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Der Sinn des Lebens?

Es gibt tatsächlich eine logische Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens aber sie erfordert eine präzise Definition, was man eigentlich meint.
1.
So wie ich es verstehe, meint man mit dem "Leben" nicht Lebensformen im allgemeinen oder das Leben als Zeitspanne sondern man meint eigentlich das Bewusstsein. Der Sinn des Lebens eines Bakteriums ist schließlich eine anders gemeinte Frage und würde sich auf ihren ökologischen Nutzen in ihrer Nische beziehen. Die Frage ist üblicherweise eine sehr menschliche und bezieht sich also auf Menschen oder höchstens noch Tiere, die vermenschlicht werden. Es muss einem Wesen ein Bewusstsein zugesprochen werden, damit die Frage so funktioniert, wie intendiert.
2.
Wenn es also um den Sinn des bewussten Erlebens (Bewusstseins) geht, dann lässt sich ein guter Teil den Funktionen des Lebens zuweisen. Unser Bewusstsein ist dazu da, Aufgaben zu managen, die uns und unsere Art am Leben halten. Unser Bewusstsein soll uns dazu ermächtigen, komplexe Aufgaben zu erfüllen, um uns beispielsweise mit Nahrung, Wärme oder Nähe zu versorgen.
Das ist aber unstrittig oder gegeben. Es wäre reine Unvernunft, diese Aufgaben des Bewusstseins in Frage zu stellen.
3.
Da nicht jede Aufgabe uns voll auslastet und nicht ständig lebensnotwendige Aufgaben zu erledigen sind, begibt sich unser Gehirn in einen Leerlauf. Und das ist ein entscheidender Punkt. Aus dem mentalen Puffer, einer Kapazität, die da sein muss, weil sie immer wieder mal gebraucht wird, wird eine verfügbare Ressource.
Und wenn wir nach dem Sinn des Lebens fragen, dann meinen wir eigentlich: Was sollen wir mit dieser Leerlauf-Ressource überhaupt anfangen?
Menschen, die aus anderen Gründen keine Zeit aka kaum Leerlauf haben, machen sich auch seltener Gedanken über den Sinn des Lebens.
4.
Hier greift sofort Logik.
Per Definition hat sie keinen VORdefinierten Zweck. Es ist im Gegenteil das, was gerade für keinen Zweck gebraucht wird. Es gibt nichts wofür sie "gedacht" wäre.
Sie hat auch nur einen Besitzer, es gibt niemand der die Gedanken anderer steuern kann.
Der Sinn des Lebens kommt also nicht von außen sondern von innen.
Es ist eine freie Ressource, die jeder selbst nach Belieben einsetzen kann.
Der Sinn des Lebens ist also schlicht, etwas nach persönlichem Ermessen Sinnvolles zu finden, für das man diese Ressource nutzen kann.
Das bedeutet auch, dass sich der Sinn im Laufe eines Lebens ändern kann. Jemand könnte seine Jugend nutzen, um nach einer mathematischen Formel zu suchen und sein Alter, um sich um einen Garten und die Enkel zu kümmern.
Es gibt keinen richtigen und falschen Weg. Da es das wohl Persönlichste ist, was es gibt, ist eine Wertung von außen in der Regel unzulässig.
Und hat man nichts Sinnvolles, dem man sich widmen kann, wird automatisch die Suche nach so etwas der aktuelle Sinn des Lebens - man steht also nie ohne da.
5.
Viele Menschen denken oft, es wäre eine hochgestochene und unnötige Frage. Sie befassen sich überhaupt nicht damit und "leben einfach ihr Leben". Der Punkt ist aber, dass die ihr Bewusstsein, ihren mentalen Leerlauf bereits nutzen. Sie haben also im Umkehrschluss einen Sinn des Lebens, er wirkt nur zu profan/banal/trivial auf sie, um ihn als Sinn zu identifizieren.
Anders gesagt: Wenn du momentan deine ganze Aufmerksamkeit komplett deinen Kindern widmest, dafür sorgst, dass es ihnen im Alltag gut geht und du Interesse an ihrem Leben hast - rate mal was gerade der Sinn deines Lebens ist ...
Wenn du jede freie Minute in die Renovierung deines Hauses steckst und dir im Bett noch ausmalst, wie es am Ende aussehen wird ...
Wenn du auf Partnersuche bist und dich nicht zwischen Monica, Erica und Rita entscheiden kannst ...
Wenn du versuchst die Klarinette zu lernen und den Nachbar gehörig auf die Nerven gehst ...
Wenn du in Skyrim versuchst jeder Stadtwache im Spiel wenigstens einmal einen Pfeil ins Knie zu schießen ...

