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Der Untergang unserer deutschen Kultur?

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Aber dann wäre die TE auch raus aus der deutschen Kultur, denn sie wohnt ja in Österreich.

Oder wollen wir das auch mit einmauern? 😀
Oje, das hatten wir auch schon mal.....

Die Kulturen dieser Länder sind der des deutschsprachigen Raumes sehr ähnlich. Insofern ist eine nahtlose Integration möglich. Ob man sie als Deutsche bezeichnen kann, ist fraglich. Sie unterscheiden sich jedenfalls nicht maßgeblich von uns.
Also ein polnischer Gastarbeiter mit deutschem Pass kann als Deutscher bezeichnet werden (naja, in Polen waren wir ja auch schon🙄) aber ein türkischer nicht? Egal wie gut der integriert ist?
Wir könnten ja wieder verschiedene Klassifizierungen einführen: Italiener und Polen sind noch OK, aber Türken und co nicht mehr?
Naja, das klingt irgendwie auch bekannt- das hatten wir schon mal, hat aber glaub ich nicht so funktioniert...🙄
 
Zugleich plädiert Dr. Söder für eine Änderung der bayerischen Verfassung, das Bekenntnis zum Christentum zu verankern. Desweiteren verlangt er, in allen staatlichen Gebäuden und Behörden in Bayern Kreuze aufzuhängen.

Das soll wohl ein Anspielen auf die christliche Leitkultur sein.

Dabei ist aber lustig zu beobachten, dass immer mehr Menschen aus den Kirchen austreten, Kirchen leerstehen, etc.

Und das aller lustigste, Bundesländer in denen am lautesten nach christlicher Leitkultur geschrien wird, haben einen Anteil von 25 % der Gesamtbevölkerung in christlichen Kirchen. Dazu gibt es Statistiken der evangelischen und der katholischen Kirchen Deutschlands, die man mit Google ganz leicht findet.

Die Religion, welche auch immer, hat mit dem Staat nichts zu tun.
 
Zum Glück ist die hier geschilderte österreichische Kultur nicht mit meiner kongruent.

Ich bin ein Opfer der Kultur. Es muss deckungsgleich und nicht kongruent heißen.

Aber lustig, dass diese Deutschtümler gerne mit arabischen Zahlen schreiben.
 
Das soll wohl ein Anspielen auf die christliche Leitkultur sein.

Ich frage mich ja, wie man das Aufhängen der Kreuze sicherstellen will. Ich arbeite ja in einer öffentlichen Einrichtung - sicher muss dann ein Religionsbeauftragter bestellt werden, der regelmäßig die Räume inspiziert und auf ordnungsgemäß aufgehängte Kreuze überprüft. Das wird dann wahrscheinlich so ähnlich wie bei den Kim-Il-Sung-Porträts in Nordkorea, die ja auch überall Pflicht sind. Da kommen auch Kontrolleure, die überprüfen, ob überall die Bilder hängen und ordnungsgemäß abgestaubt sind.
 
Man kann lästern über die Bayern wie man will.

Wir sind das absolut gute Vorzeigebeispiel.

Und an dem Kreuz muss sich keiner stören. Dafür sind Flüchtlinge hier respektiert und gut behandelt.

Und bestimmt gibt es auch keinen, der das nachprüft, ob ein Kreuz wo hängt oder nicht.
 
Aber lustig, dass diese Deutschtümler gerne mit arabischen Zahlen schreiben.

Man schreibt mit arabischen Zahlen, die eigentlich aus Indien stammen. Die Schrift ist lateinisch (keine germanischen Runen). Die allseits beliebten Kartoffeln kommen aus Lateinamerika, so wie ein Großteil der von der Mehrheit der Deutschen gern gegessenen Speisen und Nahrungsmittel irgendwann zugewandert ist. Auch die deutsche Sprache selbst ist voller Lehnwörter aus anderen Sprachen.

Deswegen ja meine Frage von vorhin: wo zieht der echte deutsche Deutsche die Grenze? Was ist gutes deutsches Kulturgut, und was nicht?
 
Wie schon ein paar Mal festgestellt: Ohne irgendeine Definition was unter Deutsch oder auch nur dem Wort Kultur zu verstehen ist kann überhaupt keine Argumentation geführt werden, da alle von etwas anderem reden.

Wenn die deutsche Kultur verloren geht ist doch die erste Frage die sich stellt, was dann stattdessen kommt? Ein Vakuum wird immer gefüllt werden. Den Verlust von etwas Altem kann ich nicht per se als schlecht definieren, ebenso wenig wie alles Neue auch nicht unreflektiert gut zu heißen wäre.

