Häh? Eine Frage soll der Beweis sein, dass es keine Perfektion gibt? Verstehe ich jetzt nicht.
Ich dachte da z.B. mehr an das Universum. Irgendwie ist das alles schon ziemlich krass angelegt, findest du nicht?
Und so vieles wissen wir ja noch gar nicht. Wir sehen immer nur einen kleinen Teil, wie können wir da also sagen, mit unserer begrenzten Sicht, dass es keine Perfektion gibt?
Ein anderes Wort für Perfektion wäre Vollkommenheit. Und ich für meinen Teil finde schon, dass es Dinge gibt, die so gut und reibungslos funktionieren, dass es der Vollkommenheit entspricht.
In der westlichen Welt herrscht mehr eine antagonistische als polare Auffassung der Natur, über die klassische Newtonsche Physik bis in eine dualistische Auffassung des Universums.
Die wir als Lehren oder Systeme zur Deutung der Welt bezeichnen.
Wäre alles perfekt, vollkommen wäre, gäbe es ja nicht mehr das Gegenteil davon.
Wie könnte man das dann noch einordnen?
Wie wüsten wir zum Beispiel ob ein Raum endlich ist, alles spricht dafür, daß das Universum unendlich ist.
Oder unterliegen wir vielleicht nur einer Illusion?
Der Raum jedenfalls könnte durchaus endlich sein und uns seine Grenzenlosigkeit nur vortäuschen.
Wenn etwas funktioniert ist es in unser Welt nicht perfekt, es altert, nutz sich ab.
Ein Problem mit dieser Schlußfolgerung besteht darin, daß die physikalische Realität letztlich ein euklidischer Raum irgendeiner Dimension ist.
In die gleiche Richtung weisen moderne Arbeiten aus der Quantenkosmologie, die zu beschreiben versuchen, wie das Universum spontan aus dem Nichts hervorgegangen ist.
Und was ist NICHST, ist das die Perfektion?
Nicht perfekt zu sein ist kein Problem, sich dafür zu bestrafen jedoch schon.