Übrigens, das heißt auch, dass jeder, der dir erklärt, was dein Sinn im Leben zu sein hat, in Wahrheit versucht, dir seinen auf Auge zu drücken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na und was wenn Du mal von der ganzen Subjektivität der Einzelsichtweisen weggehst ?

Wenn Du mal ganz einfach nur das Leben als solches betrachtest , egal ob das Leben einer Amöbe eines Menschen eines Tieres oder einer Pflanze ?
Wenn Du Leben als das verstehst was lebendig ist, im Gegensatz zu dem, was tot ist ?
Was kein Leben hat , sondern ohne Leben existiert.

Dann ist Leben ja nicht unbedingt an ein Bewusstsein gekoppelt. Es kann durchaus sein, völlig bewusstseinsfrei lebt etwas.
Oder es lebt eben nicht, weil es tot ist.

Was aber unterscheidet das Leben von dem, was nicht lebt, da ist doch nur die Tatsache des Lebensdigseins, die das unterscheidet.

Wenn also etwas lebt hat es sicher einen anderen Sinn , als wenn etwas nicht lebt. Denn wenn etwas nicht lebt , gibt es kein Leben und wo kein Leben ist, kann auch kein Sinn des Lebensexistieren.

Wenn aber etwas lebt , dann hat es ja als subjektives Teil des ganzen einmal die Sichtweise aus seiner Warte , wie bei einem Bakterium oder einem Bärtierchen oder einer Pflanze oder einem Tier oder einem Menschen, die subjektive Sicht ändert sich, je nach Standpunkt und Voraussetzung dessen was lebt.

Aber es könnte doch sein, das allem Leben, egal welchem , ein Sinn zugrunde liegt.

Ähnlich wie bei den Formen , den goldenen Schnitt findest Du beispielsweise überall in der Natur , selbst im Weltall und praktisch ist alles was existiert dieser Formgebung sozusagen unterworfen.
Egal ob tot oder lebendig.

Da könnte man denken alles was existiert - egal ob lebendig oder tot ist der Formgebungsverhältnisse des goldenen Schnittes unterlegen, so als würde ein übergeordnetes Prinzip der Existenz das vorgeben.

Betrachtet man aber das Leben und nicht das was tot ist , stellt man fest das sich das Lebendige von toten unterscheidet und zwar durch die Taztsache der Lebendigkeit.

Da liegt die Frage nahe - was ist der Sinn dieses Lebens und da ohne jetzt die subjektiven eventuell vorhandenen bewußtseinsrelevanten Gedanken aus der Sicht des eigenen Selbst - sondern umfassend betrachtet , grundsätzlich, als Abgrenzung vom Tod.

Vielleicht ist ja der Sinn des Lebendigen, dass es lebendig ist, nicht mehr nicht weniger, sondern genau dieser Sinn, es grenzt sich durch das Lebendigsein vom Tod ab.
 
Ich glaube nicht, dass das Leben (alles Lebendige) einen Sinn hat. Ich habe mich viele Jahre mit der Entstehung des Lebens befasst und bin in dem Lager derer, die davon ausgehen, dass es Übergangs-Moleküle gibt (RNA-Welt). Chemische Ketten, die in der Lage sind sich selbst zu reproduzieren aber noch nicht der Definition von Leben entsprechen. Leben wäre dann nur ein emergentes Konzept, dass sich aus einer Kombination von komplexen Molekülen ergibt, genauso, wie diese Moleküle und ihre erstaunlichen Eigenschaften aus einfachen Atomen emergieren.
Wenn es keinen Designer gibt, gibt es auch keinen auferlegten Sinn.
Leben versucht außerdem vor allem am Leben bleiben. Es kann keine Art geben, die diesem Prinzip nicht folgt, weil sie ja sofort aussterben würde.
 
