausmachen und dich Glücklich zurücklassen.

Dazu gehört aber auch die Schattenseite zu kennen eben das im Allgemeinen so genannte - Unglück-
also Leid, schmerz, gram und und und

Was wäre die eine Medaillenseite ohne die andere?

Zu guter letzt schließlich auch alles was von Außen an erlebnissen auf dich eintritt kann ohne die richtige innere Einstellung nie genossen werden.
Sobald du Blind und Taub gegenüber allem guten und schönen bist hat es keinen Sinn Glück zu suchen du würdest es eh nicht erfahren können.

Darum solltest du immer offen mit Herz und Verstand der Welt und den Menschen gegenüber treten.

Mache ich persönlich leider auch viel zu selten aber das sind wohl meinerseits Schutzmechanismen um nicht verletzt und vergiftet zu werden.

Bin gerade dabei das zu verbessern.

Ja, das macht denke ich Glücklich sein aus.
 
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