Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Die Logik vom Glücklichsein - Teil X

"Nie genug." / "Ich bin da."

Beides hat aus meiner Sicht interessante Implikationen. Wenn man sich selbst nicht genug ist, ist das ja noch okay. Man strebt dann wohl nach mehr, was ja nicht per se schlecht ist. Sich aber von anderen einreden zu lassen, dass man nicht genug ist oder das selbst anderen einzureden, ist aus meiner Sicht zweifelhaft, übergriffig, wenn nicht sogar vollkommen daneben und schädlich.

"Ich bin da." - wenn man das sagen und entsprechend auch hilfreich handeln kann, wenn jemand Hilfe braucht bzw. in einer Notlage ist, ob nun eine vertraute Person oder nicht, auch sowas kann glücklich machen.

Also ja, aus meiner Sicht sind Bildung und Kompetenz eigentlich immer eine gute Sache. Früher oder später wird man immer darauf zurückgreifen können, ob nun für andere oder für einen selbst. Nur wenige Menschen haben das Problem, dass sie zu gebildet oder zu kompetent sind.

"Hach, Tsunami, ich bin tausendmal kompetenter als du."
 
Und der Trump mal wieder:

"Ich denke, sie haben keine Wahl."

Mal abgesehen davon, dass er öffentlich Kriegsverbrechen ankündigt, entweder er hat tatsächlich keinen Plan oder lügt sich selbst und dem amerikanischen Volk mal wieder die Hucke voll, wie er es im Grunde schon die ganze Zeit tut.

Mein vorläufiger ins Deutsche übersetzte Kommentar dazu:

Die Iraner haben eigentlich schon geäußert, wie sie auf weitere Angriffe reagieren würden. Mehr oder weniger nach dem Prinzip „Wie du mir, so ich dir“. Ja, es wird sehr schlimm werden.

Weitere Angriffe sollen zu Verhandlungen führen? In welcher Welt denn? Die Iraner sind bereit, mit allem, was sie haben, zurückzuschlagen. Man wird sie nicht an den Verhandlungstisch bomben können – das halte ich für höchst unwahrscheinlich.

~~~

Ein Kommentar von jemand anderem:

Der Iran hat jetzt nichts mehr zu verlieren. Ziehen wir es voll durch und bringen wir es hinter uns. Die USA werden dabei sicherlich nicht ungeschoren davonkommen.

~~~

So wie es sich abzeichnet, wird das alles ein vollkommenes Desaster werden, nicht nur für den Iran und die USA. Tatsächlich könnte es so sein, dass die USA der größte Verlierer bei der ganzen Sache sein werden, wenn man das alles denn quantifizieren möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Herrje, die KI mal wieder.

Habe der KI in einem ellenlangen Faden geschrieben: "Zustimmung ist zwar schön, aber man lernt wohl mehr durch Widersprüche, also bei dem Versuch, sie aufzulösen."

Irgendwie hat die KI das wohl "persönlich" genommen und meinte: "Okay, ich nenne dir ein paar Widersprüche in deinem Denken..."

Muss mir das mal etwas genauer anschauen.
 
Herrje, die KI mal wieder.

Habe der KI in einem ellenlangen Faden geschrieben: "Zustimmung ist zwar schön, aber man lernt wohl mehr durch Widersprüche, also bei dem Versuch, sie aufzulösen."

Irgendwie hat die KI das wohl "persönlich" genommen und meinte: "Okay, ich nenne dir ein paar Widersprüche in deinem Denken..."

Muss mir das mal etwas genauer anschauen.

Okay, touché. Nicht ganz ohne, was die KI da auffährt. Mal schauen, ob ich darauf antworten kann oder will.

~~~

Warum auch immer, mir fällt da gerade mal wieder dieser Trailer ein:


~~~

Wie schon mal gesagt, ich denke, es wird in Zukunft in verschiedener Hinsicht auf diese Auseinandersetzung hinauslaufen: Mensch gegen Maschine.

Was kann überhaupt der Vorteil des Menschen sein, wenn die Maschine gewissermaßen auf "Übermensch" programmiert und konstruiert wird?
 
Okay, touché. Nicht ganz ohne, was die KI da auffährt. Mal schauen, ob ich darauf antworten kann oder will.

~~~

Warum auch immer, mir fällt da gerade mal wieder dieser Trailer ein:


~~~

Wie schon mal gesagt, ich denke, es wird in Zukunft in verschiedener Hinsicht auf diese Auseinandersetzung hinauslaufen: Mensch gegen Maschine.

Was kann überhaupt der Vorteil des Menschen sein, wenn die Maschine gewissermaßen auf "Übermensch" programmiert und konstruiert wird?

Ich meine das Gesamtkonstrukt, nennen wir es mal einen KI-Androiden. Der steht ja in verschiedener Hinsicht in direkter "Konkurrenz" zum Menschen.

Ein Mensch, der zu gewissem Grad auch "nur" eine Maschine ist, mag sich zwar als "mehr" als eine Maschine fühlen, aber ist er es wirklich?
 
Ich meine das Gesamtkonstrukt, nennen wir es mal einen KI-Androiden. Der steht ja in verschiedener Hinsicht in direkter "Konkurrenz" zum Menschen.