Na wenn das Leben sich wie auch immer selbst entwickelt hat , so als Folge irgendwelcher zufälligen Begebenheiten, dann steht doch die Beweisführung das es so ist noch aus , denn es könnte ja auch einen oder mehrere Designer geben.
Aber auch hier steht die Beweisführung noch aus.

Tatsache ist aber ja das Dinge leben und andere Dinge es nicht tun. Deshalb gibt es ja den Unterschied zwischen Tod und Leben.
Wer sagt Dir also nun das nicht auch der Tod sich selbst zufällig irgendwie entwickelt hat , genau so wie das Leben es auch getan haben könnte ?
Denn wenn der Tod eine Folge des Lebens wäre , wäre das ja demnach nachvollziehbar.

Wenn es aber nun ein erschaffenes Leben gibt und auch einen erschaffen Tod gibt , könnte ja ebenso sein, dann könnte der Sinn ja für etwas das lebt, im Grunde nur das sein, was das was lebt, aufgrund seiner Beschaffenheit, zu erkennen in der Lage ist, denn etwas anderes kann es ja nicht erkennen, es ist sich teilweise , so denke ich bewusst das es auch lebt, aber beim warum und welcher tiefere Sinn sich dahinter verbirgt oder nicht könnte sich erst erschließen, wenn die Beantwortung der Frage Design oder nicht geklärt ist.
Da das aber nicht der Fall ist, ist alles was der Mensch subjektiv erkennt , sein subjektives Empfinden.

Da es aber ja noch mehr lebendige Organismen gibt wie bsp. Pflanzen, deren ggf. vorhandenes Bewusstsein, ganz anders gelagert sein könnte, als das menschliche oder ein tierisches, was ja noch nicht erforscht ist, denn es liegt nahe das Pflanzen ein Bewusstsein haben könnten, denn man hat bspw. herausgefunden, Pilze im Waldboden kommunizieren miteinander untereinander und als Gruppe sie besitzen ein " Empfinden " dafür wieviele sie sind, entscheiden welche Bäume zusogenannten Albinobäumen werden. Dort lagern sie Gifte ein , die für die anderen Bäume schädlich wären , blieb die Frage bisher - warum stirbt der Albinobaum nicht ab ( weil da is nix mit Photosynthese ohne Chlorophyll) -jetzt ist klar -der Albinobaum wird als einziger Baum mit allem notwendigen über den Boden versorgt, durch die Pilze , die das mit Hilfe der anderen Bäume steuern.

Und alle die bisher behauptet haben Pflanzen hätten kein Bewusstsein, rudern zurück , doch wie das Bewusstsein beschaffen ist, was es wirklich kann , wie es aufgestellt ist , ob es sich entwickelt hat oder erschaffen wurde , ist völlig unbeantwortet.

Wenn also noch andere Lebensformen existent sind , die auch ein Bewusstsein besitzen , ist doch trotzdem eine Sinnfindung möglich , aber eben erst wirklich genau unfehlbar und richtig , wenn es erkannt ist.
Da wir das Leben aber nicht erkennen können , also noch nicht , sonst könnten wir nach Belieben Leben erschaffen, aus toter Materie , können wir aber nicht ....sollte man vielleicht die Sinnsuche starten, wenn es Sinn macht ....sonst bleibt halt nur der Unterschied zum Toten.
Da ist der Sinn Lebendigkeit.

Kann doch nicht so schwer sein, Deine persönliche Meinung ob es ein Design gibt oder nicht ist da für den Sinn, den das Leben ggf . hat ziemlich irrelevant, so ähnlich wie meine oder die eines anderen Menschen.
Daher ist es für mich ne 50/50 Chance rein rechnerisch und glaubenstechnisch, halte ich Design für möglicher als Zufall, aber auch das verändert nicht den Sinn dessen was man Leben nennt.
 
