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Der Sinn des Lebens?

Super melde Dich zum Nobelpreis an. Denn darauf eine göttliche Existenz zu widerlegen, also generell, so nach dem Motto es gibt keinen Gott warten ja viele , ist aber bisher noch genau so vielen gelungen, wie aus toter Materie Leben zu erschaffen, obwohl es könnte da einen geben der das konnte ....
Mit lebendiger Materie sieht das ggf. ganz anders aus.
Du wirst sicher mit dem Wissen und der Kompetenz direkt gewählt, als Preisträger, weil diese unglaubliche Erkenntnis ist sicher fehlerfrei.
Wie sieht denn nun der Widerleg aus ?

Weil davon hast Du nichts geschrieben ....leider...
 
Zum einen sage ich nicht, dass es keinen Designer unseres Universums geben kann. Aber es ist logisch, dass es keinen Designer von "allem das ist" geben kann.
Ein Gott würde dem Universum einfach eine Ebene hinzufügen, aber die Frage aufwerfen, wer diesen Gott und seine Daseinsebene erschaffen hat. Dann braucht man einen Designer für den Designer. Man kommt zwangsläufig irgendwann auf eine Ebene, die niemand erschaffen hat, weil man sonst unendlich neue Götter dazu erfinden muss. Also muss die Aussage wahr sein, dass es für alles was ist (was mehr als unser Universum einschließt - auch die Daseinsebenen etwaiger Götter) keinen Designer gibt. Einfache Logik.
Ich sage stattdessen, dass so ein Designer komplett anders wäre als irgendein Mensch sich das bisher vorgestellt hat. Bei 18.000 namentlich bekannten Göttern und höheren Wesen + hunderttausenden von unbekannten aus der prähistorischen Zeit, ist es sehr mutig sich einen herauszupicken und zu sagen - der ist es! So schaut Gott aus und alles, was Menschen seit Anbeginn der Menschheit geglaubt haben, war falsch - aber ich und meine Gruppe haben recht. Wie hoch wäre denn die Wahrscheinlichkeit dafür?
Und ich habe gesagt, dass es für jede Göttervorstellung individuelle Widerlege gibt.
Beispiel? Man fliege mit einem Hubschrauber auf den Olymp und frage Zeus nach dem Wetter. Ist wohl nicht zuhause der Gute ... An den hat man übrigens auch 2000 Jahre geglaubt.
Nenn mir einen Gott, den du gerne auf dem Prüfstand hättest.

Es gibt für sowas keinen Nobelpreis, weil sich der mit Wissen und nicht mit Glauben beschäftigt. Glauben ist jedermanns Sache und jeder darf glauben, was er will. Sonst wäre es ein Verbrechen den Kindern vom Christkind/Weihnachtsmann zu erzählen. Kinder glauben auch aufrichtig, dass es diese gibt. Man hat absolut das Recht etwas zu glauben, auch wenn es unlogisch ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ja, es mag eine gewisse Kunst oder sogar Arbeit sein, für sich selbst einen oder mehrere Sinne des Lebens zu wählen oder zu entdecken. Dass man das Gefundene oder Gewählte anderen einfach auferlegen kann, halte ich für einigermaßen zweifelhaft oder unmöglich. Menschliche Situationen sind irgendwie zu verschieden und irgendwie hat auch jeder seinen ganz eigenen Weg zu gehen.

Natürlich könnte man versuchen, andere von der persönlichen Sichtweise oder Weg zu überzeugen. Das wäre vermutlich auch ein Sinn des Lebens.

Da es an anderer Stelle gerade aktuell war, ich finde, dass man auch bei dem Nachfolgenden einen Sinn erkennen kann:

Sie und ihre Mädchen.

Also, erkennbar ist der Sinn, Wille und Bestrebung dieser einzelnen Person. Wie schon gesagt, bei anderen Menschen wiederum gestaltet sich das ganz anders aus. Menschen sind einfach recht verschieden und in recht unterschiedlichen Lebenssituationen.
 
