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Die Kollegin

Danke für deine doch harten Worte, aber manchmal braucht man das einfach, um gewisse Dinge zu überdenken.

Nur zur Erklärung:

Ich mag meine Arbeit und ich will diese gut machen. Sicherlich hole ich mir einen Großteil an Selbstbewusstsein über meine Arbeit, auf die ich auch stolz bin. Meine Kollegin legt mir ständig Steine in den Weg und behindert die Arbeit. Das bringt mich auf Dauer zur Weißglut und ich suche einen Weg damit klar zu kommen. Ergo versuche ich auch einen Blick auf die Kollegin zu werfen...warum sie so ist, etc.

Sie macht Dinge, die ich einem Kollegen, einer Kollegin niemals antun würde und damit komme ich (ich wiederhole mich) nicht klar. Bestes Beispiel heute: Sie lädt ihre Kundin ein sich Einrichtungsgegenstände auszusuchen; gibt mir aber keinerlei Info. Natürlich kam die Kundin, als sie in der Mittagspause war und ich wusste nicht Bescheid.

Entschuldigung, aber das ist kein Miteinander....und man braucht mir auch nicht damit zu kommen sie hätte es vergessen.

Ständig rät man mir ich solle Gleiches mit Gleichem vergelten...aber platzt dann nicht die Bombe?
 

Hallo _Andrea_,

schau mal hier: Die Kollegin. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Zur Zeit frage ich mich was mit den Menschen los ist. Es sind Kunden, die aggressiv sind, es sind Kollegen/Kolleginnen/Chefs, die jegliche Schuld von sich weisen und aggressiv auf alles und jeden reagieren.

Ich möchte so nicht werden und bemühe mich solche "Allüren" nicht an den Tag zu legen.

Solche Situationen kennt ihr sicher auch...zumindest so ähnlich:

Wir haben in der Ausstellung einen digitalen Bilderrahmen, der unsere Kunden bei Wartezeiten unterhalten soll. Letzte Woche empfing mich mein Chef morgens mit den Worten "Das Sch...ding ist kaputt. Reklamieren Sie das, Frau N. Ich habe schon alles gecheckt, aber nichts geht mehr."
Ich reklamierte das Gerät und heute wollte ich die Steckdose des Gerätes zur Aufladung meines Firmen-i-Pads nutzen. Das funktioniert nicht und ich überprüfte die Steckdose, die natürlich nicht funktionierte. Ich bat meinen Chef danach zu schauen und er sagte zu mir, dass er mir nie gesagt hätte, dass der digitale Bilderrahmen defekt sei...das wäre das Erste was er dazu höre.

Ich weiß dann nie wie ich in so einer Situation reagieren soll. Also sagte ich ihm "Sie haben mir letzte Woche doch gleich morgens gesagt, dass ich mich darum kümmern soll, weil das Sch...ding kaputt ist." Er sagte er hätte dies nie zu mir gesagt und wurde pampig.

Ich habe mich dann zurück gezogen und einen Kollegen gebeten sich die Sache heute Nachmittag anzusehen.

Wir ist hier die angemessene Reaktion? Ihm sagen, dass er falsch liegt? Es auf sich beruhen lassen? Darüber aufregen?
Solche Situation kommen immer häufiger vor und immer höre ich aus allen Ecken "Frag Andrea, die weiß das." "Das hat Frau N. gemacht." "Hab ich alles Andrea gesagt."

In den meisten Fällen stimmt das auch, aber es gibt auch zunehmend Fälle, in denen es nicht stimmt. Spreche ich die Kollegen dann an, rudern sie ganz schnell zurück und geben zu es mir nie gesagt zu haben. Aber gesagt ist gesagt und das kann man nicht mehr zurück nehmen.
 
Hallo Andrea,,

das ist ja ein Hauen und Stechen bei euch, Mann oh Mann, man spürt förmlich die aufgeladene Atmosphäre.

