Wenn es um "Gott" geht, dann möchte ich doch gerne "das goldene Trio" erwähnen, welches ich auf meinen Reisen durch die Forenwelt kennen lernen durfte.
Drei für mich überaus faszinierende Menschen - "die alte Garde". Und ja, wenn sie und ihre Frauen nicht Mentoren für mich waren, dann waren sie doch zumindest prägend für mich, weil ich jedes Wort mit der Ernsthaftigkeit aufgenommen habe, mit der es auch geschrieben war.
Da war zum einen die "Plaudertasche", die alles für möglich hielt. Auch, dass man am Weihnachtsabend alleine losziehen kann und Dinge im Supermarkt kauft, um "Pennern" eine Freude zu bereiten. Ein sehr gebildeter Mensch. Seine Frau im im Mindesten ebenbürtig. Aus meiner Sicht waren beide göttlich. Sie gläubig, in unheimlich vielen Sprachen gewandt, er Agnostiker. Er selbst hatte einen guten Freund und Schutzengel, der ihn vor dem Selbstmord bewahrt hat. Diesen Menschen möchte ich nicht weiter erwähnen, weil dieser Mensch so sehr die Ruhe, das Verständnis und die Sonne weg hat, dass wir es gar nicht vertragen könnten.
Dann der "liebende Ehemann", ein Gläubiger, wie er in keinem Buche steht. Ein Wissen über Theologie, Naturwissenschaft und viele andere Felder, wie es schätzungsweise 90% der Menschheit nicht besitzen. Sein meines Erachtens schönster Satz: "An den Gott, an den du nicht glaubst, glaube ich auch nicht."
Und dann noch der absolut prinzipiengeleitete Atheist. Gibt kaum einen liebenswürdigeren Menschen. Kennt sich mit jeder scheiß Theorie aus, die der Mensch jemals erfunden hat. Astrophysik, Quantenphysik, Heisenbergsche Unschärferelation - alles da. Bis denn die Menschheit sich vorzeitig bemüht, diese Welt in einen Asteroidengürtel zu verwandeln.
Es war mir eine Ehre. Und ich wünsche mir, dass es ihnen allen gut geht.