Wenn es nun gar keinen Sinn im Leben geben sollte, kann man sich ja vielleicht daran orientieren, anderen oder sich selbst keinen oder möglichst geringen körperlichen oder geistigen Schaden zuzufügen. Aber hey, das wäre ja vielleicht auch ein Sinn?
Wobei, man soll ja nicht mit Verneinungen arbeiten, sondern eher mit Bejahungen. Wir kennen ja dieses typische Beispiel: "Denke nicht an einen rosa Elefanten.", und dann tust du es trotzdem. So ähnlich mag es sich auch verhalten, wenn man vehement nicht an Krieg, Gewalt und Verbrechen denken will. Wenn man da nicht ein halbwegs stabiles, geistiges Gerüst hat, kann einen sowas nachhaltig schädigen.
Letzten Endes kann die persönliche Gedankenwelt verheerend sein. Kann oder sollte man nun immer positiv denken? Auch das birgt aus meiner Sicht Gefahren - wenn man Situationen oder Personen eben vollkommen falsch einschätzt.
Nichtsdestotrotz, es gibt meist ein paar Dinge, und seien sie noch so klein, die man ohne große Zweifel oder Kopfschmerzen bejahen, hegen, pflegen und immer wieder leben kann. Auch das stellt vielleicht eine gewisse Sinnhaftigkeit dar.