Hab' das Gefühl, dass es hier in eine gewisse Richtung geht und mein Beitrag aus "der Philosophie" hier vielleicht nicht ganz unpassend ist:

Vielleicht auch ganz interessant.

Tatsächlich entspricht das grob meiner aktuellen Sicht der Dinge. Ich meine, es ist aus meiner Sicht genauso viel oder wenig schlüssig, dass Geist/Bewusstsein aus Materie entsteht, wie es auch ist, dass Materie aus Geist/Bewusstsein entsteht.

Klar, die gängige Sichtweise mag sein, dass Materie der Ursprung aller Dinge ist und der Geist/Bewusstsein zwingend an Materie bzw. den Körper gebunden ist --> keine Materie, kein Geist.

Der interessantere Umstand oder Frage ist aus meiner Sicht, ob Geist vielleicht in irgendeiner Form auch unabhängig von Materie existiert?

Ich meine, wenn man bspw. stirbt und wir vom Energieerhaltungssatz ausgehen und davon, dass es im gesamten Universum kein "Nichts" gibt, kann der Geist bzw. das Bewusstsein nicht einfach verschwinden, sondern es findet eine Transformation statt. Wenn man so will, die umgekehrte Transformation dessen, wenn Materie bzw. ein Körper Geist/Bewusstsein erlangt. Umgangssprachlich könnte man das vielleicht an der Geburt festmachen.

Und ja, diese Transformation oder Energieumwandlung zwischen Geist und Materie mag holistisch gesehen ein ewig währender und sich wiederholender Prozess sein. Oder anders ausgedrückt: "Tot" ist nicht für immer tot. Man muss da auch nicht von Reinkarnation oder Wiedergeburt sprechen, aber man kann vielleicht durchaus davon ausgehen, das alles im ewigen Wandel ist und absolut gar nichts wirklich still steht.

