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"Designer-Babys" moralisch vertretbar?

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In der Hinsicht brauchst Du zumindest bei mir keine Befürchtungen hegen. Mit 5 Kindern stehe ich ausserhalb eines jeden Verdachts. Und eine "neue" Frau suche ich sicher nicht.

Wenn es um Menschen geht, gibt es einige existentielle Grundsatzthemen. Mir fallen im Moment folgende Themen ein:

"anonyme Befruchtung" sowie
"Sterbehilfe sowie "
Hilfe für Flüchtlinge".

Hier geht es um das Thema "Designer-Babies".Punkt.

Auch wenn man rein praktische Gesichtspunkte nie völlig außer Acht lassen kann, wird es aus meiner Sicht unethisch, wenn sachliche bzw. die Gesichtspunkte dominieren, die außerhalb der eigentlichen Person liegen.

Zum Thema anonyme Befruchtung: Hier habe ich den Eindruck, dass nicht das Wohl des zukünftigen Kindes im Vordergrund steht, sondern der Wunsch der zukünftigen Mutter. Der zukünftige Mensch wird zur Samenware.
Und das widerspricht der mir bekannten Ethik.
Mh, sehe ich das falsch oder geben Männer freiwillig eine Samenspende ab. Die Gründe sind wohl verschieden, sei es Geld oder der natürliche Wunsch des Mannes nach Fortpflanzung generell (anonnym), und nicht für Vaterpflichten einstehen zu wollen. Ist doch alles legal. Beide, Frauen und Männer geben ungezwungen und überzeugend ihr Genmaterial an einen nicht bekannten Menschen für die Geburt eines Kindes auf dieser Welt. Wenn man der Bibel glauben will, ist die Premiere der künstlichen Befruchtung vor jahrtausenden Jahren schon gefeiert worden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beim Kinderkriegen steht immer das "Wohl", sprich die Wünsche der Mutter im Vordergrund

Ja, das ist in unserer männerfeindlichen Gesellschaft so.

sehe ich in der generellen Ablehnung von Männern auch eine Ablehnung eines Vaters für das Kind. Hier sehe ich schon, dass der natürliche Mutterwunsch über das Wohl des Kindes gestellt wird.

So isses. Wohin das führen wird, kann man hier nachlesen:

http://www.frau-ohne-welt.de/fempocalyse/

Die Autorin des langen und anschaulichen Artikels ist übrigens eine Frau,
also stimmt @ Daogas Vorwurf nicht, dass nur Männer aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen diese Entwicklung negativ sehen. Auch Frauen wachen so langsam auf und hinterfragen dieses kranke System.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum muss es eigentlich eine "anonyme" Samenspende sein? In den letzten Jahren hat genau das zu erheblichen Problemen geführt. Viele der so gezeugten Kinder wollen wissen wo sie herkommen und ziehen vor Gericht. Man könnte es doch auch anders regeln.

Das ein Kind das Recht ab einem gewissen Alter (ab 16 oder ab 18) hat, zu erfahren wer der leibliche Vater ist Das aber das Kind keinerlei "Rechte" hat bzgl. Unterhalt, Erbschaft gegenüber seinen biologischen Vater hat.

Wenn der Samenspender das von vorneherein weiß, dann kann er sich überlegen, ob er so noch spenden möchte. Vielleicht ist es für viele auch interessant, zu sehen, was aus den Kindern geworden ist. Ob sie ein gutes Leben haben. Und die Kinder wissen, woher sie kommen. Vielen ist gerade diese Frage sehr wichtig.

Wenn es so laufen würde, hätte ich moralisch nichts dagegen einzuwenden.

Aber unter Designerbabys verstehe ich mehr eine Vorauswahl nach Geschlecht, Augenfarbe, etc. Das wäre ja möglich bei einer künstlichen Befruchtung.

Und da wird es schwierig. Unter normalen Umständen lehne ich soetwas ab. Aber was ist, wenn die Eltern Träger einer sehr schweren Erbkrankheit sind? Die nur Leid verursachen und zu einem frühen Tod führen würde? Wäre dann so eine Vorauswahl nicht besser, als das Kind zu bekommen. Oder falls man es vor der Geburt merkt, abtreiben zu müssen? Auf der anderen Seite beklagen im Moment die Mukoviszidose Patienten das sie Abtreibungen/Vorauswahl wegen ihrer Krankheit ganz schlimm empfinden. Weil trotz der Schwere der Krankheit ihr Leben noch lebenswert ist.

