_Tsunami_
Urgestein
Ja eh, aber was ist dann wenn man liebt und zufrieden ist, und am ende man sowieso stirbt. Dann sind all diese Werte verloren für den Menschen. Im Endeffekt hat also das Leben, obwohl wir ihm währenddessen wir leben einen Sinn gegeben haben, am Ende doch keinen Sinn. Und das ist eigentlich sehr logisch. Wieso überhaupt leben wenn man sowieso stirbt. Diese Frage können wohl nur gläubige Menschen beantworten. Andere werden sich dabei sehr schwer tun.
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So würde ich das nicht ganz sehen. Dies hier ist immer noch eine Diskussion und jede Seite hat das Recht ihren Standpunkt darzubringen und auch zu verteidigen. Ich habe das getan und wollte jedem zeigen, dass der Glaube es gäbe keinen Gott in jedem Fall am Ende des Lebens nicht befriedigend sein kann. Denn man hat zwar viel gutes getan und geleistet und geliebt usw.. aber all das ist danach für immer verloren. Man stirbt. Deshalb.
Es wird dich ärgern, weil unser beider Ansichten deutlich divergieren. Ist gerade mal 5 Tage her und da sich meine Ansicht zwischenzeitlich nicht verändert hat, formuliere ich es nicht nochmal neu:
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Ja, es gibt viele Geschichten - beispielsweise die Geschichte vom Christkind/Weihnachtsmann, und viele andere Geschichten. Und nein, ich habe nichts gegen Geschichten. Ich mag Geschichten. Jedes Individuum und jede Kultur hat seine Geschichten.
Soll aber auch heißen, dass nicht nur die sog. "Christen" Geschichten haben, sondern auch alle anderen. Aus meiner Sicht machen die Christen oder alle anderen Religiösen, auch Atheisten, Agnostiker und Humanisten genauso viel oder wenig Unfug wie alle anderen auch. Darauf kommt es also nicht an.
Und ob nach meinem Tod nun das Paradies oder 23 Jungfrauen auf mich warten, ist mir ziemlich Latte. Gleichfalls habe ich auch kein Problem damit, erneut geboren zu werden. Ich finde, man sollte erstmal dieses Leben halbwegs anständig, exzellent oder auch einfach nur tapfer über die Bühne bringen. Danach schauen wir weiter.
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Ein kleiner, aber feiner Unterschied zwischen dir und mir dürfte sein, dass du, schon deines christlichen Glaubens wegen oder nur diesem wegen, dir eine Menge Gedanken um das "after-life" machst, ich hingegen sehe mich mit diesem aktuellen Leben vollkommen ausreichend ausgelastet. In welche Penthouse-Suite oder in welches Loch ich nach meinem Tod verfrachtet werde, das kann von mir aus entscheiden, wer will.
Nur weil ich nicht an einen Gott glaube, heißt das ja nicht, dass ich auch gleich das schlechteste Zimmer bekomme. Denke ich zumindest. Und wenn schon. Mir ging es in diesem Leben eh schon viel zu gut.