Die Frage ob es schade drum wäre bedeutet für mich persönlich also, ob ich das was stattdessen kommt gut oder zumindest besser finde. Und klar, mir fallen im Alltag doch so einige Dinge auf die sich ändern. Ist auch ganz logisch, die Einwanderung von Millionen Menschen aus völlig anderen Kulturen wird in so ziemlich jedem Bereich der Aufnahmegesellschaft gewaltige Änderungen nach sich ziehen oder sie auch ganz zerstören. So was z.B. in Iran, Indien, Persien usw. passiert ist. Das waren vor gar nicht all zu langer Zeit nämlich (zumindest größten Teils) mal echt schöne Gesellschaften / Kulturen.
Kulturen die nicht fähig sind sich gegen Einflüsse zu behaupten und Integration zu verlangen werden zerstört, so ist geschichtlich immer gewesen und wird es immer sein. Um manche ist es schade durm, um andere aber auch sicher nicht.

Es gibt eine Reihe von Ländern in denen ich mir gut vorstellen könnte zu leben oder hätte vorstellen können, wenn ich dort aufgewachsen wäre. Für die Mehrzahl der Länder auf diesem Planeten gilt das allerdings nicht, und das nicht nur aus wirtschaftlichen oder klimatischen Gründen.

Wenn ich also die hiesige Kultur erhalten möchte, dann vor allem dann wenn die Art zu leben dem entspricht wie ich gerne leben möchte.

Mit dem immer geringeren Einfluss von christlicher Religion und auch christlichen Traditionen, Kirchen etc. kann ich gut leben, da ich mit Religion im Grunde nichts zu tun habe und auch nicht möchte. Mit dem aktuell immer stärker werdenden Einfluss des Islams kann ich aber, aus dem selben Grund, nicht gut leben. Zumal es sich dabei ja nicht um eine reine Religion, sondern um eine politisch motivierte Bewegung handelt.

Auch missfällt mir der Verlust der Diskussionskultur sehr. Heute wird geschrien und die explodierende Gewaltkriminalität spricht ebenfalls für sich.
Tugenden wie Ehrlichkeit, Fleiß, Pünktlichkeit, Rechtschaffenheit etc. und ja, in gewisser Weise auch Toleranz, sehe ich ebenfalls dahin schwinden und hätte ich lieber gerne erhalten. Denn sie sind Grundlage für Wohlstand, welchen ich ebenso gerne erhalten würde.
Ähnliches gilt für unsere Sozialsysteme, sie für alle zu öffnen, auch für jene die nie eingezahlt haben, wird darauf hinaus laufen dass sie zusammenbrechen.
Es stört mich ebenfalls wenn ich mich mit Händlern, dem Pizzalieferanten oder einfach Leuten auf der Straße nicht mehr verständigen kann, weil sie kein Wort Deutsch und oft nicht einmal Englisch sprechen (ich kann leider nur diese beiden Sprachen).

Mit diesen exemplarischen Beispielen wird hoffentlich klar unter welchem Aspekt ich Veränderung bewerte. Daher betrachte ich eine Veränderung der deutschen Kultur in Richtung der Kultur eines Landes in dem ich nicht leben wollen würde als negativ und entsprechend auch die Nicht-Integration von Millionen von Zuwanderern von dort.

Eine Verschiebung in Richtung asiatischem Raum z.B. könnte ich allerdings eine Menge abgewinnen, wenn auch natürlich nicht alles. Ich denke die Hoffnung all jener die dem Euphemismus von einer bunten Gesellschaft folgen lautet: Wenn man alles zusammen wirft wird sich das Beste und Tollste durchsetzen. Quasi das Best of aller Kulturen und jeder kann so leben wie er/sie möchte.
Nur hat die Geschichte und damit Realität leider das Gegenteil bewiesen. Es setzt sich nämlich in der Regel die aggressivste Kultur durch, siehe oben genannte Beispiele, welche sich niemals anpasst und intolerant gegenüber allen anderen ist, denn diese bleibt immer erhalten und breitet sich somit weiter aus.
 
Immerhin sind wir so tolerant und lassen eine Person aus Österreich über die deutsche Kultur und so ein Zeugs urteilen.

Vermutlich hat sie in ihrem zugigen und dunklen Tal in den Alpen noch nichts von Globalisierung mitbekommen.

Und ansonsten ist dieses Thema für mich an dieser Stelle erledigt. Lasse mich doch nicht von irgendwelchen Rechtsaußen provozieren.
 
Auch missfällt mir der Verlust der Diskussionskultur sehr. Heute wird geschrien und die explodierende Gewaltkriminalität spricht ebenfalls für sich.
Tugenden wie Ehrlichkeit, Fleiß, Pünktlichkeit, Rechtschaffenheit etc. und ja, in gewisser Weise auch Toleranz, sehe ich ebenfalls dahin schwinden und hätte ich lieber gerne erhalten. Denn sie sind Grundlage für Wohlstand, welchen ich ebenso gerne erhalten würde.

Wobei ich das Gefühl habe, dass das die Deutschen von ganz allein abschaffen. Der Verlust der Diskussionskultur und die neue Aggressivität kriegen die Deutschen prima auch ohne fremde Einflüsse hin. Ich würde sogar behaupten, dass uns da der eine oder andere fremdländische Einfluss gut tun würde.
 
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