Auf der anderen Seite sehe ich Eltern mit mehreren schwerbehinderten Kinder die keine 12 Jahre alt werden. Dieses unendliche Leid und Schmerz. Könnte man das nicht ersparen von Anfang an? Wie gesagt, bei solchen schweren Erkrankungen darf auch noch sehr spät abgetrieben werden. Es kommt dann zu einer Tötung des Babys im Mutterleib durch Injektion. Ein sehr grausamer Vorgang. Wäre da nicht ein Test im Reagenzglas humaner?
 
Eigene Kinder zu bekommen, ist ein Geschenk Gottes (oder - für Atheisten - des Lebens). Wenn einem dieses Geschenk nicht vergönnt ist, sollte man sich damit abfinden können und nichts erzwingen wollen. Ich bin schon bei längeren Hormonbehandlungen der Frau zumindest skeptisch, denn damit geht ein signifikant erhöhtes Risiko einher, an Brust- oder Eierstockkrebs zu erkranken. Angesichts der auffällig vielen Zwillinge, die in den letzten Jahren geboren werden, gehe ich aber davon aus, dass viele Paare IVF oder zumindest jahrelange Hormonbehandlungen der Frau auf sich nehmen, nur weil sie meinen, absolut nicht auf ein Kind, das sich nicht auf natürlichem Weg einstellen will, verzichten zu können. "Man" muss alles haben: Traumjob und -karriere, Traumpartner, Traumhochzeit, Traumurlaub, Traumeigenheim und um jeden Preis auch Kinder (die möglichst so zu geraten haben, dass sie sich zum Angeben eignen). Die Krönung dieser fragwürdigen Einstellung sind dann Designerbabies.

Ich hätte auch sehr gern Kinder gehabt, habe aber aufgrund von ganz ungünstigen Rahmenbedingungen und Schicksalsschlägen, für die ich größtenteils nichts konnte, nicht rechtzeitig den passenden Partner gefunden. Mit meiner Kinderlosigkeit muss ich mich auch abfinden. Von anderen wurde ich - weil lange gar kein Partner vorhanden war - erst gar nicht gefragt, ob ich vielleicht darunter leiden würde, keine Kinder zu haben. Warum ist der unfreiwillige Verzicht darauf Frauen mit Partner angeblich unzumutbar, nur weil bei ihnen zumindest ein potentieller künftiger Vater vorhanden ist? Ist Kinderlosigkeit schlimmer, wenn die Frau oder der Mann unfruchtbar sind und soooo darunter leiden, als wenn ein Mensch mangels Partner oder Partnerin von vornherein nicht die geringste Chance auf Kinder hat? Warum eigentlich? Ist es nicht sogar viel trostloser, nicht nur keine Kinder, sondern - unfreiwillig - nicht einmal einen Partner oder eine Partnerin zu haben?

Warum glaubt man, einen Anspruch darauf zu haben, dass alle Herzenswünsche im Leben in Erfüllung gehen müssen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist Kinderlosigkeit schlimmer, wenn die Frau oder der Mann unfruchtbar ist, als wenn man mangels Partners von vornherein nicht die geringste Chance auf Kinder hat? Warum eigentlich? Und warum glaubt man, einen Anspruch darauf zu haben, dass alle Herzenswünsche im Leben in Erfüllung gehen müssen?

Was ich nicht so ganz nachvollziehen kann, warum Du dagegen bist, wenn Samenspenden eingesetzt werden. Also Deine Gründe dahinter. Wenn ein Kind mit einem anderen Vater als dem biologischen aufwächst, finde ich das nicht weiter schlimm. Das passiert ja auch schon ohne Samenspende sehr häufig. Die Frage ist für mich mehr, wie man damit umgeht.

Ob man alles machen sollte, was man medizinisch machen kann ist eine andere Frage. Ob man die x-te künstliche Befruchtung macht, obwohl es nicht funktionierte. Ob man Hormone bis zum abwinken gibt. Die Hoden des Mannes auskratzt um den letzten Spermienrest zu bekommen (ja, das gibt es auch)... ich weiß nicht. Es ist einfach nicht alles moralisch vertretbar, was medizinisch noch gehen würde. Aber das ist eine sehr schwierige Frage.