Wie wäre es, wenn du versuchst, alles mal ein bißchen entspannter zu sehen? Momentan suchst du für alles, was schief läuft einen Schuldigen. Das ist nicht gut, so funktioniert kein Miteinander-Arbeiten.

Bei uns ist es auch schon vorgekommen, dass ein Kollege einen Termin hatte, dann aber selbst nicht da war. Da wird kein Drama draus gemacht, sondern versucht, die Situation bestmöglich zu retten. Dem Kollegen ist auch keiner böse hinterher ...
Auch solche Dinge wie mit dem Fernseher - mein Gott, dann hat er sich eben geirrt, davon geht doch die Welt nicht unter, das kann doch jedem passieren. Da die Schuldfrage klären zu wollen und ob er es nun so oder so gesagt hat, raubt doch dir und anderen unnötige Energie, die man an anderer Stelle besser einsetzen kann.

Dass deine Kollegin dir bei den 500 Einladungen nicht helfen will, ist schon blöd, resultiert aber vielleicht aus der angespannten Arbeitsatmosphäre.

LG, Anne
 
Stehst du auf Stress?
Weil ich kann mir das echt nicht erklären wieso du in dem Betrieb so lange bleibst obwohl dir so vieles absolut keinen Spaß macht, bzw. nur Ärger bereitet.

Such dir eine neue Stelle.
 
Ich wünschte ich könnte das alles noch so locker sehen...vor ein paar Jahren war es alles auch ganz anders. Wahrscheinlich ist das der Knackpunkt, dass ich es bisher noch nicht akzeptieren konnte, dass sich alles verändert hat...dass man sich nicht mehr richtig zuhört...dass jeder versucht seine Fehler auf andere abzuwälzen (davon nehme ich mich jetzt aber aus). Zudem nehme ich viel zu viel persönlich...auch das weiß ich und ich bemühe mich nach Kräften dies zu ändern.

Mittlerweile sind es aber zu viele Tage, an denen mir die Schuld für irgendwas in die Schuhe geschoben wird...Vorgänge, die ich noch nicht einmal kenne, z.B. Das fuchst nicht nur mich, sondern vor allem meinen Perfektionismus.

Und ja, @whateverest, ich mag Stress...aber positiven Stress so wie es vor Jahren hier war. Wenn ich viel zu tun habe und die Maschinerie läuft, macht es mir irren Spaß zu arbeiten. Da kann es mega stressig sein und hektisch...das lässt mich zur Hochform auflaufen.

Vor einem Jobwechsel habe ich tierische Angst, aber ich habe meine Fühler bereits ausgestreckt. Nur werde ich nicht das erstbeste Angebot nehmen, sondern es mir gut überlegen.

Sorry, wenn ich hier nur negativ rüber komme, aber hier kann ich frei schreiben was ich denke und fühle...ohne mich zu verstellen 🙂

Eigentlich bin ich nämlich ein positiv eingestellter Mensch :daumen:
 
Dass dich das wurmt kann ich verstehen.

Aber guck mal, deine Angst vor dem Jobwechsel äußert sich darin, dass du viele Kritikpunkte hast, aber vollkommen machtlos dem gegenüber stehst. Das einzige was dir also übrig bleibt ist darüber aufzuregen.

Du kannst natürlich den Job weitermachen und an der Hoffnung, dass es iiiirrgeeendwaaaann möööööglicherweeeeise, viiiiielleeeeicht, kaaaann ja sein, besser wird, festhalten.

Oder du springst ins kalte Wasser und nimmst auch mal ein "Angebot" an. Denn "den richtigen Job finden" ist auch nur eine Aufschiebtaktik.
Mach Vorstellungsgespräche aus, nimm dir für die Tage Urlaub/Krankenschein/whatever und zieh durch.

Von nix kommt nix.

(Mit Stress meinte ich eigentlich Drama.)
 
Hm. Gestern scheint irgendetwas in mir Klick gemacht zu haben. Ich hatte heute wieder viele Situationen über die ich mich aufregen KÖNNTE, es aber nicht getan habe.

Kurz vor 13.00 Uhr (da geht meine Kollegin nach Hause), beichtete sie mir, dass sie gestern zwei richtig grobe Schnitzer gemacht hätte und nicht wisse wie sie das korrigieren könne. Sie sagte sie hätte mir die Fehler eigentlich verheimlichen wollen, aber alleine käme sie da nicht mehr raus. Wir haben uns die Sachen gemeinsam angesehen und ich habe ihr Tipps gegeben was sie machen kann. Das hat sie dann auch alles in die Wege geleitet und ich denke, dass die Firma aus dem Desaster glimpflich heraus kommt.
Auch nach dem gefühlten millionstenmal "Das ist doch kein Beinbruch. Fehler passieren mir, dir, dem Chef...allen!" kommt sie nicht klar. Sie sagt sie wäre durch meine Arbeitsweise und mein sehr gutes Gedächtnis eingeschüchtert und deshalb würde sie so viele Fehler machen...

Wir haben das dann ruhig und friedlich ausdiskutiert, aber mit der Situation muss sie alleine klar kommen. Ich arbeite nicht absichtlich schlechter, damit sie besser klar kommt...sorry. Ich habe auch nochmals betont, dass sie mich jederzeit fragen kann, wenn sie bei einer Angelegenheit unsicher ist, aber das will sie auch nicht.

Ich sagte ihr, dass sie nächste Woche in Ruhe in Urlaub gehen soll und dann starten wir neu durch.
 
Drama, Baby, Drama!

Nachdem mein Chef meiner Kollegin heute morgen gesagt hat sie möge doch bitte Mittwoch Nachmittags (mein freier Nachmittag), wenn sie das Gebäude verlässt, das Licht ausschalten, sind bei ihr sämtliche Dämme gebrochen. Sie sitzt mir schluchzend gegenüber und kriegt sich gar nicht mehr ein.

Hm.
 
Hm das ist eine schwierige Situation. Ich denke du solltest mit deinem Chef sprechen und sagen, dass die Arbeit durch Sie leidet. Wenn du unzufrieden bist, solltest du evtl. vorerst nicht kündigen, aber bestimmend sagen, dass du so nicht arbeiten kannst.
 
Die letzte Woche verging wie im Flug und JEDEM ist aufgefallen, dass etwas anders war als sonst. Meine Laune ist trotz vieler Arbeit sehr gut, das Miteinander funktioniert, Zusagen werden eingehalten und Terminierung/Bestellung laufen reibungslos. Zudem ist es ruhiger im Büro und es herrscht kaum Hektik.

Warum ist das so?
Meine Kollegin hatte diese Woche Urlaub!

Ich glaube das war ein großer Schritt, weil JEDER etwas dazu gesagt hat...selbst Chef und Juniorchef. Gestern Nachmittag suchte der Junior das Gespräch mit mir und suchte nach der Ursache warum plötzlich alles reibungslos läuft. Anfangs habe ich ihn philosophieren lassen und ihm nachher erklärt woran es liegt. Das hat zumindest ihm die Augen geöffnet und er will in einer ruhigen Minute mit seinem Vater darüber reden.

Es war eine Wohltat die Arbeiten in Ruhe zu erledigen. Die Mehrarbeit habe ich mir täglich eingeteilt und ich habe sogar noch die Zeit meine "alten Hunde" abzuarbeiten, bzw. die Vorgänge endlich zu beenden. Die Touren für die Monteure habe ich recht gut geplant, so dass die Jungs nicht hin und her fahren müssen, sondern meistens im gleichen Ort bei verschiedenen Kunden arbeiten können. Das braucht ein bisschen Fingerspitzengefühl, aber im Dialog mit den Monteuren funktioniert auch das.

Ich gehe heute entspannt ins Wochenende. Seit langem ging es mir psychisch nicht mehr so gut!
 

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