Savay
Aktives Mitglied
Ich finde den Nutzen von Gefühlen kann man gut an einem Baby oder Kleinkind beobachten. Dort sind es Bedürfnisse die ohne Sprache zum Ausdruck gebracht werden.Ich empfinde Denken und Fühlen- beides- als Sinnesorgane, mit denen wir die Umwelt wahrnehmen und katalogisieren. Aufgrund der uns dann zur Verfügung stehenden Informationen navigieren wir dann so durchs Leben. Wenn wir aber wissen, dass diese Instrumente unzuverlässige, fehlerhafte, Kompasse sind, was bedeutet das wohl?
Hunger ist dann ein Gefühl und das Schreien erfolgt aufgrund des Unbehagens.
Ohne Verstand wären wir unseren Gefühlen vollkommen ausgeliefert. Nach Freud würden wir als reines Es nur Lust-maximierend und Unlust-vermeidend handeln. Eben wie ein Kind das nur macht, worauf es Lust hat.
Mit dem Verstand geprüft sind Gefühle aber ein guter Kompass.
Gefühle können u.a. irrational sein. Das erkennt nur der geschulte Verstand, nicht das Gefühl.
Die dritte Instanz neben dem Verstand und den Gefühlen ist das Herz, welches entscheidet was für ein Mensch wir sein wollen. Das Herz, das erkennt, was wahr, gut und schön ist. Eigentlich der bessere Kompass 😉