Ich denke, man könnte sich als Alternative auch mit Adoption beschäftigen.

Ich finde es trotzdem traurig, das Menschen die Kinder lieben keine bekommen und es so viele ungewollte Kinder auf der Welt gibt.

Auch wenn es nicht das eigne Kind ist, sollte man Menschen die so viel Liebe Kindern geben können, ruhig ermöglich das auch zu tun. Nicht um ihnen alles im Leben zu geben und ihnen jeden Wunsch zu erfüllen, sondern weil sie umgekehrt den Kindern viel geben können. Weil viele dieser ungewollte Kinderlosen gute Eltern abgeben würden. Viel mehr als jemand wie ich, die nie Mutter werden wollte (Und es auch nicht ist).
 
Eigene Kinder zu bekommen, ist ein Geschenk Gottes (oder - für Atheisten - des Lebens). Wenn einem dieses Geschenk nicht vergönnt ist, sollte man sich damit abfinden können und nichts erzwingen wollen. Ich bin schon bei längeren Hormonbehandlungen der Frau zumindest skeptisch, denn damit geht ein signifikant erhöhtes Risiko einher, an Brust- oder Eierstockkrebs zu erkranken. Angesichts der auffällig vielen Zwillinge, die in den letzten Jahren geboren werden, gehe ich aber davon aus, dass viele Paare IVF oder zumindest jahrelange Hormonbehandlungen der Frau auf sich nehmen, nur weil sie meinen, absolut nicht auf ein Kind, das sich nicht auf natürlichem Weg einstellen will, verzichten zu können. "Man" muss alles haben: Traumjob und -karriere, Traumpartner, Traumhochzeit, Traumurlaub, Traumeigenheim und um jeden Preis auch Kinder (die möglichst so zu geraten haben, dass sie sich zum Angeben eignen). Die Krönung dieser fragwürdigen Einstellung sind dann Designerbabies.
Warum glaubt man, einen Anspruch darauf zu haben, dass alle Herzenswünsche im Leben in Erfüllung gehen müssen?
Mit den "Geschenken Gottes" (bzw. des Lebens) sollte man vorsichtig argumentieren, denn jahrhundertelang wurde genauso argumentiert, daß Krankheiten aller Art (Pest, Cholera, Blinddarmdurchbruch... einschließlich ungewollte Kinderlosigkeit), von machtgierigen Fürsten angezettelte Dauerkriege, Hungersnöte, Armut und gesellschaftliche Ungerechtigkeiten "Strafen Gottes" seien, die deshalb klaglos und unhinterfragt hingenommen werden müßten. Ich denke, aus diesen Zeiten haben wir uns inzwischen herausentwickelt... Krankheiten und Ungerechtigkeiten werden heutzutage bekämpft, und wenn man gegen ungewollte Kinderlosigkeit etwas machen kann, sei es durch Behandlungen oder Samen- oder Eizellspenden, warum nicht? Hier hat man bei weitem noch nicht den Schlußpunkt erreicht. Das gezielte Heranzüchten von Föten bis zur Geburtsreife in künstlichen Gebärmüttern - für Frauen, die sich Kinder wünschen, aber beispielsweise aufgrund fehlender Gebärmutter steril sind und sich auch keine einpflanzen lassen wollen oder können (letzteres vor kurzem erfolgreich praktiziert) - beispielsweise funktioniert bisher noch nicht. Aber kommen tut´s bestimmt, irgendwann, irgendwo. Würdest Du das machen lassen, sobald es ginge, um doch noch an ein eigenes Kind zu kommen - das Dein eigen Fleisch und Blut wäre, vom Zeitpunkt der Zeugung an geliebt, nur eben in einer künstlichen Gebärmutter herangewachsen?
 
Warum muss es eigentlich eine "anonyme" Samenspende sein? In den letzten Jahren hat genau das zu erheblichen Problemen geführt. Viele der so gezeugten Kinder wollen wissen wo sie herkommen und ziehen vor Gericht. Man könnte es doch auch anders regeln.
Das ein Kind das Recht ab einem gewissen Alter (ab 16 oder ab 18) hat, zu erfahren wer der leibliche Vater ist Das aber das Kind keinerlei "Rechte" hat bzgl. Unterhalt, Erbschaft gegenüber seinen biologischen Vater hat.
Wenn der Samenspender das von vorneherein weiß, dann kann er sich überlegen, ob er so noch spenden möchte. Vielleicht ist es für viele auch interessant, zu sehen, was aus den Kindern geworden ist. Ob sie ein gutes Leben haben. Und die Kinder wissen, woher sie kommen. Vielen ist gerade diese Frage sehr wichtig.