Und ja, wenn man Tod damit definieren möchte, dass sich nichts bewegt, dann gibt es auf holistischer Basis nichts, was wirklich tot ist, sondern andersrum: Alles lebt.

~~~

Würde sagen, dass Leben bzw. Bewusstsein irgendwie in den kleinsten Bauteilen der Existenz, den Elementarteilchen, beinhaltet sein muss. Wenn nicht, kommen Leben und Bewusstsein irgendwo anders her. Woher denn?
 
Es gibt tatsächlich eine logische Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens aber sie erfordert eine präzise Definition, was man eigentlich meint.
1.
So wie ich es verstehe, meint man mit dem "Leben" nicht Lebensformen im allgemeinen oder das Leben als Zeitspanne sondern man meint eigentlich das Bewusstsein. Der Sinn des Lebens eines Bakteriums ist schließlich eine anders gemeinte Frage und würde sich auf ihren ökologischen Nutzen in ihrer Nische beziehen. Die Frage ist üblicherweise eine sehr menschliche und bezieht sich also auf Menschen oder höchstens noch Tiere, die vermenschlicht werden. Es muss einem Wesen ein Bewusstsein zugesprochen werden, damit die Frage so funktioniert, wie intendiert.
2.
Wenn es also um den Sinn des bewussten Erlebens (Bewusstseins) geht, dann lässt sich ein guter Teil den Funktionen des Lebens zuweisen. Unser Bewusstsein ist dazu da, Aufgaben zu managen, die uns und unsere Art am Leben halten. Unser Bewusstsein soll uns dazu ermächtigen, komplexe Aufgaben zu erfüllen, um uns beispielsweise mit Nahrung, Wärme oder Nähe zu versorgen.
Das ist aber unstrittig oder gegeben. Es wäre reine Unvernunft, diese Aufgaben des Bewusstseins in Frage zu stellen.
3.
Da nicht jede Aufgabe uns voll auslastet und nicht ständig lebensnotwendige Aufgaben zu erledigen sind, begibt sich unser Gehirn in einen Leerlauf. Und das ist ein entscheidender Punkt. Aus dem mentalen Puffer, einer Kapazität, die da sein muss, weil sie immer wieder mal gebraucht wird, wird eine verfügbare Ressource.
Und wenn wir nach dem Sinn des Lebens fragen, dann meinen wir eigentlich: Was sollen wir mit dieser Leerlauf-Ressource überhaupt anfangen?
Menschen, die aus anderen Gründen keine Zeit aka kaum Leerlauf haben, machen sich auch seltener Gedanken über den Sinn des Lebens.
4.
Hier greift sofort Logik.
Per Definition hat sie keinen VORdefinierten Zweck. Es ist im Gegenteil das, was gerade für keinen Zweck gebraucht wird. Es gibt nichts wofür sie "gedacht" wäre.
Sie hat auch nur einen Besitzer, es gibt niemand der die Gedanken anderer steuern kann.
Der Sinn des Lebens kommt also nicht von außen sondern von innen.
Es ist eine freie Ressource, die jeder selbst nach Belieben einsetzen kann.
Der Sinn des Lebens ist also schlicht, etwas nach persönlichem Ermessen Sinnvolles zu finden, für das man diese Ressource nutzen kann.
Das bedeutet auch, dass sich der Sinn im Laufe eines Lebens ändern kann. Jemand könnte seine Jugend nutzen, um nach einer mathematischen Formel zu suchen und sein Alter, um sich um einen Garten und die Enkel zu kümmern.
Es gibt keinen richtigen und falschen Weg. Da es das wohl Persönlichste ist, was es gibt, ist eine Wertung von außen in der Regel unzulässig.
Und hat man nichts Sinnvolles, dem man sich widmen kann, wird automatisch die Suche nach so etwas der aktuelle Sinn des Lebens - man steht also nie ohne da.
5.
Viele Menschen denken oft, es wäre eine hochgestochene und unnötige Frage. Sie befassen sich überhaupt nicht damit und "leben einfach ihr Leben". Der Punkt ist aber, dass die ihr Bewusstsein, ihren mentalen Leerlauf bereits nutzen. Sie haben also im Umkehrschluss einen Sinn des Lebens, er wirkt nur zu profan/banal/trivial auf sie, um ihn als Sinn zu identifizieren.
Anders gesagt: Wenn du momentan deine ganze Aufmerksamkeit komplett deinen Kindern widmest, dafür sorgst, dass es ihnen im Alltag gut geht und du Interesse an ihrem Leben hast - rate mal was gerade der Sinn deines Lebens ist ...
Wenn du jede freie Minute in die Renovierung deines Hauses steckst und dir im Bett noch ausmalst, wie es am Ende aussehen wird ...
Wenn du auf Partnersuche bist und dich nicht zwischen Monica, Erica und Rita entscheiden kannst ...
Wenn du versuchst die Klarinette zu lernen und den Nachbar gehörig auf die Nerven gehst ...
Wenn du in Skyrim versuchst jeder Stadtwache im Spiel wenigstens einmal einen Pfeil ins Knie zu schießen ...

Übrigens, das heißt auch, dass jeder, der dir erklärt, was dein Sinn im Leben zu sein hat, in Wahrheit versucht, dir seinen auf Auge zu drücken.

