Das stimmt. Es wäre gewissermaßen der
Mittelpunkt - kein Mangel, kein Bedürfnis, keine Unzufriedenheit. Auch Kriege, Wettbewerbe, Konkurrenz und Mobbing hätten sich dadurch erledigt. Doch dann wiederum sind Menschen, zumindest die meisten, nicht so gestrickt. Schematisch/hierarchisch trifft es meines Erachtens die
Bedürfnispyramide von Abraham Maslow ganz gut.
Die Menschen sind kleingeistig. Das ist nur ein Grund dafür, dass sie nicht in Harmonie leben können. Die Erziehung der Eltern und die Aufgaben der Erziehungs- und Lerneinrichtungen verfehlen in ihrer Aufgabe dahingehend, den Kindern nicht nur Wissen, sondern auch moralische Ansätze beizubringen. Dadurch wird ihr psychologisches Profil schon darauf vorbereitet, später als erwachsene Person eine Lebensweise führen zu können, die ihnen das höchstmögliche Glücksgefühl bieten kann.
Das höchste Glück ist der innere Frieden, der erlernt werden, jedoch erst nach vielen Jahren begriffen und wirken kann. Ich empfehle da besonders Bücher vom Dalai Lama zu lesen.
Auch das stimmt, allerdings mit der Einschränkung, dass das Glück des Einzelnen nicht dem Glück der Gemeinschaft widersprechen sollte und das Glück der Gemeinschaft nicht dem Glück des Einzelnen.
Das wäre ein Widerspruch. Ein unglücklicher Mensch kann nicht Teil einer glücklichen Gemeinschaft sein, damit wäre die Gemeinschaft entzweit. Was sie schon immer war und vermutlich sein wird. Eine glückliche Gemeinschaft besteht aus Menschen, die sich gegenseitig zum Glück verhelfen. Versucht jemand sich mehr Glück zu verschaffen als anderen, so wird es eine unglückliche Gemeinschaft. Ich finde daher schon, dass das Glück der Gemeinschaft auch das Glück des Einzelnen fördern kann.
Ich denke, dass jeder Mensch das Glück verfolgt.
Das ist richtig. Nur handeln die meisten Menschen sehr egoistisch, wenn sie das Glück verfolgen. Das ist in etwa so, als ob ich zu Gott beten würde, weil ich etwas von ihm brauche, aber nicht wirklich an ihn glaube. Und wenn er es mir nicht gibt, dann kann er mich mal... genauso egoistisch.
Deine selbst aufgemachte Formel gefällt mir. Erlaubt sie doch zumindest, darüber nachzudenken, ob das Gegenteil wahr sein könnte.
Ich bezweifle das, aber ich lasse mich gern eines besseren belehren.