Wenn es so laufen würde, hätte ich moralisch nichts dagegen einzuwenden.

Aber unter Designerbabys verstehe ich mehr eine Vorauswahl nach Geschlecht, Augenfarbe, etc. Das wäre ja möglich bei einer künstlichen Befruchtung.

Und da wird es schwierig. Unter normalen Umständen lehne ich soetwas ab. Aber was ist, wenn die Eltern Träger einer sehr schweren Erbkrankheit sind? Die nur Leid verursachen und zu einem frühen Tod führen würde? Wäre dann so eine Vorauswahl nicht besser, als das Kind zu bekommen. Oder falls man es vor der Geburt merkt, abtreiben zu müssen? Auf der anderen Seite beklagen im Moment die Mukoviszidose Patienten das sie Abtreibungen/Vorauswahl wegen ihrer Krankheit ganz schlimm empfinden. Weil trotz der Schwere der Krankheit ihr Leben noch lebenswert ist.

Auf der anderen Seite sehe ich Eltern mit mehreren schwerbehinderten Kinder die keine 12 Jahre alt werden. Dieses unendliche Leid und Schmerz. Könnte man das nicht ersparen von Anfang an? Wie gesagt, bei solchen schweren Erkrankungen darf auch noch sehr spät abgetrieben werden. Es kommt dann zu einer Tötung des Babys im Mutterleib durch Injektion. Ein sehr grausamer Vorgang. Wäre da nicht ein Test im Reagenzglas humaner?

Vollste Zustimmung!!!!!
 
Ja, das ist in unserer männerfeindlichen Gesellschaft so.
So isses. Wohin das führen wird, kann man hier nachlesen:
Fempocalyse « Frau ohne Welt
Die Autorin des langen und anschaulichen Artikels ist übrigens eine Frau,
also stimmt @ Daogas Vorwurf nicht, dass nur Männer aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen diese Entwicklung negativ sehen. Auch Frauen wachen so langsam auf und hinterfragen dieses kranke System.
Auch unter Frauen gibt es Ewiggestrige. Sie schildert zwar das Problem, aber vernünftige Lösungsmöglichkeiten, die nicht in irgendeiner Weise frauendiskriminierend sind, hat auch sie nicht zu bieten (oder worauf liefe es bei genauem Nachdenken hinaus? Auf Dinge wie generelle Zwangsverheiratung ab einem bestimmten Alter oder Einführung von Scheidungsverboten - Beispiel Irland - , Verbot von Berufstätigkeit für Frauen ab Eheschließung/Kinderproduktion, allgemeine Einschränkung der Bildungsmöglichkeiten für Frauen, Verbot von Verhütungsmitteln und/oder rückgängigmachbare Zwangskastration für alle Personen ohne Trauschein... denn "freiwillig" kehrt kaum eine Frau in die [sogenannt guten und] in Wahrheit schlechten alten Zeiten zurück...) und manche von den genannten Beispielen sind echt amüsant. Etwa wenn die Schlechtschreibreform, mit der sich ein profilierungssüchtiger (männlicher!) Professor auf Kosten der Allgemeinheit (Millionen von Euro, für den Quatsch verplempert) in den Annalen der Rechtschreibung verewigen wollte, jetzt auf einmal auf den Feminismus zurückgeführt wird... oder wenn die Unruhen in England, die auf unkontrollierte Zuwanderung von Ausländern aus ehemaligen "Kronkolonien" samt Bildung von (meist männlich-dominierten muslimischen) Parallelgesellschaften auf einmal auf eine "vaterlose Gesellschaft" zurückgeführt wird... oder das Beispiel Japan mit seinen "Grasessern", die darunter leiden, daß die japanischen Frauen nicht mehr dabei mitmachen, ab Eheschließung automatisch aus dem Berufsleben ausgeschlossen zu werden, wie es bisher üblich war, und deshalb lieber single bleiben und sich selbst den Lebensunterhalt verdienen, statt für den Rest ihres Lebens, auch nach Trennung oder Scheidung, auf Wohl und Wehe vom (Ex-)Mann abhängig zu sein... oder wenn auf unter-30-jährige Frauen in den USA hingewiesen wird, die neuerdings aufgrund besserer Bildung sich mehr zu verdienen "trauen" als die Männer, statt die Vergleichszahlen aller berufstätigen Frauen (die Pille wurde ja nicht erst vor 10 Jahren Jahren eingeführt, also warum ausgerechnet 30jährige??...), und nicht nur in USA, sondern auch in diversen europäischen Ländern zu vergleichen - in D. gibt es bekanntlich nach wie vor ein Gefälle, was sowohl die Qualität von Männer- und Frauenarbeit angeht (z. B. Verhältnis Teilzeit/Vollzeit) als auch die geschlechtsspezifische Bezahlung gleicher Arbeit - und nicht nur in D. ist Altersarmut bekanntlich immer noch weiblich... siehe auch das schöne Beispiel, daß man von einem männlichen Arzt "mehr hat", weil der nun mal nicht wegen eines Kindes monatelang oder jahrelang zuhause bleibt... das klassische Totschlagargument, mit dem man Frauen sehr lange Zeit jede hochwertige Bildung verweigert hat, "weil das Verschwendung ist, wenn sie zuerst einem Mann den Arbeitsplatz wegnimmt und anschließend doch nur beim Kind zuhause bleibt"... Ausweg aus diesem Problem: entweder gar keine Kinder haben, oder jedes Elternteil bleibt für die exakt gleiche Zeit zuhause beim Kind. Dann kann man nicht mehr von Ungerechtigkeit für eine Partei sprechen. Oder hat das Kind etwa keinen gleichwertigen Anspruch auf seinen Vater - Stichwort Elternzeit für Väter? -- So alles in allem ein recht amüsanter Artikel, angesichts der Gedanken, die sich einem dabei aufdrängen... 😀
 