Und ja, es mag eine gewisse Kunst oder sogar Arbeit sein, für sich selbst einen oder mehrere Sinne des Lebens zu wählen oder zu entdecken. Dass man das Gefundene oder Gewählte anderen einfach auferlegen kann, halte ich für einigermaßen zweifelhaft oder unmöglich. Menschliche Situationen sind irgendwie zu verschieden und irgendwie hat auch jeder seinen ganz eigenen Weg zu gehen.

Natürlich könnte man versuchen, andere von der persönlichen Sichtweise oder Weg zu überzeugen. Das wäre vermutlich auch ein Sinn des Lebens.
 
Die Frage nach dem "Designer" oder Gott halte ich schon für beantwortbar. Alle bekannten Götterideen lassen sich eigentlich relativ leicht widerlegen. Allein die Tatsache, dass uns zehntausende Götter bekannt sind, an die Menschen aufrichtig geglaubt haben und wohl hunderttausende bis Millionen in der prähistorischen Zeit dazukommen, macht den Gedanken, die aktuell beliebten Götter wären mehr als eine Randnotiz in der Geschichte des Universums ziemlich chauvinistisch.
Das ist so als hätte man 100.000 mal auf ein Pferd gesetzt, das immer verloren hat und würde für Überzeugung in den Krieg ziehen, das 100.001. Rennen würde es gewinnen.
Und außerdem gibt es für alle Religionen jede Menge individuelle Gegenbeweise.
Gäbe es einen Designer, dann hätten wir keine Vorstellung von ihm und keines der 100.000 Beispiele würde ihn gut beschreiben.
Aber wer soll dann der Designer des Designers sein? Wie ist seine Lebenswelt beschaffen. Wer hat seine Welt und ihn erschaffen. Solange es für ein Universum einen Erschaffer gibt muss man eine Ebene darauflegen und fragen, wer diese wiederum erschaffen hat usw. Das kann man so lange spielen bis man an einer Ebene ankommt, die niemand erschaffen hat. Wenn man nun alle Ebenen zusammennimmt und sie, sagen wir, Superversum nennt, dann hat dieses Superversum keinen Designer, was es eigentlich egal machen würde wenn es designte Zwischenebenen gibt.
 
Super melde Dich zum Nobelpreis an. Denn darauf eine göttliche Existenz zu widerlegen, also generell, so nach dem Motto es gibt keinen Gott warten ja viele , ist aber bisher noch genau so vielen gelungen, wie aus toter Materie Leben zu erschaffen, obwohl es könnte da einen geben der das konnte ....
Mit lebendiger Materie sieht das ggf. ganz anders aus.
Du wirst sicher mit dem Wissen und der Kompetenz direkt gewählt, als Preisträger, weil diese unglaubliche Erkenntnis ist sicher fehlerfrei.
Wie sieht denn nun der Widerleg aus ?

Weil davon hast Du nichts geschrieben ....leider...
 
Zum einen sage ich nicht, dass es keinen Designer unseres Universums geben kann. Aber es ist logisch, dass es keinen Designer von "allem das ist" geben kann.
Ein Gott würde dem Universum einfach eine Ebene hinzufügen, aber die Frage aufwerfen, wer diesen Gott und seine Daseinsebene erschaffen hat. Dann braucht man einen Designer für den Designer. Man kommt zwangsläufig irgendwann auf eine Ebene, die niemand erschaffen hat, weil man sonst unendlich neue Götter dazu erfinden muss. Also muss die Aussage wahr sein, dass es für alles was ist (was mehr als unser Universum einschließt - auch die Daseinsebenen etwaiger Götter) keinen Designer gibt. Einfache Logik.
Ich sage stattdessen, dass so ein Designer komplett anders wäre als irgendein Mensch sich das bisher vorgestellt hat. Bei 18.000 namentlich bekannten Göttern und höheren Wesen + hunderttausenden von unbekannten aus der prähistorischen Zeit, ist es sehr mutig sich einen herauszupicken und zu sagen - der ist es! So schaut Gott aus und alles, was Menschen seit Anbeginn der Menschheit geglaubt haben, war falsch - aber ich und meine Gruppe haben recht. Wie hoch wäre denn die Wahrscheinlichkeit dafür?
Und ich habe gesagt, dass es für jede Göttervorstellung individuelle Widerlege gibt.
Beispiel? Man fliege mit einem Hubschrauber auf den Olymp und frage Zeus nach dem Wetter. Ist wohl nicht zuhause der Gute ... An den hat man übrigens auch 2000 Jahre geglaubt.
Nenn mir einen Gott, den du gerne auf dem Prüfstand hättest.

Es gibt für sowas keinen Nobelpreis, weil sich der mit Wissen und nicht mit Glauben beschäftigt. Glauben ist jedermanns Sache und jeder darf glauben, was er will. Sonst wäre es ein Verbrechen den Kindern vom Christkind/Weihnachtsmann zu erzählen. Kinder glauben auch aufrichtig, dass es diese gibt. Man hat absolut das Recht etwas zu glauben, auch wenn es unlogisch ist.
 
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