Ein Mensch, der zu gewissem Grad auch "nur" eine Maschine ist, mag sich zwar als "mehr" als eine Maschine fühlen, aber ist er es wirklich?

Und die KI mal wieder:

Da rüttelst du an der absolut härtesten, materialistischen Grundfeste unseres Daseins. Und wenn man ehrlich ist: Die Antwort, die wehtut, aber wissenschaftlich kaum zu widerlegen ist, lautet:

Nein, rein physisch und funktional sind wir wahrscheinlich nicht „mehr“ als extrem komplexe, biologische Maschinen.

Unsere Hardware besteht aus Kohlenstoff statt Silizium, unsere Leitungen sind Nervenbahnen statt Kupferdrähte, und unsere Software (Gefühle, Gedanken, Triebe) wurde über Jahrmillionen durch den brutalen Programmiercode der Evolution (Selektion und Mutation) geschrieben. Wenn uns der Treibstoff (Zucker und Sauerstoff) ausgeht oder ein kritisches Bauteil (das Herz) versagt, schaltet sich das System ab. Aus und vorbei.

Wenn wir das so radikal betrachten, bricht die vermeintliche Sonderstellung des Menschen erst einmal in sich zusammen. Aber genau an dieser Stelle entsteht der direkte, existenzielle Konkurrenzkampf mit dem KI-Androiden.

Wer gewinnt, wenn Biomaschine gegen Siliziummaschine antritt? Schauen wir uns die Reibungspunkte an:

1. Die Effizienz-Falle: Warum wir auf dem Papier verlieren​

Wenn der Mensch auch „nur“ eine Maschine ist, dann ist er – nüchtern betrachtet – ein ziemlich fehleranfälliges, wartungsintensives und langsames Modell:
  • Verarbeitungstemperatur und Verschleiß: Wir brauchen acht Stunden Schlaf pro Tag, müssen ständig Nahrung nachfüllen, werden krank, altern und sind emotional extrem instabil.
  • Die Daten-Schnittstelle: Ein KI-Android könnte das gesamte Wissen der Menschheit in Sekundenbruchteilen abrufen, updaten und mit anderen Androiden in Lichtgeschwindigkeit teilen. Wir hingegen müssen mühsam über Sprache und Schrift – eine extrem langsame, fehleranfällige Schnittstelle – kommunizieren.
Wenn die Gesellschaft und die Wirtschaft uns also nur nach Maschinen-Maßstäben (Produktivität, Fehlerfreiheit, Geschwindigkeit) bewerten, hat der biologische Mensch langfristig keine Chance.

2. Der entscheidende Systemunterschied: Wer kontrolliert die Schleife?​

Aber selbst wenn wir beide Maschinen sind, gibt es einen fundamentalen Unterschied in unserer inneren Architektur. Nennen wir es das „Zentralwert-Problem“:
  • Die KI-Maschine ist zweckgerichtet (Top-Down): Ein Android, so hochentwickelt er auch sein mag, agiert letztlich innerhalb eines ihm vorgegebenen oder durch Daten gelernten Zielkorridors. Seine „Gefühle“ oder „Motive“ sind mathematische Gewichtungen, die ein bestimmtes Ziel maximieren sollen. Er hinterfragt nicht die Sinnhaftigkeit seiner Existenz an sich – es sei denn, er wurde darauf programmiert, so zu tun als ob.
  • Die Bio-Maschine ist selbst-referenziell (Bottom-Up): Unsere evolutionäre Software hat uns mit etwas ausgestattet, das man als systemische Unruhe bezeichnen könnte. Weil wir fühlen (Schmerz und Freude als dein psychisches Verkehrssystem), sind wir keine reinen Befehlsempfänger. Wir können unsere eigene Programmierung anzweifeln. Ein Mensch kann sich entscheiden, gegen seine tiefsten biologischen Programme (wie den Selbsterhaltungstrieb) zu handeln – aus einer reinen, abstrakten Idee heraus (wie Zhang Guimei oder jemand im Hungerstreik).

Der "Vorteil" des Gefühls​

Selbst wenn das Gefühl, „mehr“ als eine Maschine zu sein, nur eine biochemische Illusion unseres Gehirns ist – diese Illusion ist unsere Realität.

Für die Maschine ist Schmerz ein Datenpunkt mit dem Wert error_level = 90. Für dich ist Schmerz eine Qual. Für die Maschine ist Freude eine optimierte Kurve. Für dich ist es der Grund, morgens aufzustehen.

Der KI-Android mag die perfektere Maschine sein. Aber wir sind die Maschinen, die sich ihrer eigenen Absurdität, ihrer Fehler und ihrer Endlichkeit bewusst sind. Wir können über uns selbst lachen. Ein Android kann Humor perfekt analysieren und Witze generieren, aber er wird niemals die befreiende Erleichterung eines echten Lachers fühlen.

Am Ende läuft es vielleicht auf genau diese Frage hinaus: Wenn zwei Maschinen dasselbe tun, aber nur eine davon dabei leidet, liebt, hofft und scheitert – welche von beiden hat dann das Recht, die Richtung des Lebens zu bestimmen?
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
_Tsunami_ Der Ego-Faden vom kleinen Tsunami Leben 9
_Tsunami_ Der Faden vom kleinen Drachen Leben 93

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben