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Die dunkle Seele des Mannnes ...

Hm, es wird im allgemeinen darauf abgehoben, dass in der Beziehung ein Defizit besteht, die gebundene Partner anfällig für Außenbeziehungen machen.
Das ist auch sicherlich häufig der Fall.
Ich denke aber auch, dass Ehepartner Individuen bleiben mit ganz eigenen Entwicklungswegen. Deshalb kann eine Affäre auch ganz alleine etwas mit einem "Entwicklungsbedarf" des "Seitenspringers" zu tun haben. Möglicherweise weil ihm die/der Geliebte eine Seite spiegelt, die er sich selbst nicht zu leben traut oder es zu lange tief in sich vergraben hatte.
Das heißt nun nicht, dass er diese Seite nicht hätte mit seinem Ehepartner leben können. Es heißt nur, dass der feste Partner ihm das eben nicht in gleicher Weise vorgelebt hat (vielleicht, weil er dieses Thema schon zu gut integriert hat oder was weiß ich...).

Wenn dann die Dämme brechen....

Und ja tatsächlich: wenn lang unterdrückte Gefühle plötzlich mit Urgewalt hervorbrechen und die Chance bekommen gelebt zu werden, dann hat das erheblichen Suchtcharakter!

In der Regel war sich der Betroffene vorher nicht bewußt über diese Bedürfnisse und noch viel weniger der ahnungslose Partner an dessen Seite.
Der dann natürlich maßlos traurig und verletzt ist, dass ein anderer Mensch im Partner etwas erweckt, was er selbst insgeheim auch immer vermißt hat.

Die Tatsache, dass es sich hier um ein Massenphänomen handelt (fast jeder hat im Laufe seines Lebens mal in der einen oder anderen Position des Dreiecks damit zu tun), zeigt doch, dass der Mensch offensichtlich mehrere "Dus" braucht, die ihn in der Entfaltung seiner ganzen Person unterstützen. Manchmal bewußt und freiwillig, meistens jedoch völlig unbewußt der Rolle, die man/frau dabei spielt.

Es könnte helfen, ganz viel bei sich selbst zu gucken und vielleicht sich selbst auch nicht so ganz mega-wichtig zu nehmen...
 
Ja, in meiner Situation hatte es viel mit einer Auseinander-Entwicklung zu tun und meine Geliebte hat viel von dem symbolisiert, wohin ich eigentlich wollte und was ich mit meiner Frau nicht realisieren werde.
Das hat mir die Entscheidung so wahnsinnig schwer gemacht.
Letztlich war es tatsächlich ein Abwägen - das durch die Geliebte symbolisierte "Neue" hatte am Ende nicht ausreichend Gewicht um das Bestehende abzulösen. Ich glaube/ hoffe, es war wirklich eine Frage des Gewichtes und nicht eine Frage des Zurückschreckens.
Dass Mensch einen neuen Entwicklungsschritt unbedingt mit einem neuen Sexualpartner verknüpfen muss, macht die Sache nicht einfacher, aber ich glaube, viele bewegen sich so fort.
 
Kannst du denn auch näher erklären, was du meinst? Was für Abschnitte meinst du, was wird markiert und wie ist was mit Partnern verknüpft ?
 
Kannst du denn auch näher erklären, was du meinst? Was für Abschnitte meinst du, was wird markiert und wie ist was mit Partnern verknüpft ?
In jeglicher Hinsicht, intellektuell, spirituell, sexuell, künstlerisch, geschäftlich...
Manchmal habe ich den Eindruck, dass (häufiger Frauen) sich Partner suchen, um sich in eine ganz bestimmte (häufig künstlerische) Richtung weiter zu entwickeln. Da kommt manchmal bei "Neidern" der Verdacht des "Hochschlafens" auf.

Wenn ich in die vollwertige Beziehung mit meiner Geliebten eingestiegen wäre, hätte sich auch einiges an meinem Lebensstil, Kontakten und auch an meinem Äußeren geändert.
Manches war in meiner bisherigen Entwicklung angelegt, wäre aber erst mit ihr zu Entfaltung gekommen.
 
Das hört sich so an, als ob du in einer Beziehung so etwas wie einen Mentor, einen Förderer oder ein Vorbild suchst. Solche Beziehungen gibts natürlich - die sind aber eher speziell und oft einseitig.

Es ist nicht so, dass Beziehungen grundsätzlich so laufen. Und es ist auch nicht so, dass man sich nicht ohne Mentor verändern könnte.
 