Ich habe gestern in einem Gespräch erfahren, dass fast die komplette männliche Bevölkerung in Zukunft sterilisiert sein wird.
Ein kleiner Teil der Männer wird aber noch gebraucht, und zwar um eine Samendatenbank zu füllen.
Aus dieser Samendatenbank werden dann Frauen Babys nach Wunsch zusammenstellen dürfen,
wie aus Mosaiksteinen: Augenfarbe, Muskulaturstärke, Körpergröße, Haarfarbe, Charakter, Hautfarbe usw.
Mir wurde in diesem Zusammenhang der Name einer Firma genannt.
Ich habe heute danach recherchiert und tatsächlich folgendes gefunden:



Ich bin nun wirklich kein Moralapostel, aber ist das moralisch vertretbar?
Das Unternehmen wird das erstmal natürlich als etwas gutes verkaufen.
Aber es stellt sich die Frage, welche Folgen für die Menschheit die Patentnummer US8543339B2 haben wird, wenn die natürliche (ungeplante) Selektion außer Kraft gesetzt wird? Immerhin hat die natürliche Selektion es ermöglicht dass unsere Population Millionen Jahre überlebt hat.


Ich gehe mal davon aus, dass das nie umgesetzt wird.
Warum? Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass das Ganze auf dem Mist von Männern gewachsen ist und wenn man denen die Möglichkeit lässt, ein paar Jährchen darüber zu sinnieren werden sie feststellen, dass sie sich damit ein Eigentor geschossen haben. Denn als Konsequenz des Ganzen würde sich über kurz oder lang der Mann selbst abschaffen...
Obwohl... stellt euch mal eine männerlose Welt mit lauter gut aussehenden,wohlproportionierten, blauäugigen, blonden Latinofrauen vor, eine schöner als die andere, intelligent und hochgebildet, gut verdienend etc.pp... könnte durchaus reizvoll sein😀🙄
 
Reizvoll für wen? Diese ganzen blonden, blauäugigen Intelligenzbestien würden sich gegenseitig so ätzend öde finden, daß sie alles daransetzen würden, daß in der nächsten Generation eine möglichst bunte Mischung aus allen Haar- und Hautfarben herauskommt... so wie es heute ist. "Reizvoll" ist das Seltene, Ungewohnte. Das Gewohnte, das man überall und jeden Tag sieht, ist zum Gähnen.
 
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