Zum einen sage ich nicht, dass es keinen Designer unseres Universums geben kann. Aber es ist logisch, dass es keinen Designer von "allem das ist" geben kann.
Ein Gott würde dem Universum einfach eine Ebene hinzufügen, aber die Frage aufwerfen wer den Gott und seine Daseinsebene erschaffen hat. Dann braucht man einen Designer für den Designer. Man kommt zwangsläufig irgendwann auf die Ebene die niemand erschaffen hat weil man sonst unendlich neue Götter erfinden muss. Also muss die Aussage wahr sein, dass es für alles was ist (was mehr als unser Universum einschließt, auch die Daseinsebenen etwaiger Götter) keinen Designer gibt. Einfache Logik.
Ich sage stattdessen, dass so ein Designer komplett anders wäre als irgendein Mensch sich das bisher vorgestellt hat. Bei 18.000 namentlich bekannten Göttern und höheren Wesen + hundertausenden von unbekannten aus der prähistorischen Zeit, ist es sehr mutig sich einen herauszupicken und zu sagen - der ist es! So schaut Gott aus und alles was Menschen seit Anbeginn der Menschheit geglaubt haben war falsch, aber ich habe recht. Wie hoch wäre denn die Wahrscheinlichkeit dafür?
Und ich habe gesagt, dass es für jede Göttervorstellung individuelle Widerlege gibt.
Beispiel? Flieg mit einem Hubschrauber auf den Olymp und frag Zeus nach dem Wetter. Ist wohl nicht zuhause der Gute ... An den hat man übrigens auch 2000 Jahre geglaubt.
Nenn mir einen Gott, den du gerne auf den Prüfstand hättest.

Es gibt für sowas keinen Nobelpreis weil sich der mit wissen und nicht mit glauben beschäftigt. Glauben ist jedermanns Sache und jeder darf glauben was er will. Sonst wäre es ein Verbrechen den Kindern vom Christkind/Weihnachtsmann zu erzählen. Kinder glauben auch aufrichtig, dass es ihn gibt. Man hat also das Recht etwas zu glauben auch wenn es unlogisch ist.

Waren wir nicht beim Verständnis des Lebens , dass klar ein Wunder darstellt, weil bisher niemand es erklären kann ?
Das reicht doch völlig.

Jetzt willst Du schon das Universum und alles erklärt haben, naja bei den Pflanzen dachten sie auch jahrhundertelang , die hätten kein Bewußtsein ....vielleicht hat das Universum ja auch eines .....es unterliegt ja einer gewissen Lebendigkeit....