Ja, in meiner Situation hatte es viel mit einer Auseinander-Entwicklung zu tun und meine Geliebte hat viel von dem symbolisiert, wohin ich eigentlich wollte und was ich mit meiner Frau nicht realisieren werde.
Das hat mir die Entscheidung so wahnsinnig schwer gemacht.
Letztlich war es tatsächlich ein Abwägen - das durch die Geliebte symbolisierte "Neue" hatte am Ende nicht ausreichend Gewicht um das Bestehende abzulösen. Ich glaube/ hoffe, es war wirklich eine Frage des Gewichtes und nicht eine Frage des Zurückschreckens.
Dass Mensch einen neuen Entwicklungsschritt unbedingt mit einem neuen Sexualpartner verknüpfen muss, macht die Sache nicht einfacher, aber ich glaube, viele bewegen sich so fort.

Hallo Exer,

das alles hättest du nur kurzfristig mit deiner Geliebten realisiert - aus dem ganz einfachen Grund, dass du von einer Abhängigkeit in die andere gerutscht wärst. Denn auch deine Frau hat zu irgend einem Zeitpunkt irgend etwas symbolisiert für dich, oder? Sonst nehme ich an, hättest du dich nicht für sie entschieden. Das "schlimmste" was Mann machen kann (und selbstverständlich auch Frau) ist von einer Beziehung in die nächste zu rutschen - ohne zwischendurch zu sich selbst zu finden. Ich denke nicht, dass eine Frau jemals in der Lage sein wird, all das in dir zu Entfalten, was es zu entfalten gibt. Sie kann das entfalten, was sie selbt verkörpert - aber sie verkörpert nicht ALLES. Kein Mensch verkörpert alles. Klar finden wir im Leben manchmal unser Gegestück - aber dieses Gegestück hat von 100 Zacken vielleicht 10, die so richtig passen - die anderen 90 sind dann nach gewisser Zeit wieder ein Problem. Die restlichen 90 (häng dich nicht an der Zahl auf - ich will nur die Relation darstellen) hängen VON UNS AB! Das sind unsere 90 ganz persönliche möglichkeiten FÜR UNS SELBST GLÜCKLICH ZU WERDEN! Ändere deinen Kleidungstil. Was spricht dagegen? Ändere deine Gewohnheite - WAS SPRICHT DAGEGEN? Damit muss sich dann deine Frau auseinandersetzen - NICHT DU! Du hast in einer Ehe nicht nur "Pflichten" (Pflichten ist ein scheiß Wort) sondern auch RECHTE! Das oberste Recht ist, DICH ENTFALTEN ZU KÖNNEN! Warum kannst du das nicht in deiner EHE?

LG Truth
 
hallo,
tjaa, interessant. ich bin ja ziemlich sicher, dass es bei den meisten frauen so ist (wie bei mir auch geschehen), dass die seele, das ganze innenleben eine ganz andere rolle spielt, als bei den meisten männern. viele jahre habe ich eine schlechte ehe geführt und dann habe ich mich spontan an einem frühlingstag 2007 geschieden. ganz allein und ohne richter, etc. ich schiebe es darauf, dass ich mein herz wieder zurückgenommen habe, dass ich mich ein halbes jahr später verliebt habe, und zwar zum ersten mal in meinem leben, wie es scheint, denn diese gefühle habe ich niemals kennengelernt. ist ironischer weise eine nahezu unmögliche liebe zu einem gaaaanz jungen mann, naja! was ich aber meine ist - u. da interessiert mich auch mal ne männermeinung zusätzlich zu den frauenmeinungen - dass ich zum ersten mal ein körperliches verlangen habe, wie ich es mir nie hätte vorstellen können. also, auch die wünsche, die ich habe und das, was ich gerne mit ihm machen würde. ich nenn mal ein "harmloses"😉 beispiel: ich wünsche mir zum ersten mal im leben wirklich, einen mann zu streicheln, auch im gesicht. was ist das bloss? aber es muss definitiv etwas mit unseren seelen zu tun haben; ich bin sicher, dass es nicht nur körperlich ist (er scheint auch an mir interessiert zu sein).
bei männern ist es wohl eher so, dass sie eine geliebte haben können, obwohl sie auch ihre frau noch "irgendwie" lieben. ich meine jetzt nicht ein verhältnis, welches nur der sexuellen befriedigung dient. klar, können auch frauen, sind aber wohl eher ausnahmen. aber liebe und sexuelles verlangen sind in meinem fall so miteinander verbunden. ich habe das gefühl, er ist mein mann, obwohl wir uns noch nicht einmal geküsst haben u. obwohl er so jung ist. hingabe empfinde ich aber keine unterwerfung (penetration). mich würde interessieren, ob andere das auch so empfinden und glaube mal, das es bei männern größtenteil etwas anders ist.
vg - farinu
 

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