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Finanzielle Lage des Partners vor der Hochzeit?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 133565
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G

Gelöscht 133565

Gast
Hallöchen,

ich habe mich hier neu angemeldet, weil mich eine Frage umtreibt und diese nicht im Freundeskreis, sondern anonym, besprechen möchte.

Und zwar geht es darum, dass mein Partner und ich über den nächsten Schritt sprechen und ich im Urlaub mit einem Antrag rechnen darf.
Bisher war das für mich sehr aufregend und der logische Schritt. Jetzt wo es konkret wird, plagen mich Zweifel hauptsächlich finanzieller Art.

Während meine Lage einfach und überschaubar ist (ein Konto, fester Job, kein Darlehen, kein Wohneigentum, keine Kinder) also alles sehr simpel, sieht das bei ihm anders aus.
Er hat Kinder, Immobilien, mehrere Geldanlagen und Konten und da verliert sich die Spur. Ich weiß es nicht. Ich habe überhaupt keine Informationen über seine tatsächliche finanzielle Lage und weil die Ehe ja letztlich ein Rechtsgeschäft mit allen Rechten und Pflichten ist, behagt mir das nicht. Eine Gütertrennung möchte ich nicht, weil ich deutlich weniger verdiene und nicht ausschließen kann, zumindest zeitweise finanziell von ihm abhängig zu sein (Kind).
Am besten wäre mir also das klassische Modell mit Zugewinnausgleich, falls es hart auf hart kommen sollte.

Ist es blöd, wenn ich vor dem "Ja"-Sagen eine Übersicht haben möchte, wie die Finanzen auf beiden Seiten aussehen? Mit dem Risiko, dass er mir nicht alles sagt? Oder war euch das Finanzielle egal? Wie habt ihr das gemacht?

Was war euch wichtig zu wissen, bevor ihr Ja gesagt habt? (Bitte nur ernst gemeinte Antworten.)

Grüße
 
Nichts, außer dass wir beide eine gemeinsame Zukunft geplant haben.

Finanzielle Aspekte sind nicht unwichtig, aus meiner Sicht aber erst einmal nebensächlich, wenn man eine Lebenspartnerschaft anstrebt.
 
Gütertrennung muss vor der Eheschließung vertraglich vereinbart werden, und ich glaube das auch notariell/über einen RA. Sonst greift automatisch die gesetzliche Regelung, also Zugewinngemeinschaft.

Beide Optionen können die fadyhe Wahl sein. Du musst wissen, wie es um die Einkommens- und Vermögensverhältnisse deines zukünftigen Mannes steht. Und in einem gewissen Maßstab sind auch Unterhaltspflichten von Bedeutung.

Auch in der Ehe sind mögliche Schulden deines Mannes weiterhin seine eigenen. Allerdings können die dazu führen, daß es nie einen Zugewinn gibt und auch alle anderen Rechtsgeschäfte nichts wert sind am Ende. Also Grundstück oder Firma übertragen, sowas. Auch nachehelicher Unterhalt oder eine Vermögensauseinandersetzung können sich in Luft auflösen, weil es gar nichts zu verteilen gibt

Also auf jeden Fall diese Sache erörtern und checken, ob du da reinsehen darfst in die Verhältnisse.
 
Mir persönlich würde das an deiner Stelle ausreichen, was du weißt.

Wie detailliert würdest du es denn gerne wissen wollen?

Zugewinnausgleich könnte auch bedeuten, dass du theoretisch mit einem Minus aus der Beziehung gehen würdest, wenn beispielsweise seine Immobilien an Wert verlieren würden.
 

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