Wenn es um das "Konzept eines Designers" oder eines Gottes geht, das ist aus meiner Sicht naheliegend. Man könnte auch einfach sagen, dass es existiert. Und alleine dadurch hat es vielleicht schon seine Berechtigung. Einer rationalen Systemanalyse wird das kaum standhalten können, aber darum geht es aus meiner Sicht auch nicht. Es ist meines Erachtens eine Folge dieser Aussage: "Wo das Wissen aufhört, beginnt der Glaube." Und da gibt es aus meiner Sicht nichts zu wissen, zu beweisen oder zu widerlegen. Das ist ganz simpel nicht die Domäne des Glaubens.

~~~

Eine andere Sicht wäre bspw. die, dass das Universum selbst der Designer ist, ohne eine übergeordnete Ebene. Universum = Gott?

Ob man dem Universum eine Ebene überordnet oder auch mehrere, tut aus meiner Sicht nicht wirklich was zur Sache. Es ändert ja nichts an der für uns tatsächlich wahrnehmbaren Lebensrealität und der ganzen Existenz. Ich meine, das Universum verhält sich ja recht beständig, gleichförmig oder sogar harmonisch. Die ganzen Prinzipien wie Naturgesetze oder auch psychische Gesetzmäßigkeiten ändern sich ja nicht ständig. Was sich ändert, sind ja nur diese Kleinigkeiten, wie dass bspw. der Kühlschrank kaputtgeht oder die Aktienkurse einbrechen. Ansonsten geht ja alles recht stabil seinen Gang.

Und innerhalb dieses Universums und den damit verbundenen Prinzipien gestalten wir eben unser Leben - auf diese mannigfaltigen Arten, wie wir es auf dieser Welt sehen können.
 
Und ja, ich denke gleichfalls, dass der Sinn und Lebensweg sich zu erheblichem Maße aus dem Gefühl bestimmen, im simpelsten Falle aus den Gefühlen Schmerz und Freude. Ist gewissermaßen ein psychisches Verkehrssystem mit Leitplanken und Richtungsweisern.
 
Und ja, ich denke gleichfalls, dass der Sinn und Lebensweg sich zu erheblichem Maße aus dem Gefühl bestimmen, im simpelsten Falle aus den Gefühlen Schmerz und Freude. Ist gewissermaßen ein psychisches Verkehrssystem mit Leitplanken und Richtungsweisern.

Hinzu kommen natürlich auch noch die ganzen "Rahmenbedingungen", die verschiedenen Stadien und Lebensumstände des jeweiligen Menschen. Da können wir bspw. von Bildung, Kultur, Sprache oder auch Religion sprechen. Wie auch immer, man sollte diese aus der Schule oder Bildungsbereich bekannten Phänomene wie Unterforderung oder Überforderung nicht unterschätzen. Beides funktioniert in aller Regel eher schlecht.

Womit kann man nun unterfordert oder überfordert sein? Eine Menge Dinge.

Wie ist es bspw. um den Bildungsstand in der einen oder anderen Sprache bestellt? Wie sieht's mit der Mathematik aus? Wie sieht es mit der Kompetenz in Sachen Finanzen aus? Wie sieht es mit der Beziehungskompetenz oder dem Sozialverhalten aus?

Kaum einer wird jetzt das kleine 1x1 lernen können, vollkommene Unterforderung, oder? Das Gehirn schaltet in den Leerlauf oder man schläft ein.

Es wird jetzt auch kaum einer anfangen, Quantenphysik zu studieren, oder? Vollkommene Überforderung für viele, vermutlich.

Ja, die Prinzipien oder Rahmenbedingungen sind relativ klar, oder? Wie sich aber jeder Einzelne innerhalb dieser bewegt, nicht so sehr?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das "Mysterium des Lebens", des Universums, der Existenz? Es wird wohl kaum jemand sagen können, dass einem alles klar ist, aber auch kaum jemand, dass einem gar nichts klar ist?
 
Aus meiner Sicht ist der Mensch zu Wachstum und Größe bestimmt - auf welche dieser vielen Weisen auch immer.

Stillstand ist Degeneration oder sogar der Tod. Das ganze Leben gibt gewissermaßen vor, dass das nicht der Sinn des Lebens ist. Wenn der Tod der Sinn des Lebens wäre, gäbe es das Leben nicht.

Der Tod wiederum, nun, ich bin geneigt, es als eine Art Transformations-, Filter-. oder Reinigungsprozess zu sehen. Manche Dinge funktionieren einfach besser, wenn man von Grund auf neu bzw. bei Null anfängt. Allerdings fängt die Menschheit niemals komplett bei Null an. Jeder Mensch und jede Generation hinterlässt Spuren und Veränderungen.
 
Wieso Prüfstand ? Wie bekommst Du denn einen Gott dahin, den es nicht gibt ? Verstehe ich nicht.

Aber Gott ist ja erstmal nur ein Wort , so wie Liebe oder Angst.

Da aber bekannt ist, das die Menschen an mehrere verschiedene Götter glauben, ist das doch kein Garant für die Tatsächliche Existenz derselben, sondern Glaubenshypothese.
 
Ich persönlich finde, dass man das mit Gott, Religionen und Glaubensströmungen auch als einen Teil des Gegenentwurfs zu einem Leben und einem Menschen sehen kann, welches/welcher komplett rational, logisch und wissenschaftlich ist. Das ist ganz offensichtlich nicht der Fall.

Und doch, eine gewisse Logik und Nachvollziehbarkeit/Erklärbarkeit aller Dinge mag es geben, sie ist nur nicht immer so leicht zugänglich bzw. entzifferbar.
 

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